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SQL Server for free – SQL Express 2012/ 2014

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Einige Artikel über Freeware-Tools habe ich schon geschrieben. Nun gibt es mit dem SQL Express 2012/2014 ein Tool, welches dieselben Funktionen wie der EMS und ADS hat. Die habe ich euch bereits in meinem letzten Blogeintrag vorgestellt, aber die von Microsoft SQL Express gehen um einiges weiter. Smiley

Wenn man die SQL Express-Version verwendet, hat man zunächst kein einziges Tool zur Verfügung – weder das Management Studio noch sonst etwas. Die SQL Server Data Tools (SSDT) sind dagegen bereits im SQL Server Management Studio (SSMS) schon enthalten. Aber man könnte zu Recht sagen, sie sind gratis.

1. SQL Server Management Studio Tools Pack (SSMS Tools Pack) [link]

Das SSMS Tools Pack ist ein Add-in für Microsoft SQL Server Management Studio (SSMS). Es kann mit SSMS-Versionen 2005 und 2008, 2008 R2 2012 verwendet werden. Das SQL Tools Pack hat außer Suchen-Eigenschaften noch weitere, verschiedene Anpassungsmöglichkeiten.

Das Ding ist echt super, aber seit der Version 2.5.3 nicht mehr gratis. Doch ältere Versionen für alte SQL Server gibt’s noch zum Downloaden. 😉

Wichtige Features:
SQL History: Schützt Abfragen in lokalen Dateien oder Datenbanken.
Ausführungsplan-Analyzer: Analysiert den Ausführungsplan und schlägt mögliche Verbesserungen vor.
Windows Connection Coloring: Die Farbe der Abfrage basierend auf den Namen des Servers (siehe Abbildung 1).

Abbildung1
Abbildung 1: Windows Connection Coloring

– Format SQL
: SQL-Skripte (Text) können so konvertiert werden, dass alle Wörter mit Großbuchstaben/Kleinbuchstaben beginnen – siehe Abbildung 2, dort werden Großbuchstaben verwendet.

Abbildung2
Abbildung 2: Text Format Options

Suche Tabelle/View: Durchsuchen der Daten in einer Datenbank oder Tabelle/Sicht (siehe Abbildung 3).

Abbildung3
Abbildung 3: Suche Tabelle/View

Run script on multiple database: Ein Skript auf mehreren Datenbanken auf demselben Server ausführen (siehe Abbildung 4).

Abbildung4
Abbildung 4: Ein Skript auf mehreren DBs ausführen

Neue Abfragevorlage
Ausführungsplan in Zwischenablage/Datei kopieren
Suchergebnisse im Rastermodus
INSERT-Anweisungsgenerator: Erzeugt Insert-Anweisung für eine Tabelle, Sicht oder für die gesamte Datenbank.
Regionen und Debug-Abschnitte: Regionen und/oder Debug-Abschnitte kann man im Code einfügen (siehe Abbildung 5).

Abbildung5
Abbildung 5: Debug-Abschnitt einfügen

Benutzerdefinierte Skripte aus dem Objekt-Explorer ausführen
CRUD-gespeicherte Prozedurgeneration: generiert schnell CRUD, die gespeicherten Prozeduren, für die gesamte Datenbank oder eine einzelne Tabelle.

2. SQL Server Data Tools (SSDT) [link]

SQL Server Data Tools (SSDT) ist eine Visual Studio-Suite, mit der Datenbankbenutzer Datenbankobjekte erstellen und pflegen können. Mit den Entwurfsfunktionen von SSDT kann man Datenbanken auch debuggen, verwalten und umgestalten. Die Data Tools sind in SSMS enthalten.
SSDT unterstützt Codenavigation, IntelliSense, Visual Basic, Debugging und bietet automatische Quellcodeverwaltung. Wer SQL Server Management Studio (SSMS) nutzt, dem stehen SSMS-Features innerhalb SSDT zur Verfügung. Entwickler haben Zugriff auf vertraute Visual Studio-Tools für die Datenbankentwicklung.

Außerdem bietet SSDT einen visuellen Tabellen-Designer zum Erstellen und Bearbeiten von Tabellen in Datenbankprojekten. Im Tabellen-Designer gibt es eine Reihe von Eigenschaften wie Beschreibung, Datentyp, Länge, Standardwerte, Identität sowie Sequenz, die auch eingestellt werden können (siehe Abbildung 6).

Abbildung6
Abbildung 6: Tabellen-Designer

SQL Server Data Tools umfasst darüber hinaus spezielle Projekttypen und Tools zum Entwickeln von Lösungen für SQL Server 2012 Analysis Services, Reporting Services und Integration Services Business Intelligence (BI).

Jedes Skript, das in SSMS ausgeführt werden kann, kann auch innerhalb von SSDT ausgeführt werden, wie Abbildung 7 zeigt: ein Klick auf eine neue Abfrage („New Query…“) und das Gleiche wird ausgeführt. Beim Erstellen eines neuen SQL-Objekts kann auch ein neues Objekt-Fenster verwendet werden. Dadurch wird die Zusatzprüfung für Konflikte bei der Ausführung durchgeführt.

Abbildung7
Abbildung 7: Neue Abfrage im SSDT

SQL Server Data Tools unterstützt alle Versionen von SQL Server, einschließlich SQL Server 2005 und höher. Es unterstützt auch alle Editionen von SQL Server, einschließlich der Express Edition, welche im Punkt 3 vorkommt.

Hinweis:
SQL Server-Data-Tools sind für SQL Server 2014 erst ab CTP2 verfügbar.

3. SQL Express Version – EXPRESS EDITION [link]

Der kostenlose Microsoft SQL Server 2014 Express ist ideal für das Entwickeln und Betreiben von Desktop-, Web- und kleinen Serveranwendungen. SQL Server Express besitzt einfache Backup- und Wiederherstellungsfunktionen und ist mit allen Editionen von SQL Server und Windows Azure SQL-Datenbank kompatibel.

SQL Server Express 2014 hat aber auch einige Einschränkungen:

Bei mehreren Benutzern kann die Performance beeinträchtigt werden, da nur ein Prozessor und bis zu 4 Kerne unterstützt werden und 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Außerdem sind Datenbanken mit einer Größe von bis zu 10 GB möglich (also 10 GB pro Datenbank).
Die Volltextindizierung und Volltextsuche ist nur in der Edition „Express mit Advanced Services“ möglich.

Neu in SQL Server 2014 Express CTP2: SQL Server Express-LocalDB.

LocalDB ist eine neue Bereitstellungsoption für SQL Server Express Edition, die sehr schnell installiert ist. LocalDB bezieht sich auf SQL Server 2012 und soll Entwicklern helfen, eine vollständige Installation von anderen Editionen von SQL Server zu vermeiden.

Sobald LocalDB installiert ist, stellen Entwickler mithilfe einer speziellen Verbindungszeichenfolge eine Verbindung her und ermöglichen der Anwendung, die Datenbank zu verwenden – und zwar ohne komplexe oder zeitraubende Konfigurationstasks.

Vorteile von LocalDB:
Erfordert keine Konfiguration oder Verwaltung.
– Einfache Installation.
– Bietet die gleiche T-SQL-Sprache wie die SQL Server Express und unterstützt gespeicherte Prozeduren, geometrische und geographische Datentypen, Trigger und Sichten.
– Verwendet die gleiche sqlserver.exe wie andere Editionen von SQL Server und den gleichen Client-Anbieter.
– LocalDB-Datenbanken werden nur bei Bedarf automatisch gestartet und beendet.

Einschränkungen:
Windows XP, Windows Server 2003 und Windows 2000 werden nicht unterstützt.
– Visual Studio 2010 RTM unterstützt keine LocalDB.
– Es läuft nicht auf mobilen Geräten.

Hinweis: LocalDB wird standardmäßig beim .Net Framework mitgeliefert.

Achtung! Express mit Advanced Services

Eine erweiterte Version ist die „SQL Express Edition mit Advanced Services”. Diese enthält alle Komponenten von SQL Server Express einschließlich einer etwas reduzierten Version von SQL Server 2014 Management Studio.
Außerdem ist dieser Download viel größer als der Download der Version, die nur die Verwaltungstools enthält.  Er enthält außerdem Reporting Services und zusätzlich Volltextsuche.

Anspruchsvolle Anwendungen entwickeln:

Mithilfe von grundlegenden Reporting Services (SQL Server Express mit Advanced Services verfügbar) kann Berichte erstellen und auch komplexere Abfragen mit Charts visualisieren.

Einschränkungen von Reporting Services: [link]

– Sie können nur Daten aus der SQL Server Express-Datenbanken auf demselben Server anzeigen
– Die Reporting Services Metadaten werden in der SQL Server Express-Datenbanken auf demselben Server abgespeichert
– Berichte können nur nach Bedarf ausgeführt werden, d.h. keine Abonnements

Fazit
Trotz alledem ist dies keine schlechte Feature-Liste für eine kostenlose Datenbank. Express-Editionen LocalDB und Advanced Services sind zum Downloaden verfügbar.

SQL Server Express 2012/2014 ist mit erweiterten Eigenschaften und Express-Editionen ein nützliches Tool. Es ist sehr empfehlenswert, diese Optionen zu verwenden, wenn man einfache Möglichkeiten zur Erstellung von und zur Arbeit mit Datenbanken aus Code benötigt.

Link: http://blog.ppedv.de/

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Wie durchsuche ich Daten in meiner Datenbank?

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Mithilfe von integrierten Tools kann man schnell nach Objekten und Daten im Microsoft SQL Server suchen. Einige dieser nützlichen Freeware-Tools mit ihren Eigenschaften (Features) möchte ich euch kurz vorstellen.

SQL Server Backup, Integritäts-Check, Index und Statistik-Wartung [link]

Die SQL Server Maintenance Solution umfasst Skripte für das Ausführen von Sicherungen, Integritätsprüfung, sowie Index und Statistik-Wartung aller Editionen von Microsoft SQL Server 2005 aufwärts.

Die Lösung ist komplett script-basierend, was letztendlich bedeutet, dass man seine Jobs manuell per Agent-Aufträge oder per sqlcmd und Windows Jobs selbst anlegt.

Das Tool ist echt cool und erledigt viele Dinge, die man sonst nur aufwendig selber umsetzen muss oder sich für teures Geld Tools besorgt. Nicht umsonst hat das Tool in den vergangenen drei Jahren mehrere Gold- und Silber-Auszeichnungen (SQL Server Community Awards) erworben. Der SQL Server Maintenance Solution ist kostenlos.

SQL Server Backup: DatabaseBackup.sql ist ein Script für das Sichern von Datenbanken.

SQL Server-Integritätsprüfung: DatabaseIntegrityCheck dient zur Überprüfung der Integrität von Datenbanken.

SQL Server und Index Statistik Maintenance: IndexOptimize dient dem Wiederaufbau und der Reorganisation von Indizes und dem Aktualisieren von Statistiken.

EMS SQL Manager für SQL Server [link]

Der EMS SQL Manager des russischen IT-Unternehmens EMS (sqlmanager.net) dient der Verwaltung und Entwicklung von Datenbanken des Microsoft SQL Servers. Der SQL Manager funktioniert mit allen Versionen ab SQL Server 2005 und Features.

Außerdem unterstützt er Sequenzen, benutzerdefinierte Serverrollen, Columnstore-Indizes, FileTables und viele andere Funktionen des SQL Server 2012.

Der SQL Manager ergänzt das SQL Server Management Studio um viele, lang vermisste Funktionen, wie einen ordentlichen Datenbankdesigner. Bei Datenbankdiagrammen fehlte z.B. die Möglichkeit, offlinefähige Datenbank-Diagramme zu erstellen und ordentliche Anzeigen der Referenzen.

Außerdem bietet es einen grafischen Abfrage-Generator und erweiterten SQL-Editor zum Erstellen von komplexeren Abfragen des SQL-Servers. Warum sollte man den EML Manager verwenden, wenn´s im SSMS auch einen gibt? Die Antwort liegt bei den wichtigsten Features des SQL Manager. 😉

Der EML Manager besitzt eine durchdachtere Oberfläche, die mit vielen kleinen nützlichen Gimmicks aufgewertet wurde.

Der SQL Manager unterstützt die gängigsten Dateiformate und erstellt den Datenbank-Snapshot in Form von SQL-Skripts.

Weiterhin hat der SQL Manager eine FREEWARE-Version und die Softwarewartung ist 1 Jahr kostenlos enthalten.

Datenmanipulationswerkzeuge ermöglichen darüber hinaus z.B. Datengruppierung, Zusammenfassung, Schnellsuche und Filtern.

Abbildung1

Abbildung 1: Datengruppierung, Schnellsuche und Filtern

Weitere grafische und textuelle Werkzeuge für die Erstellung von Abfragen:
Mehrere SQL Editoren mit der Code-Vervollständigung, Syntaxhervorhebung und Code-Faltung.
– SQL Script Editor (Ausführung großer Scripts)

Abbildung2

Abbildung 2: SQL Editor

Nachteil: Da der SQL Manager Freeware ist, hat das Programm einige Einschränkungen. So können nicht mehr als 5 Datenbanken bearbeitet werden. Jedoch bietet das Programm die Möglichkeit, die Verwaltung und die Entwicklung des SQL Servers unter der Verwendung von verfügbaren Tools auszuführen. Smiley

Aqua Data Studio für SQL Server [link]

Grundsätzlich kann man Aqua Studio als überflüssig empfinden, wenn da nicht ein paar grandiose Vorteile wären. Allerdings ist Aqua Studio nur in einer abgespeckten Version kostenfrei. Daher empfiehlt es sich für Anwender, die beispielsweise wenige DBs verwalten müssen oder etwas SQL Server Express verwenden und sich eine komfortablere Oberfläche wünschen.

Aqua Data Studio (ADS) ist eine vollständig integrierte Entwicklungsumgebung für Datenbankabfragen, Datenbankverwaltung und Datenbankentwicklung. ADS funktioniert auf allen gängigen Betriebssystemen. Mithilfe von ADS können Abfragen und große Daten bearbeitet werden.

Die visuellen Verwaltungsfunktionen bieten Benutzern die Möglichkeit, Datenbankstrukturen nach Objekten zu durchsuchen und zu ändern. Außerdem bietet es dem User Schema-Objekte und die Speicherung in Datenbanken sowie die Aufrechterhaltung von der Datenbank-Sicherheit.

Ein integriertes Abfrage-Tool ermöglicht es, SQL-Abfragen und Skripts zu erstellen, zu bearbeiten und auszuführen.

ADS bietet weitere Import-und Export-Tools, um Daten in und aus unterschiedlichen Datenformaten sowie in und aus der SQL Server-Datenbank zu bewegen. Integriert in diesen Werkzeugen ist der Microsoft SQL Server Debugger.

Abbildung3

Abbildung 3: Aqua Data Studio

Aqua Data Studio SQL History (gratis) protokolliert alle SQL-Anweisungen und Skripte im Query Analyzer und Query Builder. Diese Funktion hilft bei wiederverwendeten SQL-Anweisungen mit wenigen Tastendrücken. Schwachpunkt: Das Ganze funktioniert nur in Aqua Data Studio.

Abbildung4

Abbildung 4: SQL History

Text Editor Integration (im SQL History): Eine Abfrage in der SQL History-Liste wird sofort in einem im Aqua Data Studio aktiven Editor-Fenster hinzugefügt.

SQL History vergleichen: Das SQL Compare-Tool kann vom SQL History-Netz gestartet werden. Es zeigt die Unterschiede zwischen zwei ausgewählten Einträgen im SQL History-Gitter.

SQL History suchen: Außerdem kann man Texte und Schlüsselwörter für SQL-Abfragen in der SQL History suchen.

Abbildung5

Abbildung 5: SQL Suchen-Funktion

Quick Filter und Sortieren von Daten: Mit Quick-Filter kann man bestimmte Daten filtern. Ein weiteres Feature ist das Sortieren von Daten. Wenn man auf eine spezielle Spaltenüberschrift klickt, kann man eine Spalte in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge sortieren.

Abbildung6

Abbildung 6: Daten filtern und sortieren

Verzeichnis-Optionen: Die History- und Archivverzeichnisse können auf lokalen oder Netzwerk-Storage eingestellt werden. Für die Prüfung und Analyse von SQL-Abfragen ist es möglich, das SQL History-Archiv auf Netzwerkfreigaben mit dem Benutzernamen zu speichern.

Fazit: Diese Tools vereinfachen die Datenbank-Verwaltungsaufgaben während des gesamten Datenbank-Lebenszyklus. Von der ursprünglichen Erstellung einer Datenbank bis zu täglichen Services, Wartung und Datenbearbeitung können die Datenbankanwender und -entwickler diese nutzen. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server

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Es gibt viele kostenlose SQL Server-Tools, die von SQL Server-Datenbankadministratoren sowie von Entwicklern und SQL Server-Produktanbieter entwickelt wurden, um bestimmte SQL Server-Probleme zu lösen und sie mit Funktionalitäten zu füllen. Ich möchte euch kurz aktuelle Freeware-Tools für den SQL Server vorstellen.

1. PAL

PAL ist ein kostenloses Tool für den SQL Server, um Performance-Probleme zu diagnostizieren, das auch von Microsoft Support verwendet wird.

Es ist in erster Linie ein PowerShell-Skript, das in einem Systemmonitor-Leistungsindikatoren-Protokoll komplexe und bekannte Schwellenwerte liest und analysiert.

PAL

Das Tool generiert einen Bericht in HTML, in dem Überschreitung von Grenzwerten mit einem Ampelsystem signalisiert werden.

Es ist auf codeplex.com und sqlservercentral.com frei verfügbar.

PAL wurde von einem Premier Field Engineer (PFE) namens Clint Huffman von Microsoft geschrieben.

Mehr Informationen zu PAL und das Tool selbst bekommt Ihr hier:

http://pal.codeplex.com/

Den Podcast dazu hier:

http://s3.amazonaws.com/runas/runasradio_0184_clint_huffman.mp3

Link:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc296652(v=bts.10).aspx

2. SQL Stress

SQL Stress ist ein Tool für Belastungstests einer Microsoft SQL Server-Installation.

Sein Hauptzweck besteht darin, Infrastrukturprobleme innerhalb einer Installation zu finden. Der Stresstest ist einsetzbar für Hardware-Sizing, System-Tuning oder Benchmarking.

Voraussetzung ist eine installierte Version des .Net Framework 2.0. Das Tool läuft auf x86, x64 und Itanium-Prozessoren. Es wurde auf Microsoft SQL Server 2008 und Microsoft SQL Server 2005 getestet. Die meisten Funktionen stehen auch auf Microsoft SQL Server 2012 zur Verfügung. Die aktuelle Version des Tools ist kostenlos.

stressTestResults

OStress (kostenlose Tool von Microsoft (kommt in RML Utilities vor)):

OStress ist ein kostenloser Download von Microsoft und kommt in einer Suite der anderen nützlichen Werkzeuge vor.

RML Utilities können Sie zum Analysieren und Vergleichen von verschiedenen Replay-Arbeitslasten für SQL Server verwenden.

RML Utilities für SQL Server enthalten die folgenden Dienstprogramme:

· ReadTrace

· Reporter

· OStress

· OStress-Replay Control Agent (ORCA)

Links:

http://www.sqlstress.com/

http://www.sqlconsulting.com/news1103.htm

http://support.microsoft.com/kb/944837

3. SQL Server Sentry – SQL Ausführungspläne

SQL Sentry Plan Explorer hilft, den grafischen Plan zu analysieren und ist kostenlos auf der SQL Sentry-Website verfügbar. Dieses Tool gibt es entweder als Add-In für SSMS oder als eigenständiges Tool.

sqlServerSentry

Einige wichtige Funktionen bietet dieses kostenlose Tool:

1. Plan Readability Features (Lesbarkeitsfunktion):

• Vollständige Objektnamen und Abfragen sind leicht zusehen – einfach mit der rechten Maustaste Objekte im Viewer anklicken.

• Weitere Informationen finden sich in neuen Tabs wie der Statement-Tree-Tab, die Ausführungspläne liest und analysiert

2. Usability-Features:

Einige wichtige Features sind in diesem Tool enthalten:

• Abfragen können direkt aus dem Plan Explorer ausgeführt werden, je nach Bedarf.

Aber denken Sie daran, dass es sich um ein Abfragetool handelt. So erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, einschließlich I/O-Statistik, aber nicht das tatsächliche Ergebnis.

• Plan Explorer behebt das Problem in SSMS, in dem eine fehlende Index-Warnung für alle Ausführungspläne in einem Batch erscheint. Informationen zu fehlenden Indizes werden in der Statement Tree Tab standardmäßig angezeigt.

Systemanforderungen: Dieses Tool hat die gleichen Anforderungen wie SSMS und erfordert Microsoft .NET Framework 4.0,-; SQL Server 2005 und höher.

Link: www.mssqltips.com

4. Microsoft Network Monitor 3.4 (Überwachung)

Ein unerlässliches Werkzeug. Der kostenlose Network Monitor Tool von Microsoft speichert und analysiert den Datenverkehr im Netzwerk. Der Anwender ist also in der Lage, den Datenverkehr im Netzwerk zu analysieren.

Tipp: Systemmonitor

Der Systemmonitor (Perfmon) von Microsoft ist ein Visualisierungstool für Leistungsdaten, sowohl in Echtzeit als auch in Form von Protokolldateien. Sie können damit Leistungsdaten in einem Diagramm, Histogramm oder Bericht untersuchen.

Systemmonitor

Weitere Details gibt’s im Blogbeitrag von Fumus.

Der Network Monitor besitzt eine strukturierte und bedienbare Benutzeroberfläche und ordnet automatisch die empfangenen Daten beziehungsweise Protokolle einer Anwendung zu.

MS 2Network Monitor 3.4.

Da der Network Monitor jedoch auch eine Filterfunktion und einen Parser mitbringt, ist eine weitergehende Analyse der empfangenen Pakete und eine fortgeschrittene Verwendung des Programms möglich.

Das Programm sammelt die gesamten Netzwerkdaten, die über die LAN- oder WLAN- Schnittstelle übertragen werden, und speichert sie für eine spätere Analyse in einer Datei.

Das Tool untersucht dabei die übertragenen Protokolldaten und ordnet die gesammelten Netzwerkpakete gleich einer Anwendung zu.

Microsoft Network Monitor ist als Freeware direkt bei Microsoft erhältlich und lauffähig auf allen Windows-Versionen ab Windows XP.

Link: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=4865

5. SQL Load Generator

Der SQL Load Generator ist ein kostenloses Tool zur Generierung von SQL-Serverlast. Dieses Tool ist auf Codeplex verfügbar. (CodePlex ist Microsofts kostenlose Projekt-Website, für das Hosting von Open-Source-Software.)

SQL Load Generator

Projektbeschreibung:

SQL Load Generator wird verwendet, um mehrere gleichzeitige Abfragen auszuführen.

Der Benutzer kann mit einem anderen Anmeldekonto und Anwendungsnamen,- die Anzahl der gleichzeitig auszuführenden Abfragen wählen und ausführen.

SQL Load Generator2

Link: http://sqlloadgenerator.codeplex.com/

Des Weiteren gibt es so viele Tools, die kostenlos sind, dass man nicht unbedingt Geld für ein kostenpflichtiges Werkzeug ausgeben muss. Es lohnt sich Freeware Tools auszutesten, da man bestimmte SQL Server Probleme löst und bessere Funktionalitäten hat.

Weitere Links:

http://blogs.dotnetgerman.com/

http://blog.ppedv.de/