Mitarbeiter

“Mitarbeiterevent“ des ppedv-Teams

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Am Freitag, den 06.12.2013 hatten wir unser Mitarbeitertreffen mit dem ppedv-Team. Große Überraschung herrschte bei uns allen, da wir nicht wussten, wie das Programm aussehen würde. Die Location war im Voraus bekannt, nur wie wir dahin kommen, war ungewiss. Wir nahmen den kürzesten Weg, mussten aber mit einigen Unterbrechungen rechen und auch ein paar Schlangenlinien laufen. Smiley

Wir hatten alle Mitarbeiter anreisen lassen, was von normalerweise 20 Mitarbeitern im Büro auf 45 aufgestockt eine echte Herausforderung darstellte.

Das Treffen fand unter dem Motto MAGIE UND MYSTIK statt. Bei der Tour startete unser Team am späten Nachmittag bei Einbruch der Dunkelheit auf einen winterlichen Abendspaziergang am Standort in Burghausen los.

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Unterwegs auf der Burg in Burghausen trafen wir auf zwei Frauen, die uns beim Einmarsch zur Location eine gemeinsame Führung durch die Burg gaben.

Aufgrund der Gruppengröße musste die Gruppe aufgeteilt werden. Also wurden wir in zwei Teams aufgeteilt. Meine Gruppe war an einer Grusel- und Gespensterführung auf der Burg beteiligt.

Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Burgführerinnen auch die Hexenführungen anbieten, kannten sie sich auf diesem Gebiet sehr gut aus. Sie erzählten uns kuriose Geschichten zur Burg, von Hexen und Henkern und über mittelalterliche Legenden.

Die Burgführungen können über die Burghauser Touristik gebucht werden. Die Burgführerin zeigte uns das Gefängnisturm in dem auch die letzte Frau eingesperrt war, die in Burghausen als Hexe hingerichtet wurde – wobei in Burghausen, nebenbei erwähnt, mehr Männer und Kinder als „Hexen“ verurteilt wurden als Frauen.
Weitere Inhalte waren die wahre Geschichte um Hänsel und Gretel und die Geschichte eines „echten“ Vampires.

Der Wind in den Baumkronen trug zu der gruseligen Atmosphäre bei. Smiley Die Burg war wunderbar stimmungsvoll mit Laternen ausgeleuchtet, so dass für unsere Mystik-Aufgaben ein passender Rahmen geschaffen wurde.

Nach dem Aktivprogramm an der sehr frischen Luft folgte am Ziel der Tour die kulinarische Belohnung in der Location Fuchsstuben in der Burghauser Altstadt, wo es uns schnell wieder warm wurde. Smiley

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Unser Team wurde bei einem Becher heißen Glühwein und Holunderpunsch am Lagerfeuer willkommen geheißen, bevor es im warm-gemütlichen Ambiente der Fuchsstuben zum leckeren Essen ging.

Mentalmagie auf höchster Ebene

Eine weitere Überraschung erwartete uns in der Fuchsstuben mit dem Zauberkünstler und Magier Jakob Lipp, der uns mit seiner magischen Show ziemlich verblüffte.

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Wir durften selbst mitzaubern und hatten uns ganz auf die verblüffenden Kunststücke des Magiers eingelassen.

Jakob Lipp zeigte uns die Welt der Visionen und der Gedankenvorhersagen wie zum Beispiel beim Kartenspiel. Dabei wurde von unseren männlichen Kollegen jeweils eine Karte gezogen und angeschaut, die unsere Kollegen sich merken sollten.

Obwohl diese Karte, außer der Person, sonst niemand gesehen hat, konnte Jakob die Karte enthüllen ohne sie gesehen zu haben. Gegenstände wurden von den Beteiligten untersucht und kontrolliert. Trotzdem brachte uns der Magier mit seinen Tricks immer wieder zum Erstaunen.

Auf jeden Fall war es zum Staunen, Wundern und Nachdenken als Höhepunkt eines Dinners. Smiley

Nach dem leckeren Essen, waren wir in der Lounge, wo sich unser Kollege Markus als DJ einschaltete und für gute Musik sorgte. Smiley

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Es war also ein gelungener Abend und sehr abwechslungsreich mit einem passenden aktiven Rahmenprogramm. Smiley

Am nächsten Morgen folgte abschließend das gemeinsame Treffen zum Frühstück in der Fuchsstuben.

Fazit: Das Mitarbeitertreffen war in eine Kombination aus aktivem Teamerlebnis in der Natur und gemütlichem Beisammensein in entspannter Atmosphäre.

Das Treffen war megalustig. Wir hatten viel Spaß mit den Kollegen; es wird eine Erinnerung für die Ewigkeit bleiben. Smiley Leider geht mein Praktikum bei ppedv zu Ende, für mich waren es sehr spannende und interessante vier Monate.

Die vier Monate der ppedv waren eine schöne Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe und nette Leute kennen lernen durfte. Vor allem aber hat sie mir eine herausfordernde, motivierende Tätigkeit und tolle Kollegen eingebracht.

Link:

http://blog.ppedv.de/

Das Trainer-Leben bei ppedv AG

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Da ich bereits schon sehr viele Interviews geführt habe und u.a. auch einige Trainer interviewen durfte, wollte ich auch einen Artikel über das Trainer-Leben bei der ppedv schreiben. Smiley

Wie läuft eigentlich die Trainerauswahl bei ppedv ab? Wie sieht der Alltag unserer Trainer aus? Diesen Fragen bin ich nachgegangen und habe sehr interessante Antworten gefunden. Smiley

Die Trainersuche

Allgemein läuft ein Auswahlverfahren eines Trainers so ab, dass mit Chief Technical Officer  Martin Groblschegg besprochen wird, welchen Bedarf wir an Trainern haben und welche Themenbereiche derzeit nicht intern abgedeckt werden können.

Anschließend wird eine Stellenanzeige auf kostenfreie Portale gestellt, die online ausgeschrieben wird. Danach kommen die Bewerbungen rein, die bewertet werden. Gute Bewerbungen werden an Martin weitergegeben. Anschließend wird entschieden wie es weitergeht. Die Kandidaten müssen durch einen Auswahlprozess, die von den Regional Leads, HR und dem CTO durchgeführt wird.

Martin achtet auf zwei wichtige Auswahlkriterien: Zum einen die Begeisterung für neue Technologien und damit das ‚Spielen‘ mit den Produkten und als zweites die Teamfähigkeit.

Zum Schluss wird von allen beteiligten Mitarbeitern Feedback gegeben. Fällt das Feedback der beteiligten Mitarbeiter positiv aus, wird ihm ein Angebot zugeschickt und der Einstellungsprozess beginnt.

Einarbeitungsphase

Außerdem gibt es je nach Wissensstand verschiedene Modelle.

Was ist ein Trainee?

Ein Trainee ist ein Hochschulabsolvent, der in einem Unternehmen systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird, üblicherweise durch ein Traineeprogramm mit aufeinander abgestimmten Einsätzen in verschiedenen Abteilungen, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen.

Trainee
Bei der Einarbeitungsphase eines Trainees findet ein gemeinsames Gespräch statt, welche Technologien als Schwerpunkt gewählt werden sollen. Anschließend beginnen dann die ersten Vorbereitungen auf die Technologien. Der Trainee nimmt an unseren Kursen teil. Nach 1-3 Monaten (je nach Schwierigkeitsgrad der Themen) kann der Trainee seine erste eigene Schulung halten.

Junior
Bei der Einarbeitungsphase eines Junior-Trainers wird vor Beginn ein Einarbeitungsplan erstellt. Wie bei einem Trainee findet auch bei Junior die Teilnahme an Schulungen in der festgelegten Technologie statt. Nach 1 Monat kann der Junior-Trainer seine erste Schulung halten.

Trainer
Der Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Senior, wie eine Schulung bei ppedv gehalten wird und kann dann anschließend seine erste Schulung halten. Eine wichtige Voraussetzung für die Stufe Trainer ist die „Microsoft Certified Trainer“ Zertifizierung.

Senior
Der Senior-Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Trainer. Zeitnah kann er seine erste Schulung halten. Ein Senior bringt viel Projekterfahrung und Schulungserfahrung mit oder hat diese im Rahmen der Tätigkeit bei ppedv erworben.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Marco Traspel (Trainer für Webentwicklung APS.NET/MVC)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Marco: Man bildet sich selbst weiter. So sollte es im Idealfall laufen. Es kommen ständig neue Features, Änderungen und Bugs in die Welt von Microsoft, welche wir Trainer unseren Teilnehmern natürlich mitteilen müssen.

Durch unser neues Trainer-System hat jeder Trainer eine gewisse Anzahl an Punkten pro Quartal zu erreichen, um einen kleinen Bonus zu bekommen. Vorteile für den Trainer sind, dass sie mehr Zeit für andere Dinge haben, wofür man zuvor keinerlei Zeit hatte. Wie beispielsweise Artikel, Konferenzen, Prüfungen und Blogs erstellen.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Marco: Reden & erklären:

Seeeeehr viel sogar 😉 aber das macht man ja gerne, sonst wäre man nicht Trainer geworden.
Ich hatte letzte Woche das Vergnügen an der Ausbildung zum MCT teilzunehmen und konnte dort sehr viel lernen, unter anderem was einen guten Trainer ausmacht.
An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an Herrn Kirchner, welcher seinen Job exzellent gemacht hat und von welchem der folgende Leitfaden kommt um Trainer zu sein:

„Als Trainer sollte man nicht im Mittelpunkt stehen wollen, sondern eher sich dabei wohl fühlen und trotz alledem noch den Teilnehmern genügend Raum zum Entfalten lassen“.

Meistens spricht man Deutsch, aber die IT-Welt ist eben von der englischen Sprache geprägt und sämtliche Fachbegriffe oder Bezeichner sind englisch.
Leider trauen sich die meisten Teilnehmer nicht direkt ihre Frage zu formulieren, sobald ihnen etwas unklar ist. In diesem Moment ist das Feingefühl des Trainers gefragt, dies zu erkennen und nachzufragen.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Marco: Unterwegs ist man ständig, besonders nachdem man sich schon in unterschiedlichen Themen bzw. Schulungen auskennt. Es gibt jedoch immer mal wieder einige Wochen, in denen man mal am Heimatstandort ist und sich um seine Kollegen kümmern kann oder diese mit Fragen durchlöchern darf. Smiley

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Marco: Meine längste Extra-Schicht ging bis 4:00 Uhr morgens. Aber das ist natürlich nicht üblich so. Unsere Arbeitszeiten gehen immer bis 17 Uhr. Ich hielt meine erste ASP.NET-Schulung und wollte mich einfach auf den nächsten Tag noch besser vorbereiten. Das ging die ganze Woche so.

Tugce: Gab es schon einmal eine Situation, wo ein Anwender (Teilnehmer) einen Fehler gemacht hat, wo er selbst verantwortlich war, aber dir die Schuld zugeschoben hat?

Marco: Nein noch nie. Ich hatte bis jetzt immer Glück mit meinen Teilnehmern und noch keine ‚extremen‘ Fälle gehabt.

Bei uns in Bayern gibt es ein Sprichwort, welches auf so gut wie alle IT-Unternehmen, denke ich, zutrifft: „Ned gschimpft, is globt gnuag!“ zu Deutsch: ‚Nicht geschimpft, ist Lob genug! ‘.

Lob wird man nie erhalten, da muss man schon die Welt vor einer riesigen Katastrophe gerettet haben. Jedoch gab es natürlich schon den einen oder anderen Moment wo sich Kollegen bei mir für meine Hilfe bedankt haben.
Der Sündenbock hingegen ist man ständig, man wird ja dafür bezahlt zu arbeiten und Geld für die Firma zu erwirtschaften. In gewissen Momenten wünschte ich mir das ‚ICloneable‘ Interface in mich zu implementieren (Entwickler Scherz).

Tugce: Wurdest schon mal von Freunden, Familie oder Nachbarn mit Problemen mit Ihren Heim-PCs „beglückt“?

Marco: Generell bin ich ein sehr hilfsbereiter Mensch, jedoch mit sehr wenig Zeit für Freizeit. Ich bin froh, wenn ich meinen einzigen zu 100% freien Tag in der Woche, Samstag, genießen kann. Ansonsten, überall wo ich helfen kann, helfe ich. Deshalb bin ich Trainer.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Marco: Deshalb liebe ich meinen Beruf bei der ppedv. Wir sind ständig am Nabel der Zeit und werden sobald es geht, mit den neuesten Technologien versorgt, um diese ausgiebig zu testen. Ich probiere gerne viele verschiedene Tools aus, welche mir mein Leben als Webentwickler erleichtern. Zurzeit kann ich einem jedem Webentwickler im Microsoft-Bereich die neuen WebEssentials empfehlen!

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Marco:
Ich betreibe gerne Sport, Windsurfen, Segeln, Skifahren, Schwimmen, Joggen, Inline-Skating, Tennis, uvm. Ich bin schon seit meinem ca. 14. Lebensjahr von der Bildbearbeitung begeistert und habe diese Leidenschaft auch bis heute noch hobbymäßig betrieben. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben, und in meiner Arbeit mit ASP.NET durfte ich schon oft feststellen, dass mir diese Fertigkeit schon oft zugutekam.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Arnold Eglseder (Trainer für .net-Entwicklung WinForms, WCF, WPF)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Arnold: Der Alltag bedeutet Schulungen zu halten, jedoch machen wir das nicht zu 100% unserer Zeit. In unserer „(Schulungs-)freien“ Zeit gehört es zu unseren Aufgaben neben ganz alltäglichen Aufgaben wie Reise Planung, Kurssupport und Kaffeekonsum, uns mit den Neuigkeiten in unseren Themenbereichen auseinander zu setzen. Das heißt, vorab sich neue Technologien ansehen, programmieren und damit „spielen“, um bereits erste Erfahrungen damit zu sammeln bis es dann Schulungsrelevant wird.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Arnold: Ja, ja und oh ja. Wissen ist das einzige Gute, was sich vermehrt, wenn man es teilt.

Es ist unsere Aufgabe, das Wissen weiterzugeben und auch die Probleme und Bedenken der Kunden und Teilnehmer zu verstehen und ihnen hierbei mit Rat beiseite zu stehen.
Gerade in der Entwicklerwelt fallen sehr viele Fachbegriffe, welche ihren Ursprung im englischsprachigen Raum haben. Insofern denke ich sprechen wir laufend „denglisch“ – erklären meist auf Deutsch, doch viele Begriffe wie auch der Code sind englisch und somit verschmilzt das ganze etwas.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Arnold: Je mehr Themen man beherrscht desto mehr Schulungen kann man natürlich halten. Ich bin eigentlich jede Woche im Training, wenn ich nicht gerade Urlaub habe oder die Feiertage dementsprechend fallen.
Meine Themen gehen allerdings nur über 3 bis 4 Tage, dadurch komme ich immer wieder mal im Büro vorbei, aber wir sind sicher einen Großteil unserer Zeit unterwegs an anderen Standorten, beim Kunden, im Zug, im Flugzeug, im Auto, etc.

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen, wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Arnold: Die persönliche Weiterbildung kennt keine festen Arbeitszeiten. Man liest noch etwas im Zug, sieht sich neue Beispiele von Microsoft an oder man bereitet sich weiter auf die nächste Schulung vor.

Tugce: Wurdest schon mal von deinen Nicht-Entwickler-Kollegen mit Problemen Ihren Heim-PCs „beglückt“, also von Freunde, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörigen?

Arnold: Das ist in dieser Branche doch so üblich. „Du Arbeitest doch mit Computer und so!?“ – Trainer zu sein, bedeutet aber auch helfen zu wollen, da fallen auch oft mal solche Aufgaben an wie „mein Drucker geht nicht mehr“ etc.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Arnold: Für mich gehört alles dazu. Wir sind natürlich immer an den Neuerungen interessiert und wollen damit arbeiten, aber in der Realität sind auch viele alte Technologien noch im Einsatz, welche zwar nicht mehr zwingend weiterentwickelt werden, aber dennoch weiter gewartet und gepflegt werden müssen.

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Arnold: In meiner Freizeit bin ich durchaus Technisch begeistert, allerdings weniger mit IT. Ich suche meinen Ausgleich beim Schrauben an meinem Bergrennwagen und beim Fahren gegen die Uhr auf den verschiedensten Rennstrecken.
Leider habe ich ein schlechtes Hobby gewählt, da es sehr zeit- und kostenintensiv ist – hätte ich doch nur das Fischen als Hobby gewählt.

Interview mit Trainerin

Tugce: Erzähle mir über deinen beruflichen Werdegang.

Trainerin: Ich bin derzeit Studentin. Ich studiere Elektrotechnik an der TU München und habe mich vor etwa 3 Monaten bei der ppedv AG beworben. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich den Job hier als Trainerin bekomme.

Tugce: Wie bist du zur IT gekommen?

Trainerin: Im Studium habe ich sehr viel mit Informationstechnik zu tun. Ich habe auch C gelernt und mich mit anderen Programmiersprachen befasst. Mit C# (C-Sharp) befasse ich mich intensiver.

Tugce: Was reizt dich daran?

Trainerin: Wahrscheinlich, weil das so die „ersten praktischen Erfahrungen“ waren, die ich während dem Studium machen konnte. Also an sich fand ich das Programmieren deshalb spannend, weil ich etwas machen konnte und dann auch Ergebnisse gesehen habe.

Tugce: Wie sehen dich deine Freunde und Bekannte als Frau in der IT bzw. Entwickler-Branche?

Trainerin: Ich denke, es ist ganz okay so. Es gibt einige, die sagen: „Wow, das ist doch voll schwer“. Smiley

Tugce: Warum glaubst du, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und glaubst du, dass sich das ändern wird?

Trainerin: Das ist eine schwierige Frage. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das liegt. Vielleicht sind das einfach die Rollen, die einem so zugeteilt werden: „Oh, ich bin ein Mädchen, ich verstehe kein Mathe“ und „Ich verstehe kein Physik“. Aber ob es daran liegt, weiß ich auch nicht.

Tugce: Stößt du manchmal im IT-Umfeld auf Menschen, die Probleme mit einer Frau als IT-Expertin haben?

Trainerin: Bisher noch nicht. Vielleicht hört man manchmal so komische Sprüche. Aber das ist nichts, wo ich mich bisher wirklich gestört gefühlt habe.

Tugce: Was würdest du einem interessierten Schüler/Student/ einer interessierten Schülerin/Studentin empfehlen?

Trainerin: Ich würde sagen, sie sollen es auf jeden Fall durchziehen. Das ist manchmal ziemlich hart, weil ich es jetzt auch bei mir im Elektrotechnikstudium sehe. Elektrotechnik ist zwar nicht genau IT, aber es ist auch schwer. Man muss halt so viel lernen, was man nicht anwendet, aber da muss man einfach dranbleiben und eben seine eigenen Interessen gleichzeitig irgendwie verfolgen.

Tugce: Wo siehst du aus deiner beruflichen Position heraus zukünftige Herausforderungen?

Trainerin: Wovor ich wirklich Angst habe ist, irgendwann mal Familie und Beruf zu managen. Also bis jetzt habe ich das Problem vielleicht nicht, aber später irgendwann schon.

Tugce: Welcher Mix an Fähigkeiten ist hierfür erforderlich?

Trainerin: Gute Nerven Smiley

Fazit: Ich finde, heutzutage sollte man einen Beruf ausüben, der einem Spaß macht. Noch besser ist es natürlich, wenn man das Hobby zum Beruf macht. Ein Trainerleben hat seine Vor- und Nachteile, so wie in jedem Berufsfeld. Falls jemand sehr gesprächig und hilfsbereit ist und noch dazu ein Interesse für IT hat, ist ein Trainer-Job ideal. 😉

Link: http://blog.ppedv.de/