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Kostenlose Plug-Ins für Internet Explorer

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Plug-Ins sind Programmpakete, mit welchen sich Software nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und erweitern lässt. Einige Grafikprogramme, Mediaplayer oder Internetbrowser haben in ihrer Grundversion Funktionen, die der Benutzer beansprucht. Solche Programme können durch Plug-Ins erweitert werden.

Benutzer können die Grundversion so erweitern, dass das Programm die gewünschten Features des Benutzers unterstützt. Plug-Ins sind besonders sinnvoll, wenn Erweiterungen einen großen Speicherplatz oder viele Systemressourcen erfordern. Beispielsweise unterstützen Mediaplayer in ihrer Grundversion meistens nicht alle Video- oder Audioformate, da die Unterstützung von animierten Inhalten Platz und Ressourcen benötigen.

Wer auf der Suche nach einem guten Plug-In ist, muss nicht mehr tief in die Tasche greifen. Es gibt eine große Anzahlt an kostenlosen Plug-Ins. Einige bekannte möchte ich Euch hier nun kurz vorstellen.

Kostenlose Plug-Ins für IE:

1. Silverlight 5.1.20913.0 [link]

Microsoft Silverlight ist ein Browser-Plug-In zum Ausführen von Anwendungen und Mediadateien innerhalb von Webseiten. Mit Silverlight kann man Multimedia-Inhalte (Spiele, Fotoshows und Videoplayer) im Web darstellen. Die Software erlaubt Funktionen zu erstellen, die auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen ausgeführt werden. Außerdem bietet Silverlight Inhalte wie vektorbasierte Grafiken. Durch die Verwendung von Vektorgrafiken können Streaming-Medien innerhalb eines Browsers vergrößert und verkleinert werden. Weitere Inhalte sind 2D-Animationen oder Audio- und Videodateien in Webseiten. Hinweis: Der Player integriert sich direkt im Browser.

Das Browser-Plug-In ist kostenlos zum Downloaden und kann Vektorgrafiken darstellen sowie Videos in hoher Qualität abspielen. Außerdem wird ein Teil der Windows Presentation Foundation (WPF), des neuen Grafik-Frameworks benutzt, das in Windows Vista und .NET 3.0 enthalten ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Windows- und Webanwendungen auf derselben Codebasis programmieren lassen.

2. Avant Browser 2013 build 119

Avant Browser 2013 erweitert den Internet Explorer um einige nützliche Features. Ein Feature ist zum Beispiel, dass der Browser Pop-Ups unterdrückt.

Werbung- bzw. Popup-Blocker befreit alle Internetseiten wirkungsvoll von Werbungen und Popups. Man kann jeden Inhalt durch den Befehl “zur schwarzen Liste hinzufügen“ in dem Rechtsklick-Menü aussperren.

Ein weiteres Feature ist eine crashfreie Internetnutzung (kein “Einfrieren“). Wenn ein Fenster beispielsweise hängt, beeinflusst dies nicht die anderen Seiten oder den gesamten Browser. Avant Browser hat eine Technologie entwickelt, um diese Probleme zu lösen, damit man zügiger surfen kann.

Außerdem werden temporäre Internetdateien beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht, so dass niemand nachvollziehen kann, wo man herumgesurft ist.

Abbildung1
Abbildung1: Avant Browser-Optionen

Mit Avant Browser kann man Tabs auch mit dem Internet Explorer nutzen.

Avant Browser kann RSS-Feeds anzeigen und bei jedem RSS-Update informieren und unterstützt IE11.

(Freeware: 8/ 7/ Vista/ XP/ 2000)

3. Internet Explorer PassView 1.31 [link]

IE PassView ist ein kleines Dienstprogramm zur Passwortverwaltung, das Passwörter enthüllt, die vom Internet-Explorer-Webbrowser gespeichert werden.
Falls man sich irgendwann auf einer Webseite eingeloggt und die Zugangsdaten mit dem IE gespeichert hat und dann das Passwort vergessen hat, holt IE PassView die versteckt gespeicherten Passwörter wieder zurück.

Abbildung2
Abbildung2: IE PassView

Anschließend erhält man eine Liste mit den Benutzernamen und Passwörter, jeweils mit der URL der Webseite.

Außerdem kann IE PassView Passwörter löschen, die man nicht mehr benötigt. IE PassView benötigt keine Installation und unterstützt alle Versionen von Internet Explorer ab Version 4.

Hinweis: Manche Virenscanner melden IE PassView als eine Fehlermeldung, da es Programme gibt, die Passwörter entschlüsseln und somit die Gefahr hoch ist, gehackt (ausspioniert) zu werden.
IE PassView ist aber virenfrei. Das Programm sendet keine Daten ins Internet und lässt sich einfach wieder entfernen, indem man das entpackte Zip-Verzeichnis wieder löscht.

(Freeware: 8/ 7/ Vista/ XP/ 2000)

4. Inquiry Basic [link]

Wenn man Webseiten durchstöbert und wertvolle Webseiten gesehen hat, doch diese leider vergessen worden sind, bietet Inquiry Basic eine Funktion an, Webseiten zu speichern.
Mit Inquiry Basic kann man dauerhaft alle Arten von Webseiten, Bilder und Flash-Dateien vom Webbrowser in einer Datenbank speichern.

Das Programm ist eine Datenbank für Webseiten und ist vollständig in Microsoft Internet Explorer integriert. Außerdem ist es auch als eigenständige Anwendung verfügbar.

Sein Hauptzweck ist, Internet-Forschungen mit einem Mausklick in einer beliebig verschachtelten Baumstruktur zu speichern. Die so gesicherten Webseiten lassen sich jederzeit (auch Offline) öffnen. Inquiry speichert verschiedene Web-Dateien, wie beispielsweise ganze Webseiten, ausgewählten Text und Bilder, und viele andere.

Ein Vorteil ist, dass sich die Datenbank per Stichwort durchsuchen lässt, somit ist das Speichern und Verwalten von Internet-Informationen in einer durchsuchbaren Weise möglich.

Außerdem können Dokumente aus Favoriten importiert und gespeicherte Seiten als HTML Seite auf Festplatte exportiert werden. Inquiry bietet eine Übersicht über aller gespeicherten Webseiten.

Abbildung3
Abbildung3: Import Favorites

5. Adblock Plus [link]

Adblock Plus ist ein Plug-In, das Werbung, Banner und Werbevideos auf Webseiten blockieren kann (Werbeblocker). Zu Werbung gehört beispielsweise Werbungen auf YouTube oder auf sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter.

Abbildung4
Abbildung4: Blockieren eines Werbebanners

Es ermöglicht dem Anwender, Online-Werbung zu verstecken und Werbeelemente gar nicht erst aus dem Web herunterzuladen.

Abbildung5
Abbildung5: Symbol in der Symbolleiste

Neben dem Blockieren von Werbung, kann Adblock Plus auch zum Blockieren von Tracking und Malware benutzt werden.
Ein Vorteil ist, dass im Plug-In bereits vorgefertigte Filterlisten enthalten sind. So wird bereits ein großer Teil der Werbung blockiert.
Es ist aber auch möglich, bestimmte Webseiten von der Blockierung auszunehmen. Allerdings gibt es auch eine Liste, auf der bestimme Seiten bereits im Vorfeld zugelassen werden. Diese Funktion kann auf Wunsch deaktiviert werden.

Das Plug-In Adblock Plus ist eine Erweiterung, die unter anderem dafür sorgt, dass Seiten im Netz schneller geladen werden können. Auf Wunsch können eigene Filterregeln hinzugefügt werden.
Adblock Plus ist als Erweiterung für Internet Explorer und andere verschiedene Browser verfügbar.

Fazit:
Damit man die gesamten Leistungen von Webseiten auch zur vollkommenen Zufriedenheit nutzen kann, sollte man alle nötigen kostenlosen Plug-Ins für die optimale Nutzung ausprobieren. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

Das Trainer-Leben bei ppedv AG

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Da ich bereits schon sehr viele Interviews geführt habe und u.a. auch einige Trainer interviewen durfte, wollte ich auch einen Artikel über das Trainer-Leben bei der ppedv schreiben. Smiley

Wie läuft eigentlich die Trainerauswahl bei ppedv ab? Wie sieht der Alltag unserer Trainer aus? Diesen Fragen bin ich nachgegangen und habe sehr interessante Antworten gefunden. Smiley

Die Trainersuche

Allgemein läuft ein Auswahlverfahren eines Trainers so ab, dass mit Chief Technical Officer  Martin Groblschegg besprochen wird, welchen Bedarf wir an Trainern haben und welche Themenbereiche derzeit nicht intern abgedeckt werden können.

Anschließend wird eine Stellenanzeige auf kostenfreie Portale gestellt, die online ausgeschrieben wird. Danach kommen die Bewerbungen rein, die bewertet werden. Gute Bewerbungen werden an Martin weitergegeben. Anschließend wird entschieden wie es weitergeht. Die Kandidaten müssen durch einen Auswahlprozess, die von den Regional Leads, HR und dem CTO durchgeführt wird.

Martin achtet auf zwei wichtige Auswahlkriterien: Zum einen die Begeisterung für neue Technologien und damit das ‚Spielen‘ mit den Produkten und als zweites die Teamfähigkeit.

Zum Schluss wird von allen beteiligten Mitarbeitern Feedback gegeben. Fällt das Feedback der beteiligten Mitarbeiter positiv aus, wird ihm ein Angebot zugeschickt und der Einstellungsprozess beginnt.

Einarbeitungsphase

Außerdem gibt es je nach Wissensstand verschiedene Modelle.

Was ist ein Trainee?

Ein Trainee ist ein Hochschulabsolvent, der in einem Unternehmen systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird, üblicherweise durch ein Traineeprogramm mit aufeinander abgestimmten Einsätzen in verschiedenen Abteilungen, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen.

Trainee
Bei der Einarbeitungsphase eines Trainees findet ein gemeinsames Gespräch statt, welche Technologien als Schwerpunkt gewählt werden sollen. Anschließend beginnen dann die ersten Vorbereitungen auf die Technologien. Der Trainee nimmt an unseren Kursen teil. Nach 1-3 Monaten (je nach Schwierigkeitsgrad der Themen) kann der Trainee seine erste eigene Schulung halten.

Junior
Bei der Einarbeitungsphase eines Junior-Trainers wird vor Beginn ein Einarbeitungsplan erstellt. Wie bei einem Trainee findet auch bei Junior die Teilnahme an Schulungen in der festgelegten Technologie statt. Nach 1 Monat kann der Junior-Trainer seine erste Schulung halten.

Trainer
Der Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Senior, wie eine Schulung bei ppedv gehalten wird und kann dann anschließend seine erste Schulung halten. Eine wichtige Voraussetzung für die Stufe Trainer ist die „Microsoft Certified Trainer“ Zertifizierung.

Senior
Der Senior-Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Trainer. Zeitnah kann er seine erste Schulung halten. Ein Senior bringt viel Projekterfahrung und Schulungserfahrung mit oder hat diese im Rahmen der Tätigkeit bei ppedv erworben.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Marco Traspel (Trainer für Webentwicklung APS.NET/MVC)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Marco: Man bildet sich selbst weiter. So sollte es im Idealfall laufen. Es kommen ständig neue Features, Änderungen und Bugs in die Welt von Microsoft, welche wir Trainer unseren Teilnehmern natürlich mitteilen müssen.

Durch unser neues Trainer-System hat jeder Trainer eine gewisse Anzahl an Punkten pro Quartal zu erreichen, um einen kleinen Bonus zu bekommen. Vorteile für den Trainer sind, dass sie mehr Zeit für andere Dinge haben, wofür man zuvor keinerlei Zeit hatte. Wie beispielsweise Artikel, Konferenzen, Prüfungen und Blogs erstellen.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Marco: Reden & erklären:

Seeeeehr viel sogar 😉 aber das macht man ja gerne, sonst wäre man nicht Trainer geworden.
Ich hatte letzte Woche das Vergnügen an der Ausbildung zum MCT teilzunehmen und konnte dort sehr viel lernen, unter anderem was einen guten Trainer ausmacht.
An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an Herrn Kirchner, welcher seinen Job exzellent gemacht hat und von welchem der folgende Leitfaden kommt um Trainer zu sein:

„Als Trainer sollte man nicht im Mittelpunkt stehen wollen, sondern eher sich dabei wohl fühlen und trotz alledem noch den Teilnehmern genügend Raum zum Entfalten lassen“.

Meistens spricht man Deutsch, aber die IT-Welt ist eben von der englischen Sprache geprägt und sämtliche Fachbegriffe oder Bezeichner sind englisch.
Leider trauen sich die meisten Teilnehmer nicht direkt ihre Frage zu formulieren, sobald ihnen etwas unklar ist. In diesem Moment ist das Feingefühl des Trainers gefragt, dies zu erkennen und nachzufragen.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Marco: Unterwegs ist man ständig, besonders nachdem man sich schon in unterschiedlichen Themen bzw. Schulungen auskennt. Es gibt jedoch immer mal wieder einige Wochen, in denen man mal am Heimatstandort ist und sich um seine Kollegen kümmern kann oder diese mit Fragen durchlöchern darf. Smiley

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Marco: Meine längste Extra-Schicht ging bis 4:00 Uhr morgens. Aber das ist natürlich nicht üblich so. Unsere Arbeitszeiten gehen immer bis 17 Uhr. Ich hielt meine erste ASP.NET-Schulung und wollte mich einfach auf den nächsten Tag noch besser vorbereiten. Das ging die ganze Woche so.

Tugce: Gab es schon einmal eine Situation, wo ein Anwender (Teilnehmer) einen Fehler gemacht hat, wo er selbst verantwortlich war, aber dir die Schuld zugeschoben hat?

Marco: Nein noch nie. Ich hatte bis jetzt immer Glück mit meinen Teilnehmern und noch keine ‚extremen‘ Fälle gehabt.

Bei uns in Bayern gibt es ein Sprichwort, welches auf so gut wie alle IT-Unternehmen, denke ich, zutrifft: „Ned gschimpft, is globt gnuag!“ zu Deutsch: ‚Nicht geschimpft, ist Lob genug! ‘.

Lob wird man nie erhalten, da muss man schon die Welt vor einer riesigen Katastrophe gerettet haben. Jedoch gab es natürlich schon den einen oder anderen Moment wo sich Kollegen bei mir für meine Hilfe bedankt haben.
Der Sündenbock hingegen ist man ständig, man wird ja dafür bezahlt zu arbeiten und Geld für die Firma zu erwirtschaften. In gewissen Momenten wünschte ich mir das ‚ICloneable‘ Interface in mich zu implementieren (Entwickler Scherz).

Tugce: Wurdest schon mal von Freunden, Familie oder Nachbarn mit Problemen mit Ihren Heim-PCs „beglückt“?

Marco: Generell bin ich ein sehr hilfsbereiter Mensch, jedoch mit sehr wenig Zeit für Freizeit. Ich bin froh, wenn ich meinen einzigen zu 100% freien Tag in der Woche, Samstag, genießen kann. Ansonsten, überall wo ich helfen kann, helfe ich. Deshalb bin ich Trainer.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Marco: Deshalb liebe ich meinen Beruf bei der ppedv. Wir sind ständig am Nabel der Zeit und werden sobald es geht, mit den neuesten Technologien versorgt, um diese ausgiebig zu testen. Ich probiere gerne viele verschiedene Tools aus, welche mir mein Leben als Webentwickler erleichtern. Zurzeit kann ich einem jedem Webentwickler im Microsoft-Bereich die neuen WebEssentials empfehlen!

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Marco:
Ich betreibe gerne Sport, Windsurfen, Segeln, Skifahren, Schwimmen, Joggen, Inline-Skating, Tennis, uvm. Ich bin schon seit meinem ca. 14. Lebensjahr von der Bildbearbeitung begeistert und habe diese Leidenschaft auch bis heute noch hobbymäßig betrieben. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben, und in meiner Arbeit mit ASP.NET durfte ich schon oft feststellen, dass mir diese Fertigkeit schon oft zugutekam.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Arnold Eglseder (Trainer für .net-Entwicklung WinForms, WCF, WPF)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Arnold: Der Alltag bedeutet Schulungen zu halten, jedoch machen wir das nicht zu 100% unserer Zeit. In unserer „(Schulungs-)freien“ Zeit gehört es zu unseren Aufgaben neben ganz alltäglichen Aufgaben wie Reise Planung, Kurssupport und Kaffeekonsum, uns mit den Neuigkeiten in unseren Themenbereichen auseinander zu setzen. Das heißt, vorab sich neue Technologien ansehen, programmieren und damit „spielen“, um bereits erste Erfahrungen damit zu sammeln bis es dann Schulungsrelevant wird.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Arnold: Ja, ja und oh ja. Wissen ist das einzige Gute, was sich vermehrt, wenn man es teilt.

Es ist unsere Aufgabe, das Wissen weiterzugeben und auch die Probleme und Bedenken der Kunden und Teilnehmer zu verstehen und ihnen hierbei mit Rat beiseite zu stehen.
Gerade in der Entwicklerwelt fallen sehr viele Fachbegriffe, welche ihren Ursprung im englischsprachigen Raum haben. Insofern denke ich sprechen wir laufend „denglisch“ – erklären meist auf Deutsch, doch viele Begriffe wie auch der Code sind englisch und somit verschmilzt das ganze etwas.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Arnold: Je mehr Themen man beherrscht desto mehr Schulungen kann man natürlich halten. Ich bin eigentlich jede Woche im Training, wenn ich nicht gerade Urlaub habe oder die Feiertage dementsprechend fallen.
Meine Themen gehen allerdings nur über 3 bis 4 Tage, dadurch komme ich immer wieder mal im Büro vorbei, aber wir sind sicher einen Großteil unserer Zeit unterwegs an anderen Standorten, beim Kunden, im Zug, im Flugzeug, im Auto, etc.

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen, wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Arnold: Die persönliche Weiterbildung kennt keine festen Arbeitszeiten. Man liest noch etwas im Zug, sieht sich neue Beispiele von Microsoft an oder man bereitet sich weiter auf die nächste Schulung vor.

Tugce: Wurdest schon mal von deinen Nicht-Entwickler-Kollegen mit Problemen Ihren Heim-PCs „beglückt“, also von Freunde, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörigen?

Arnold: Das ist in dieser Branche doch so üblich. „Du Arbeitest doch mit Computer und so!?“ – Trainer zu sein, bedeutet aber auch helfen zu wollen, da fallen auch oft mal solche Aufgaben an wie „mein Drucker geht nicht mehr“ etc.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Arnold: Für mich gehört alles dazu. Wir sind natürlich immer an den Neuerungen interessiert und wollen damit arbeiten, aber in der Realität sind auch viele alte Technologien noch im Einsatz, welche zwar nicht mehr zwingend weiterentwickelt werden, aber dennoch weiter gewartet und gepflegt werden müssen.

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Arnold: In meiner Freizeit bin ich durchaus Technisch begeistert, allerdings weniger mit IT. Ich suche meinen Ausgleich beim Schrauben an meinem Bergrennwagen und beim Fahren gegen die Uhr auf den verschiedensten Rennstrecken.
Leider habe ich ein schlechtes Hobby gewählt, da es sehr zeit- und kostenintensiv ist – hätte ich doch nur das Fischen als Hobby gewählt.

Interview mit Trainerin

Tugce: Erzähle mir über deinen beruflichen Werdegang.

Trainerin: Ich bin derzeit Studentin. Ich studiere Elektrotechnik an der TU München und habe mich vor etwa 3 Monaten bei der ppedv AG beworben. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich den Job hier als Trainerin bekomme.

Tugce: Wie bist du zur IT gekommen?

Trainerin: Im Studium habe ich sehr viel mit Informationstechnik zu tun. Ich habe auch C gelernt und mich mit anderen Programmiersprachen befasst. Mit C# (C-Sharp) befasse ich mich intensiver.

Tugce: Was reizt dich daran?

Trainerin: Wahrscheinlich, weil das so die „ersten praktischen Erfahrungen“ waren, die ich während dem Studium machen konnte. Also an sich fand ich das Programmieren deshalb spannend, weil ich etwas machen konnte und dann auch Ergebnisse gesehen habe.

Tugce: Wie sehen dich deine Freunde und Bekannte als Frau in der IT bzw. Entwickler-Branche?

Trainerin: Ich denke, es ist ganz okay so. Es gibt einige, die sagen: „Wow, das ist doch voll schwer“. Smiley

Tugce: Warum glaubst du, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und glaubst du, dass sich das ändern wird?

Trainerin: Das ist eine schwierige Frage. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das liegt. Vielleicht sind das einfach die Rollen, die einem so zugeteilt werden: „Oh, ich bin ein Mädchen, ich verstehe kein Mathe“ und „Ich verstehe kein Physik“. Aber ob es daran liegt, weiß ich auch nicht.

Tugce: Stößt du manchmal im IT-Umfeld auf Menschen, die Probleme mit einer Frau als IT-Expertin haben?

Trainerin: Bisher noch nicht. Vielleicht hört man manchmal so komische Sprüche. Aber das ist nichts, wo ich mich bisher wirklich gestört gefühlt habe.

Tugce: Was würdest du einem interessierten Schüler/Student/ einer interessierten Schülerin/Studentin empfehlen?

Trainerin: Ich würde sagen, sie sollen es auf jeden Fall durchziehen. Das ist manchmal ziemlich hart, weil ich es jetzt auch bei mir im Elektrotechnikstudium sehe. Elektrotechnik ist zwar nicht genau IT, aber es ist auch schwer. Man muss halt so viel lernen, was man nicht anwendet, aber da muss man einfach dranbleiben und eben seine eigenen Interessen gleichzeitig irgendwie verfolgen.

Tugce: Wo siehst du aus deiner beruflichen Position heraus zukünftige Herausforderungen?

Trainerin: Wovor ich wirklich Angst habe ist, irgendwann mal Familie und Beruf zu managen. Also bis jetzt habe ich das Problem vielleicht nicht, aber später irgendwann schon.

Tugce: Welcher Mix an Fähigkeiten ist hierfür erforderlich?

Trainerin: Gute Nerven Smiley

Fazit: Ich finde, heutzutage sollte man einen Beruf ausüben, der einem Spaß macht. Noch besser ist es natürlich, wenn man das Hobby zum Beruf macht. Ein Trainerleben hat seine Vor- und Nachteile, so wie in jedem Berufsfeld. Falls jemand sehr gesprächig und hilfsbereit ist und noch dazu ein Interesse für IT hat, ist ein Trainer-Job ideal. 😉

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Tugce mittendrin: Tugce ist wieder in der Schule

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IMG_6174 Diese Woche hatte ich die Chance, bei der Kursveranstaltung  „Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung“ von unserem ppedv-Trainer Haiko Hertes teilzunehmen.
Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit, den Kursleiter und einen Teilnehmer kurz zu interviewen. Smiley

Ich wollte einen Bericht aus einem Schulungstag schreiben, da es mich als Praktikantin interessiert hat, wie so eine Schulung bei ppedv AG abläuft. Ich möchte euch kurz meine Eindrücke schildern.

Die Schulung fand am Montag, den 04.11.2013 um 09:00 Uhr in Burghausen statt. Die Seminarzeiten sind regelmäßig von 9:00 bis 17:00 Uhr in den einzelnen Seminarräumen. Wir hatten eine dreiviertel Stunde Mittagspause von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr sowie Vormittag und nach der Mittagspause einmal jeweils 15 Minuten Kaffeepause. Ein Teilnehmer hatte sich für diese Schulung angemeldet. Nach dem Seminar standen uns die Slides zur Verfügung.

Lernen in Kleingruppen bietet diverse Vorteile: Der Kursleiter kann sich in einer Kleingruppe viel besser auf die Stärken, Schwächen und Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer konzentrieren und diese individuell fördern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass wir sehr konzentriert arbeiten/zuhören konnten und die einzelnen Schritte, die uns erklärt wurden, nachvollziehen und später bei den Übungen selbstständig umsetzen konnten. Smiley

Schulung

Die Teilnehmer lernen in einem unserer modernen Seminarräume. Der Trainer hatte nicht nur die Punkte aus seinen Slides besprochen, sondern hatte uns noch einige Beispiele auf den Flipchart aufgezeichnet. Diese verdeutlichte er mit bunten Farbstiften. Uns stand auch ein PC mit High-Speed Internet-Anschluss zur Verfügung.

Schulung: Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung

Nach der Vorstellungsrunde haben wir über unsere Erfahrungen mit dem Windows Server 2012/2008 R2 und den Vorgängerprodukten gesprochen. Anschließend sind wir die Themen in der Agenda durchgegangen und hatten somit einen Überblick auf den Gesamtkurs bekommen. Smiley

Die Schulung von Heiko beinhaltet Wiederholungen der letzten Seminare, Demos und Übungen zu Windows Server 2012. Auch ich durfte bei den Übungen teilnehmen, was mir auch sehr Spaß gemacht hat. Bei Problemen habe ich auch Hilfestellung bekommen. Smiley

Das Ziel dieser Schulung bestand darin, einen Überblick über den Windows Server 2012 mit den wichtigsten Komponenten zu erhalten. Im Detail wurde auf die Administration des Windows Servers 2012 eingegangen und die Aufgaben, welche ein Administrator kennen muss. Dazu gehört nicht nur die Installation, sondern auch die Konfiguration des Windows Servers – über den Server Manager.

Auf die Änderungen des SQL Servers 2012 im Vergleich zu alten Versionen und auf die Neuerungen wurde im Speziellen eingegangen.

Dabei wurde als erstes die einzelne Komponente des Windows Servers erläutert. Anschließend wurde uns die Frage gestellt, welche Serverrollen es gibt und welche für das Unternehmen des Teilnehmers von Interesse sind. Smiley

Weiterhin behandelte der Trainer die Neuerungen der Hyper-V 3.0 (Neuerungen seit Hyper-V 2.0.). Er zeigte uns die Zusammenfassung der Hyper-V 3.0 Verwaltung. Anschließend bekamen wir eine Übung dazu und mussten uns mit der Bedienung von Hyper-V vertraut machen. Smiley

Beim Thema Installation & erste Schritte sollten wir eine neue VM im Hyper-V-Manager anlegen und diese mit „LAN intern“ verbinden und einen Server 2012 Datacenter in dieser VM installieren.

Im Bereich Oberfläche und Verwaltung wurden die Tastenkombinationen und der Aufbau der neuen Oberfläche gezeigt. Spannend fand ich das Tool „Schrittaufzeichnung“. Damit stellt Microsoft auch unter Windows 8 ein System-Tool bereit, das es ermöglicht, Vorgänge am Bildschirm aufzuzeichnen und später auszuwerten.

Nach einem Druck auf dem roten Knopf für „Aufzeichnung starten“ werden alle Mausklicks und Bewegungen des Nutzers am Bildschirm aufgezeichnet. So kann zum Beispiel ein Systembetreuer die einzelnen Schritte des Nutzers protokollieren und nachvollziehen.

Weiterhin wurde auf das Netzwerk eingegangen. Die Steuerung des SQL Servers über Windows Power Shell war ebenfalls Bestandteil des Kurses. Abgerundet wurde der Kurs durch DNS.

Zum Schluss des Seminars fragte uns Haiko noch, ob wir alles verstanden und Fragen hätten – und dass wir bei Unklarheiten o.ä. möglichst sofort Fragen sollten.

Fazit: Die Teilnehmer sollten die Schulungsangebote nutzen. Sie können viele praktische Beispiele erlernen, wie man z.B. ein Windows-basiertes Netzwerk plant, implementiert und verwaltet. Von Grundlagen des Active Directory bis zu Zertifikatsdiensten haben wir in angenehmer Atmosphäre den „neuen“ Server kennengelernt. Sowohl für die Praxis als auch für die Zertifizierungsprüfungen können sich die Teilnehmer fit machen (lassen).

Die Windows Server 2012 Schulung war sehr gut gemacht. Die Inhalte wurden uns lebendig und anhand von Beispielen vermittelt. Der Teilnehmer konnte auch aus seiner eigenen Erfahrung berichten.
Der Rahmen – Schulungsräume, Ausstattung, Verpflegung – war gut gestaltet. Ich würde diese Schulung weiterempfehlen. Smiley

1.Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Der Hauptgrund ist, dass Microsoft technologisch gesehen Marktführer ist.
Zu 95% läuft alles auf Microsoft. Und Microsofttechnologie ist zuverlässig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Das ist meine erste Schulung. Mein Chef hat mir die ppedv empfohlen, da das Unternehmen bekannt ist und auch nicht weit weg von uns ist.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Das ist schwer zu sagen. Ich denke aus historischen Gründen. (Frau muss kochen usw.) Bei meiner Ausbildung zur Fachinformatiker haben zwei Frauen abgebrochen, aber den Grund weiß ich auch nicht.

2. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil ich es im Unterricht brauche. Ich bin Lehrer an der Berufsfachschule für technische Assistenten. Da benutzen wir Microsoft regelmäßig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Was jetzt diesen Kurs betrifft – Nein, gibt es nicht. Was jetzt den Bereich Microsoft betrifft, hatte ich nur einen anderen Schulungsanbieter. Und da habe ich online-Kurse gemacht, also online mit Video und über das Internet verbunden.
Die Qualität hängt maßgeblich vom Trainer ab.

Tugce: Wie sind Sie auf die ppedv AG gekommen?

Kursteilnehmer: Weil wir ppedv eben schon aufgrund unserer Schule her kennen. Und mein Kollege und Hannes Preishuber sich kennen. Dann war mal das Angebot, ppedv soll sich bei uns vorstellen als potenzieller Arbeitgeber. Und seit dieser Zeit ist es mir persönlich auch bekannt.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, noch gar nicht. Ist das erste Mal.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Warum? Einfach von der Grunderziehung her, so wie es immer heißt: „Frauen können nicht Mathematik“ oder so. Das ist einfach nur eine Erziehungssache. Das sind einfache Hemmungen die von Hause aus da sind, und die werden immer weniger jetzt.

3. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil sich´s über die Jahre bewährt hat und natürlich, weil ich es für die Arbeit brauche.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Ich hatte noch nicht die Möglichkeit andere Schulungsunternehmen kennen zu lernen.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, ich kannte ihn vorher nicht.

Tugce: Welches der Angebote (Schulung, Event, Blog, Magazin) der ppedv haben sie schon einmal genutzt oder werden jetzt dann noch nutzen?

Kursteilnehmer: Ich schreibe ab und zu was im ppedv Blog. Ich bin immer auf SharePoint-Konferenz. Visual One lese ich natürlich auch. Also nutze ich alle Angebote. Smiley

Interview mit Kursleiter Rolf Kirchner:

Tugce: Sind IT-Trainer/ Entwickler anders als andere Lehrer?

Rolf Kirchner: Ja

Tugce: Inwiefern?

Rolf Kirchner: Ja, es ist so, dass es zwischen Entwicklern und Administratoren schon auch persönliche Unterschiede gibt. Auch vom Berufsbild her. Die Administratoren sind ja oft auch Leute, die im Unternehmen viel Kommunikation pflegen müssen. Sie müssen beispielsweise rumlaufen und schauen, wie Maschinen laufen, und es gibt Steuerungen zu beseitigen usw. Das ist natürlich immer mit Interaktion mit den Usern verbunden.

Der Entwickler hat eher seinen eigenen Arbeitsplatz und seine Aufgabe (durch Testen usw.), aber ist natürlich wesentlich weniger in Kommunikation.

In der Administration ist Kommunikation usw. etwas häufiger. Der Entwickler-Trainer kommt ja eher aus der Entwickler-Branche und ist eher gewohnt, für sich zu arbeiten und ist nicht unbedingt so kommunikativ.

Aber das ist nur ein grober Unterschied. Im Einzelfall kann das völlig anders aussehen. Im Einzelfall kann der Admin-Trainer oder Infrastruktur-Trainer introvertiert und der Entwickler-Trainer sehr extrovertiert und kommunikativer Mensch sein. Das sind nur allgemeine Trends.

Tugce: Was müssen Trainer am ehesten noch lernen?

Rolf Kirchner: Beim Entwickler-Trainer ist es manchmal diese Sache mit der Kommunikation, aber die Anforderungen der Teilnehmer sind auch anders. Zum Beispiel wenn wir Infrastruktur-Teilnehmer haben, die sind anders drauf. Sie wollen mehr unterhalten werden. Langweiliger Unterricht würde denen nicht gefallen.

Entwickler haben ja wieder Entwickler als Teilnehmer, die vielleicht auch nicht so viel Wert auf solche Dinge legen. Da muss der Trainer hier vorne eigentlich fast so ein Lexikon sein, der muss ein sehr sehr gutes Wissen haben. Am besten alles wissen, wie Syntax, Parameter und alles was dazugehört.

Tugce: Was ist am wichtigsten bei einem guten Trainer?

Rolf Kirchner: Am wichtigsten ist seine fachliche Kompetenz natürlich, das ist sehr wichtig. Ein sicheres Auftreten ist wichtig, das er wirklich auch die Präsenz hat.

Er muss natürlich in der Lage sein, eine gute Ordnung in seinem Unterricht zu haben, und strukturiert zu arbeiten. Aber es muss auch Platz für die Teilnehmer da sein. So dass die Teilnehmer Fragen stellen und ihren Raum haben können, das ist auch sehr wichtig. Ein ganz dominanter Trainer ist hier nicht gut/geeignet.

Link: http://blog.ppedv.de/

Praktikum über die Zeit bei ppedv AG

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1. Einführung/ Auswahlverfahren

Im fünften Fachsemester des Studienganges Wirtschaftsinformatik absolvierte ich mein Pflichtpraktikum. Die Vorfreude auf das bevorstehende Praktikum war sehr groß, da ich feststellen wollte, inwiefern ich das gelernte aus der Hochschule in die Praxis umsetzen kann.

Vor dem Einstieg in die Praxisphase musste das Unternehmen mit den passenden Tätigkeitsfeldern angeschrieben werden. Das Aufgabengebiet meiner Wahl war für mich im Bereich SQL Datenbanken.

Nach einigen Bewerbungsgesprächen verglich ich die einzelnen Unternehmen und stellte zwei, für mich interessante Betriebe gegenüber. Dies war zum einen die BMW GmbH in München – für eine Stelle im Bereich Projektmanagement. Auf der anderen Seite interessierte mich die ppedv AG, ein IT-Dienstleister und Schulungsunternehmen aus Burghausen, welches sich auf Microsoft-Themen spezialisiert.

Dort habe ich mich Initiativ beworben. Von beiden Unternehmen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sowohl die BMW GmbH als auch die ppedv AG gaben mir ihre Zusagen.

Meine Entscheidung fiel jedoch auf die ppedv AG aus Burghausen, da ich im Vorstellungsgespräch bemerken konnte, dass im Vergleich zur BMW GmbH, der Umgang untereinander viel lockerer und humorvoller war. Dies war natürlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich, da man mit den Kollegen tagtäglich zu tun hat und deshalb ein angenehmes Arbeitsumfeld von Wichtigkeit ist.

Ein weiteres Entscheidungskriterium war, dass man in einem kleinen Unternehmen viel mehr lernt, als im Großunternehmen.

Außerdem wurde die Firma vom Leiter Hannes Preishuber detaillierter beschrieben, sodass ich mehr über das Unternehmen erfahren konnte. Schließlich begann ich am 19. August 2013 mein Praktikum bei der ppedv AG. Diese Praxisphase endet am 06. Dezember 2013.

Vielleicht noch ein kurzes Wort zu meiner Motivation:

Nachdem ich das Abitur geschrieben habe und ein Jahr im sozialen Bereich tätig war, habe ich mich entschieden ein Informatikstudium aufzunehmen.

Ich habe mich für die Fachhochschule Landshut entschieden, weil das Studium dort praxisbezogener ist und mit ein Praxissemester auch bereits konkrete Erfahrungen im Betrieb gesammelt werden können. Ebenso hat man an der FH einen besseren Bezug zu den Professoren. Das Informatikstudium an der FH fordert im Grundstudium besonders in Algebra einiges an Wissen.

Ansonsten sind die Klausuren nach dem zweiten Semester ohne größere Schwierigkeiten zu bestehen. 🙂 Gerade bin ich im Hauptstudium und habe noch zwei Semester vor mir und anschließend kann ich meine Bachelorarbeit schreiben. Smiley

SQL-Datenbanken haben mich schon immer Interessiert, weil es mir an der Hochschule Landshut Spaß gemacht hat, die einzelnen Aufgaben zu lösen, und in den Übungen und Leistungsnachweisen mit dem Professor die einzelnen Abfragen durchzugehen. Smiley

2. Position im Betrieb

Meine Position im Unternehmen hat sich während des gesamten Zeitraums nicht verändert.

Mein Aufgabengebiet bestand darin, Blogartikeln zu schreiben und das Leben einer Studentin bei der ppedv AG zu beleuchten.

Trotzdem musste ich wegen meiner Hauptaufgabe projektübergreifend arbeiten und konnte dadurch nützliche Einblicke in andere Projekte und Themen der Gesellschaft gewinnen.

3. Aufgabenstellungen

a) Einarbeitungszeit

Die ersten Wochen durfte ich mich mit dem Unternehmen vertraut machen und interne Prozesse kennenlernen. Das firmeneigene „SharePoint-Intranet“ dokumentiert alle Prozesse im Unternehmen und ist für jeden Mitarbeiter eine kleine Hilfestellung.

Abbildung 1
Abbildung 1: SharePoint-Intranet

Abbildung 1 zeigt das „SharePoint-Intranet“ nach erfolgtem Mitarbeiter-Login (siehe oben rechts – Tugce Terzi). Danach kann man je nach Belieben durch die verschiedenen Themengebieten navigieren. Im SharePoint werden aktuelle Projekte und die Schulungen dokumentiert und hochgeladen.

Neben dem SharePoint verwendet das ppedv-Team als Kommunikationsweg den Microsoft Lync Messenger. Lync bietet Kommunikationswege wie Telefon, SMS, E-Mail, Video-Konferenzen und Messaging. Abbildung 2 zeigt Microsoft Lync nach meinem erfolgten Login.

Abbildung 2
Abbildung 2: Microsoft Lync

In der Abbildung 2 ist auch zu erkennen, wer verfügbar, abwesend oder offline ist. Die Abwesenheitsminuten und sogar die Tage, an denen der Kollege oder die Kollegin nicht online war, sind ebenfalls zu sehen.

Mit meinen Trainern habe ich die meiste Zeit über Lync kommuniziert. Es ist sehr hilfreich, da man sieht, wer online ist und die kleinsten Fragen sofort abgedeckt werden.

In der Einarbeitungszeit hatte ich auch ein Fotoshooting für meine Blogartikel. Zur Identifikation für die Leser musste ich für jede Blogartikel ein Bild von mir auswählen, das meine Stimmung zeigt, es zurechtschneiden und anschließend in Artikel im Windows Live Writer einfügen, siehe Abbildung 3.

Mein Aufgabengebiet war nicht nur Blogartikel schreiben. Zu meinen Aufgaben gehörte auch das twittern rund um die Arbeit. Daher musste ich vorher erst einen Twitter-Account erstellen (@TerziTugce). Ebenso WordPress- und Google+-Account und Facebook hatte ich bereits. Smiley

b) Blogartikel schreiben

1. Blogeinträge. Wie bin ich vorgegangen?

Am Anfang sollte ich ein Thema auswählen, dass mir am meisten liegt. Ich hatte ein SQL-Thema zur Auswahl und ein allgemeines Thema, welches natürlich auf die IT bezogen war. Somit entschied ich mich erst für ein allgemeines Thema. Wenn man Spaß beim Schreiben über ein interessantes Thema hat, fällt die Erstellung eines Blog-Artikels wesentlich leichter, als bei einem Thema, welches dir gar nicht liegt bzw. dich nicht interessiert.

Anschließend musste ich Informationen zu meinem Thema aus dem Internet sammeln. Um Blogartikeln zu schreiben, muss man viel recherchieren – je nachdem, wie gut man sich mit diesem Thema auskennt. Man muss aber darauf achten, dass man auf keinen Fall Inhalte direkt übernimmt. Zu einem Blogartikel gehört auch ein Titel. Je nach Branche und Thema kann der Titel dezent oder auch lustig werden. Ich musste auch schauen, dass mein Titel immer eine hohe Aussage hat. Mit dem Titel muss man auf den Punkt kommen und in wenigen Worten sagen können, was den Leser im Artikel erwartet.

In der Einleitung sollte ich zu Beginn erzählen, was den Leser im Artikel erwartet und im Hauptteil musste ich dann in das Thema gleich einsteigen. Im Hauptabschnitt habe ich Links zu externen Quellen eingefügt. Falls es noch Zitate zum Text gab, habe ich Texte zitiert. Im Hauptteil habe ich an passenden Stellen Überschriften eingebaut, damit die Leser einen besseren Überblick über den Artikel bekamen. Bei etwas längeren Texten habe ich Bilder oder Screenshot einfügt und das ganze somit etwas aufgelockert.

Am Ende meines Blogartikels habe ich noch einmal in kurzen Sätzen den Blogartikel zusammengefasst. Im Fazit durfte noch der Hinweis auf die anderen Blogseiten nicht fehlen. Somit habe ich beispielsweise bei der Veröffentlichung meines Beitrags auf WordPress einen Hinweis auf den ppedv-Blog gegeben.

2. Word-Dokument und Windows Live Writer

Meine Blogartikel habe ich als Microsoft Word-Dokument verfasst und anschließend in Windows Live Writer hineinkopiert. Abbildung 3 zeigt Windows Live Writer.

Windows Live Writer ist ein kostenloses Blogging-Tool für viele Weblogs. Den persönlichen Blog kann man mit Fotos und Videos ausstatten und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Mit Writer kann man in WordPress, Blogger und vielen anderen Weblogdiensten veröffentlichen. Für Blogger ist der Live Writer eine gute Alternative zu den Online-Editoren.

Abbildung 3
Abbildung 3: Windows Live Writer

3. Wo habe ich die Artikel gepostet bzw. veröffentlicht?

Meine Artikel habe ich im ppedv Team Blog (http://blog.ppedv.de/), siehe Abbildung 4, und in WordPress.com (https://sqlpraktikantin.wordpress.com/), siehe Abbildung 5, veröffentlicht.
Abbildung 4
Abbildung 4: ppedv Team Blog

Abbildung 5
Abbildung 5: WordPress

4. Meine Blogbeiträge:

– Frauen in MINT-Berufen (27.08.2013)
– Bevor man aufs Gas steigt, sollte man die Bremse lösen – Artikel über verbreitete Techniken, um Daten in SQL-Datenbanken effizient zu speichern (Kompression und Verwenden von Sparse Columns in SQL Server) (04.09.2013)
– Wusstet ihr… (die aktuelle Leistungsfähigkeit von Microsoft SQL Server-Top Statistik) (24.09.2013)
– Die neuen Windows-Tablets von Microsoft-Surface 2 und Surface Pro 2 (26.09.2013)
– Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server (04.10.2013)
– Die Business-Frauen in der IT-Branche (10.10.2013)
– Tugce for beginners – INSERT (17.10.2013)
– Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland (23.10.2013)
– Umsatz per Social Media (28.10.2013)

c) Interviews

– Interview mit Hannes Preishuber (19.09.2013)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (Interview mit Georg Urban und Guido Jacobs und Interview mit einigen Teilnehmern) (17.-18.09.2013)
– Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede (Interview mit den Trainern u.a. Martin Groblschegg und mit den Kursteilnehmern) (14.10.2013)

d) Social Media – Twitter

Twitter (Account: @TerziTugce)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (live twittern) (17.-18.09.2013)

Abbildung 6
Abbildung 6: Twitter Account

Wie schon erwähnt, gehörte auch das live „twittern“ rund um die Arbeit, zu meinen Aufgaben. Den Nutzen von Twitter habe ich nach der SQLdays-Konferenzveranstaltung besser erkannt. Meine Aufgabe war es dort, aus den Sessions live zu berichten bzw. zu twittern.

Ein einziger Hashtag pro Event sorgt dafür, dass man alles einfach mitkriegt. Den Kern eines Vortrags kann man auch in wenigen Sätzen formulieren und diese dann anschließend twittern. Das ergibt ein öffentliches Protokoll und hilft den Inhalt/Kern einer Session sichtbar zu machen und Aussagen zu gewichten (beispielsweise durch „Retweeten“).

Zweck der Liveübertragung ist es, die Veranstaltungsatmosphäre auch in den virtuellen Raum zu übertragen, damit alle die nicht da waren, denken: „Da läuft was gutes, da möchte ich nächstes Mal auch dabei sein!“. Smiley

4. Probleme/ Lösungsansätze

Probleme während des Praktikums:

Zu den Problemen ist nicht viel zu erwähnen. Da ich schon von Anfang an meistens auf mich alleine gestellt war, habe ich mich mit den Themen vertraut machen müssen, um das Konzept von Themen dahinter nachvollziehen zu können. Zudem sind momentan nur folgende Probleme zu erwähnen: Keine perfekten Kenntnisse im Bereich SQL, deshalb war viel Einlesen in manche Thematik notwendig und auch viel Selbststudium notwendig.

Lösungsansätze:

Lösungsansätze habe ich von meinen Trainern Andreas Rauch und Sebastian Süße bekommen. Smiley

5. Fazit

Abschließend kann ich mit Sicherheit sagen, dass meine Vorstellungen und Wünsche, die ich vor dem Praktikum hatte, zu hundert Prozent erfüllt worden sind. Diese waren

· gutes Arbeitsklima
· freundliche Arbeitskollegen
· flexible Arbeitszeiten
· Kenntnisse erweitern
· neues Wissen aufbauen
· angenehmes Gehalt (wenn auch nur als Praktikant)

Nun möchte ich kurz auf die einzelnen Aufzählungspunkte eingehen. Das Arbeitsklima ist einfach hervorragend. Ich habe einen schönen Arbeitsplatz und viel Raum zur Entfaltung.

Zudem hatte ich während meines Praktikums auch keine Probleme mit den Arbeitskollegen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr zuvorkommend, hilfsbereit, humorvoll und zudem auch sehr kompetent. Man hat das Gefühl, dass einfach jeder hier seine Arbeit schätzt und liebt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf das Verhalten der Mitarbeiter und führt zu einem guten Betriebsklima. Außerdem sind die Gleitarbeitszeiten hier sehr angenehm.

Ich habe viel im Bereich „SQL Server“ lernen können. Zudem konnte ich auch mein vorhandenes Wissen erweitern. Es ist aber auch immer wieder schön anzusehen, wie ein wirklich toporganisiertes Unternehmen funktioniert.

Durch dieses Praktikum konnte ich einfach viele Dinge entweder neu erlernen oder aber auf den Grundlagen aufsetzen und diese Kenntnisse ausbauen.

Zu guter Letzt möchte ich auch noch einen kleinen negativen Aspekt nennen. Hin und wieder benötigt man einige Informationen von den Trainern und hier war das Problem, dass die Trainer entweder „in einer Besprechung“ oder auf einer Schulung waren und nicht sofort auf meine E-Mail antworten konnten. Sind die Informationen bzw. die Fragen wichtig und relevant für die Arbeit, dann kommt man auch zeitlich gesehen ins „Stocken“.

Trotz alledem ist ein Praktikum bei der ppedv AG absolut empfehlenswert. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server

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Es gibt viele kostenlose SQL Server-Tools, die von SQL Server-Datenbankadministratoren sowie von Entwicklern und SQL Server-Produktanbieter entwickelt wurden, um bestimmte SQL Server-Probleme zu lösen und sie mit Funktionalitäten zu füllen. Ich möchte euch kurz aktuelle Freeware-Tools für den SQL Server vorstellen.

1. PAL

PAL ist ein kostenloses Tool für den SQL Server, um Performance-Probleme zu diagnostizieren, das auch von Microsoft Support verwendet wird.

Es ist in erster Linie ein PowerShell-Skript, das in einem Systemmonitor-Leistungsindikatoren-Protokoll komplexe und bekannte Schwellenwerte liest und analysiert.

PAL

Das Tool generiert einen Bericht in HTML, in dem Überschreitung von Grenzwerten mit einem Ampelsystem signalisiert werden.

Es ist auf codeplex.com und sqlservercentral.com frei verfügbar.

PAL wurde von einem Premier Field Engineer (PFE) namens Clint Huffman von Microsoft geschrieben.

Mehr Informationen zu PAL und das Tool selbst bekommt Ihr hier:

http://pal.codeplex.com/

Den Podcast dazu hier:

http://s3.amazonaws.com/runas/runasradio_0184_clint_huffman.mp3

Link:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc296652(v=bts.10).aspx

2. SQL Stress

SQL Stress ist ein Tool für Belastungstests einer Microsoft SQL Server-Installation.

Sein Hauptzweck besteht darin, Infrastrukturprobleme innerhalb einer Installation zu finden. Der Stresstest ist einsetzbar für Hardware-Sizing, System-Tuning oder Benchmarking.

Voraussetzung ist eine installierte Version des .Net Framework 2.0. Das Tool läuft auf x86, x64 und Itanium-Prozessoren. Es wurde auf Microsoft SQL Server 2008 und Microsoft SQL Server 2005 getestet. Die meisten Funktionen stehen auch auf Microsoft SQL Server 2012 zur Verfügung. Die aktuelle Version des Tools ist kostenlos.

stressTestResults

OStress (kostenlose Tool von Microsoft (kommt in RML Utilities vor)):

OStress ist ein kostenloser Download von Microsoft und kommt in einer Suite der anderen nützlichen Werkzeuge vor.

RML Utilities können Sie zum Analysieren und Vergleichen von verschiedenen Replay-Arbeitslasten für SQL Server verwenden.

RML Utilities für SQL Server enthalten die folgenden Dienstprogramme:

· ReadTrace

· Reporter

· OStress

· OStress-Replay Control Agent (ORCA)

Links:

http://www.sqlstress.com/

http://www.sqlconsulting.com/news1103.htm

http://support.microsoft.com/kb/944837

3. SQL Server Sentry – SQL Ausführungspläne

SQL Sentry Plan Explorer hilft, den grafischen Plan zu analysieren und ist kostenlos auf der SQL Sentry-Website verfügbar. Dieses Tool gibt es entweder als Add-In für SSMS oder als eigenständiges Tool.

sqlServerSentry

Einige wichtige Funktionen bietet dieses kostenlose Tool:

1. Plan Readability Features (Lesbarkeitsfunktion):

• Vollständige Objektnamen und Abfragen sind leicht zusehen – einfach mit der rechten Maustaste Objekte im Viewer anklicken.

• Weitere Informationen finden sich in neuen Tabs wie der Statement-Tree-Tab, die Ausführungspläne liest und analysiert

2. Usability-Features:

Einige wichtige Features sind in diesem Tool enthalten:

• Abfragen können direkt aus dem Plan Explorer ausgeführt werden, je nach Bedarf.

Aber denken Sie daran, dass es sich um ein Abfragetool handelt. So erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, einschließlich I/O-Statistik, aber nicht das tatsächliche Ergebnis.

• Plan Explorer behebt das Problem in SSMS, in dem eine fehlende Index-Warnung für alle Ausführungspläne in einem Batch erscheint. Informationen zu fehlenden Indizes werden in der Statement Tree Tab standardmäßig angezeigt.

Systemanforderungen: Dieses Tool hat die gleichen Anforderungen wie SSMS und erfordert Microsoft .NET Framework 4.0,-; SQL Server 2005 und höher.

Link: www.mssqltips.com

4. Microsoft Network Monitor 3.4 (Überwachung)

Ein unerlässliches Werkzeug. Der kostenlose Network Monitor Tool von Microsoft speichert und analysiert den Datenverkehr im Netzwerk. Der Anwender ist also in der Lage, den Datenverkehr im Netzwerk zu analysieren.

Tipp: Systemmonitor

Der Systemmonitor (Perfmon) von Microsoft ist ein Visualisierungstool für Leistungsdaten, sowohl in Echtzeit als auch in Form von Protokolldateien. Sie können damit Leistungsdaten in einem Diagramm, Histogramm oder Bericht untersuchen.

Systemmonitor

Weitere Details gibt’s im Blogbeitrag von Fumus.

Der Network Monitor besitzt eine strukturierte und bedienbare Benutzeroberfläche und ordnet automatisch die empfangenen Daten beziehungsweise Protokolle einer Anwendung zu.

MS 2Network Monitor 3.4.

Da der Network Monitor jedoch auch eine Filterfunktion und einen Parser mitbringt, ist eine weitergehende Analyse der empfangenen Pakete und eine fortgeschrittene Verwendung des Programms möglich.

Das Programm sammelt die gesamten Netzwerkdaten, die über die LAN- oder WLAN- Schnittstelle übertragen werden, und speichert sie für eine spätere Analyse in einer Datei.

Das Tool untersucht dabei die übertragenen Protokolldaten und ordnet die gesammelten Netzwerkpakete gleich einer Anwendung zu.

Microsoft Network Monitor ist als Freeware direkt bei Microsoft erhältlich und lauffähig auf allen Windows-Versionen ab Windows XP.

Link: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=4865

5. SQL Load Generator

Der SQL Load Generator ist ein kostenloses Tool zur Generierung von SQL-Serverlast. Dieses Tool ist auf Codeplex verfügbar. (CodePlex ist Microsofts kostenlose Projekt-Website, für das Hosting von Open-Source-Software.)

SQL Load Generator

Projektbeschreibung:

SQL Load Generator wird verwendet, um mehrere gleichzeitige Abfragen auszuführen.

Der Benutzer kann mit einem anderen Anmeldekonto und Anwendungsnamen,- die Anzahl der gleichzeitig auszuführenden Abfragen wählen und ausführen.

SQL Load Generator2

Link: http://sqlloadgenerator.codeplex.com/

Des Weiteren gibt es so viele Tools, die kostenlos sind, dass man nicht unbedingt Geld für ein kostenpflichtiges Werkzeug ausgeben muss. Es lohnt sich Freeware Tools auszutesten, da man bestimmte SQL Server Probleme löst und bessere Funktionalitäten hat.

Weitere Links:

http://blogs.dotnetgerman.com/

http://blog.ppedv.de/

Interview mit Hannes Preishuber

Gepostet am

Diese Woche hatte ich die Chance, Hannes zu interviewen. Ich habe ihm verschiedene, auch private Fragen zu ihm und ppedv gestellt – von amerikanischen Einwanderungsbehörden bis zu jugendlichen Handwerkern. Die eine oder andere Antwort wird euch sicherlich überraschen. 🙂

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Tugce: Warum sollten sich Studenten oder potentielle neue Mitarbeiter gerade für die ppedv entscheiden?

Hannes: Im Wesentlichen stellt sich die Frage, was man nach dem Studium eigentlich vorhat. Und wenn man an dem was man studiert ein Grundinteresse und Spaß hat, dann ist es sinniger in ein Unternehmen zu gehen, wo man sozusagen eine Spielwiese bekommt.

Wenn man aber zu einem Großanbieter geht, beispielsweise Autohersteller, dann gibt es dort ein Trainingsprogramm, das dich auf eine spezielle Job-Rolle vorbereitet. Du musst auch sehr effizient in der Job-Rolle sein, sonst hast du bald keine Job-Rolle mehr.

Die Philosophie von ppedv ist, dass wir den Leuten die Möglichkeit geben, mit neuen Technologien zu arbeiten. Das hilft natürlich ein breites Spektrum zu erleben, auch wenn man konkret keinen Nutzen davon hat. Zum anderen setzen wir unsere Leute auch wenn sie sich sehr gut auskennen, nie zu 100 Prozent, eher in der Regel zu 50 bis 60 Prozent danach wirklich ein.

Tugce: Erzähle mir von der besten Entscheidung, die du in den letzten 24 Monaten getroffen hast – welche Entscheidungsprozesse hast du genutzt?

Hannes: Das ist sehr schwierig. Warum ist es schwierig, weil die letzten drei Jahre für uns als ppedv relativ ernüchternd waren. Wir haben ’97 angefangen und in den letzten zehn Jahren sind wir jedes Jahr um circa 30-35 Prozent gewachsen. Es waren tolle Jahre. Der Schulungsmarkt/Weiterbildungsmarkt hat in den letzten drei Jahren eher stagniert. Unsere Mitarbeiterstruktur hat sich geändert und uns geht es noch relativ gut. Wir haben unser Geschäft gehalten, möchte ich sagen.

Tugce: Für was steht ppedv? EDV steht vermutlich für elektronische Datenverarbeitung. Ich vermute p für Preishuber. Für was steht dann das zweite p?

Hannes: Das ist eine spannende Frage, die häufig gestellt wird. Die Antwort ist einfach. Ich heiße Preishuber-Pflügl und zwar schon immer. Also mein Vater und dessen Vater hießen schon so. EDV ist eigentlich ein antiker Begriff. In den späten Neunzigern haben die meisten Leute schon IT dazu gesagt, also Informationstechnologie. Das war eigentlich der Kern.

So banal der Name klingt, es ist sehr einprägsam und es gibt keine Verwechslungsgefahr. IBM heißt „International Business Machines“, was eigentlich Schreibmaschinen sind, ist aber als Marke sehr gut alleine darstellbar. Ich bin mit unserem Namen super glücklich.

Die meisten Leute kennen mich nur unter Preishuber. Als ich das erste Mal nach Amerika gereist bin. Es gab grüne Formulare/Karten, wo man da Felder ausfüllen und seinen Namen reinschreiben musste. Ich müsste bei Pflügl statt ü dann ue schreiben, weil die Amis kein „ü“ haben. Ich bin dann zur Einreisebehörde gegangen, die das nicht auf dem Computer eingeben konnte.

Aus diesem Grund habe ich Pflügl weggelassen und so ist es verschwunden, weil es eh keiner richtig schreibt. Die Einreisebehörde ist schuld.

Tugce: Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Mitarbeiter in deinem Unternehmen?

Hannes: Das kann man natürlich auch nicht ganz pauschal beantworten. Wir haben ein extrem junges Team. Die meisten Mitarbeiter sind unter 30. Das hat auch zur Folge, dass diese jungen Leute in ihrem Karrierepfad auch gern mehrere Unternehmern einbauen, wo ich auch Verständnis dafür habe. Es ist durchaus so, dass wir auch Sprungbrett sind. Dies ist auch okay, wenn jemand anfängt, Karriere zu machen.

Wir haben auch intern Karrieremöglichkeiten, aber natürlich nicht so, wie es ein Großunternehmen bieten kann.

Tugce: Was bietest du deinen Mitarbeitern für Benefits?

Hannes: Es ist sehr schwierig zu erkennen was die Benefits sind, weil für mich alles selbstverständlich ist. Ich denke, ich lasse meinen Leuten sehr sehr viel Freiheit.

Wir haben Home Office oder du kannst auch unterm Tag zum Frisör gehen, wenn du Spaß dran hast. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch. Es gibt kein so strenges Regelwerk, wie man es von anderen Unternehmen kennt.

Wenn du zu einem großen Unternehmen gehst, schmeißen sie dir ein dickes Buch mit Regeln hin.

Die Frage ist eigentlich: „Was erwarten die Leute heute eigentlich für Benefits?“ Und wenn man sowas wie betriebliche Altersvorsorge hat, interessiert das niemanden unter 30.

Bildung ist Benefit. Du kannst alle Kurse bei uns besuchen und auch auf unsere Konferenzen gehen.

Wenn Leute beispielsweise vorhaben, berühmt zu werden, können sie in einem Magazin publizieren. Man kann auch auf unseren Konferenzen sprechen.

Wir sind in Markt einfach sehr bekannt. Also wenn du ppedv in der Vita stehen hast, dann ist es einfach schon mal ein Garant, dass du immer gute Jobs bekommst.

Tugce: Wir eröffnen einen neuen Standort. Warum hast du dich für Düsseldorf entschieden?

Hannes: Kunden wollen oder dürfen immer weniger Reisen, weil es einfach Geld kostet. Unser typischer Kunde ist zwischen 30 und 50 Jahre alt und männlich. Wir müssen also immer näher an den Kunden ran. Und dann kann man sich in Deutschland anschauen, wo diese Firmen sitzen, die IT-relevante Arbeitsplätze haben.

Nach unseren Recherchen ist  Düsseldorf für uns ein interessanter Punkt.

Tugce: Was hältst du von den Veränderungen, die Microsoft in Deutschland umsetzen möchte: Jeder Mitarbeiter darf selbst entscheiden, wo er arbeiten möchte und hat keinen festen Arbeitsplatz im Unternehmen mehr?

Hannes: Das ist auch sehr spannend. Spannend sind zwei Dinge. Also die Aussage von Microsoft und auch von einigen anderen Technologie-Unternehmen, dass die Leute Roaming-Arbeitsplätze bevorzugen.

Das Konzept gibt es schon sehr lange. Ich glaube, dass Sun dieses erfunden hat. Ich war mal bei denen. Da ist man ins Büro gekommen und dann hat man sich einen großen Rollcontainer geholt, wo sein Zeug drin war und den hat man zum Schreibtisch gerollt.

Microsoft Österreich hat vor zwei Jahren angefangen, sein Büro komplett umzubauen. Die Mitarbeiter haben so gut wie keinen festen Arbeitsplatz mehr. Die haben sehr viele Meeting-Räume geschaffen und die schauen alle komisch aus – mit Holz, runden Hüpfbällen und Rutschen. Ein Schreizimmer habe ich gesehen (wenn ich mich nicht täusche), so eine ganz kleine Kammer, wo man reingehen und schreien kann.

Es gibt wirklich Mitarbeiter bei Microsoft Österreich, die jahrelang nicht mehr ins Büro gehen.

Auch Microsoft Deutschland geht diesem Trend nach. Ich bin da eher zwiegespalten.

Es gibt da noch eine Aussage von Yahoo-Chefin Marissa Mayer, die gesagt hat: „Homeoffice schaffen wir wieder ab und die Leute müssen wieder ins Büro gehen“ – weil einfach dieser (Tratsch an der Kaffeemaschine) -Flurfunk ein cooles Kommunikationsmedium ist. Man trifft sich, wechselt drei Worte und kommt auf ein Thema.

Insofern bin ich schon eher dafür, dass man in einen geteilten Workspace geht.

Viele Mitarbeiter bei uns sind häufig unterwegs, d.h. wir haben große Flächen die man freihalten müsste mit Infrastruktur und natürlich Bürofläche. Und das kostet Geld.

Bei Microsoft Österreich war das so, dass sie die Bürofläche um 10 Prozent verringert haben. Die sparen da echt Geld.

Bei Microsoft Deutschland glaube ich, dass andere Interessen dahinter stecken.

Die machen drei Standorte zu. Was also tun mit den Leuten? Zieht ihr um oder bleibt ihr zu Hause?

Wir haben selber ein paar Mitarbeiter, die zu Hause sitzen und nie ins Büro kommen. Wir hatten früher in Siegen eine Niederlassung, die wir aufgelassen haben, und seitdem arbeitet der Kollege vom Home Office aus. Wir haben noch ein paar Leute die vom Home Office arbeiten, aber man braucht dazu die Infrastruktur. Was wir einsetzen sind Lync, Mail, SharePoint und andere Kommunikationswege von jedem Ort der Welt aus.

Tugce: Jeder kennt die Gefahren, die sich aus „unvorsichtigen“ Veröffentlichungen von Bildern wie z.B. auf Facebook ergeben: Mobbing, Rufmord usw. Nun habe ich folgendes von dir gefunden. Nicht im Internet, sondern an einem geheimen Ort in der Firma.

Abb1

Was ist die Geschichte hinter diesem Bild?

Hannes (laut lachend): Die Geschichte hinter diesem Bild ist, dass ich zu dieser Zeit Handwerksarbeiten durchgeführt habe. Ich hatte einen Malerkittel an und das in der Hand ist ein Tacker. Ich hatte früher – das findest du auch im Internet (ist nix geheimes) – lange Haare. Zu diesem Zeitpunkt waren sie etwas durcheinander. Das Foto ist mindestens 20 Jahre alt, eher noch älter.

Tugce: Gab es schon mal irgendeine Situation, wo du gesagt hast: Das hätte ich anders machen sollen?

Hannes: Oh ja. Ich hätte früher zu Fielmann gehen sollen. Natürlich gehört Fehlermachen dazu. Nur wer nichts tut, macht Fehler. Nur wer dumm ist, macht einen Fehler zweimal.

Wobei ich auch Fehler zweimal gemacht habe. Fehlermachen ist echt okay. Wer keine Fehler macht, hat nichts erlebt im Leben.

Abb2

Weitere Links:

http://blog.ppedv.de/

http://blogs.dotnetgerman.com/