Tugce mittendrin: Tugce ist wieder in der Schule

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IMG_6174 Diese Woche hatte ich die Chance, bei der Kursveranstaltung  „Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung“ von unserem ppedv-Trainer Haiko Hertes teilzunehmen.
Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit, den Kursleiter und einen Teilnehmer kurz zu interviewen. Smiley

Ich wollte einen Bericht aus einem Schulungstag schreiben, da es mich als Praktikantin interessiert hat, wie so eine Schulung bei ppedv AG abläuft. Ich möchte euch kurz meine Eindrücke schildern.

Die Schulung fand am Montag, den 04.11.2013 um 09:00 Uhr in Burghausen statt. Die Seminarzeiten sind regelmäßig von 9:00 bis 17:00 Uhr in den einzelnen Seminarräumen. Wir hatten eine dreiviertel Stunde Mittagspause von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr sowie Vormittag und nach der Mittagspause einmal jeweils 15 Minuten Kaffeepause. Ein Teilnehmer hatte sich für diese Schulung angemeldet. Nach dem Seminar standen uns die Slides zur Verfügung.

Lernen in Kleingruppen bietet diverse Vorteile: Der Kursleiter kann sich in einer Kleingruppe viel besser auf die Stärken, Schwächen und Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer konzentrieren und diese individuell fördern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass wir sehr konzentriert arbeiten/zuhören konnten und die einzelnen Schritte, die uns erklärt wurden, nachvollziehen und später bei den Übungen selbstständig umsetzen konnten. Smiley

Schulung

Die Teilnehmer lernen in einem unserer modernen Seminarräume. Der Trainer hatte nicht nur die Punkte aus seinen Slides besprochen, sondern hatte uns noch einige Beispiele auf den Flipchart aufgezeichnet. Diese verdeutlichte er mit bunten Farbstiften. Uns stand auch ein PC mit High-Speed Internet-Anschluss zur Verfügung.

Schulung: Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung

Nach der Vorstellungsrunde haben wir über unsere Erfahrungen mit dem Windows Server 2012/2008 R2 und den Vorgängerprodukten gesprochen. Anschließend sind wir die Themen in der Agenda durchgegangen und hatten somit einen Überblick auf den Gesamtkurs bekommen. Smiley

Die Schulung von Heiko beinhaltet Wiederholungen der letzten Seminare, Demos und Übungen zu Windows Server 2012. Auch ich durfte bei den Übungen teilnehmen, was mir auch sehr Spaß gemacht hat. Bei Problemen habe ich auch Hilfestellung bekommen. Smiley

Das Ziel dieser Schulung bestand darin, einen Überblick über den Windows Server 2012 mit den wichtigsten Komponenten zu erhalten. Im Detail wurde auf die Administration des Windows Servers 2012 eingegangen und die Aufgaben, welche ein Administrator kennen muss. Dazu gehört nicht nur die Installation, sondern auch die Konfiguration des Windows Servers – über den Server Manager.

Auf die Änderungen des SQL Servers 2012 im Vergleich zu alten Versionen und auf die Neuerungen wurde im Speziellen eingegangen.

Dabei wurde als erstes die einzelne Komponente des Windows Servers erläutert. Anschließend wurde uns die Frage gestellt, welche Serverrollen es gibt und welche für das Unternehmen des Teilnehmers von Interesse sind. Smiley

Weiterhin behandelte der Trainer die Neuerungen der Hyper-V 3.0 (Neuerungen seit Hyper-V 2.0.). Er zeigte uns die Zusammenfassung der Hyper-V 3.0 Verwaltung. Anschließend bekamen wir eine Übung dazu und mussten uns mit der Bedienung von Hyper-V vertraut machen. Smiley

Beim Thema Installation & erste Schritte sollten wir eine neue VM im Hyper-V-Manager anlegen und diese mit „LAN intern“ verbinden und einen Server 2012 Datacenter in dieser VM installieren.

Im Bereich Oberfläche und Verwaltung wurden die Tastenkombinationen und der Aufbau der neuen Oberfläche gezeigt. Spannend fand ich das Tool „Schrittaufzeichnung“. Damit stellt Microsoft auch unter Windows 8 ein System-Tool bereit, das es ermöglicht, Vorgänge am Bildschirm aufzuzeichnen und später auszuwerten.

Nach einem Druck auf dem roten Knopf für „Aufzeichnung starten“ werden alle Mausklicks und Bewegungen des Nutzers am Bildschirm aufgezeichnet. So kann zum Beispiel ein Systembetreuer die einzelnen Schritte des Nutzers protokollieren und nachvollziehen.

Weiterhin wurde auf das Netzwerk eingegangen. Die Steuerung des SQL Servers über Windows Power Shell war ebenfalls Bestandteil des Kurses. Abgerundet wurde der Kurs durch DNS.

Zum Schluss des Seminars fragte uns Haiko noch, ob wir alles verstanden und Fragen hätten – und dass wir bei Unklarheiten o.ä. möglichst sofort Fragen sollten.

Fazit: Die Teilnehmer sollten die Schulungsangebote nutzen. Sie können viele praktische Beispiele erlernen, wie man z.B. ein Windows-basiertes Netzwerk plant, implementiert und verwaltet. Von Grundlagen des Active Directory bis zu Zertifikatsdiensten haben wir in angenehmer Atmosphäre den „neuen“ Server kennengelernt. Sowohl für die Praxis als auch für die Zertifizierungsprüfungen können sich die Teilnehmer fit machen (lassen).

Die Windows Server 2012 Schulung war sehr gut gemacht. Die Inhalte wurden uns lebendig und anhand von Beispielen vermittelt. Der Teilnehmer konnte auch aus seiner eigenen Erfahrung berichten.
Der Rahmen – Schulungsräume, Ausstattung, Verpflegung – war gut gestaltet. Ich würde diese Schulung weiterempfehlen. Smiley

1.Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Der Hauptgrund ist, dass Microsoft technologisch gesehen Marktführer ist.
Zu 95% läuft alles auf Microsoft. Und Microsofttechnologie ist zuverlässig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Das ist meine erste Schulung. Mein Chef hat mir die ppedv empfohlen, da das Unternehmen bekannt ist und auch nicht weit weg von uns ist.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Das ist schwer zu sagen. Ich denke aus historischen Gründen. (Frau muss kochen usw.) Bei meiner Ausbildung zur Fachinformatiker haben zwei Frauen abgebrochen, aber den Grund weiß ich auch nicht.

2. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil ich es im Unterricht brauche. Ich bin Lehrer an der Berufsfachschule für technische Assistenten. Da benutzen wir Microsoft regelmäßig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Was jetzt diesen Kurs betrifft – Nein, gibt es nicht. Was jetzt den Bereich Microsoft betrifft, hatte ich nur einen anderen Schulungsanbieter. Und da habe ich online-Kurse gemacht, also online mit Video und über das Internet verbunden.
Die Qualität hängt maßgeblich vom Trainer ab.

Tugce: Wie sind Sie auf die ppedv AG gekommen?

Kursteilnehmer: Weil wir ppedv eben schon aufgrund unserer Schule her kennen. Und mein Kollege und Hannes Preishuber sich kennen. Dann war mal das Angebot, ppedv soll sich bei uns vorstellen als potenzieller Arbeitgeber. Und seit dieser Zeit ist es mir persönlich auch bekannt.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, noch gar nicht. Ist das erste Mal.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Warum? Einfach von der Grunderziehung her, so wie es immer heißt: „Frauen können nicht Mathematik“ oder so. Das ist einfach nur eine Erziehungssache. Das sind einfache Hemmungen die von Hause aus da sind, und die werden immer weniger jetzt.

3. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil sich´s über die Jahre bewährt hat und natürlich, weil ich es für die Arbeit brauche.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Ich hatte noch nicht die Möglichkeit andere Schulungsunternehmen kennen zu lernen.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, ich kannte ihn vorher nicht.

Tugce: Welches der Angebote (Schulung, Event, Blog, Magazin) der ppedv haben sie schon einmal genutzt oder werden jetzt dann noch nutzen?

Kursteilnehmer: Ich schreibe ab und zu was im ppedv Blog. Ich bin immer auf SharePoint-Konferenz. Visual One lese ich natürlich auch. Also nutze ich alle Angebote. Smiley

Interview mit Kursleiter Rolf Kirchner:

Tugce: Sind IT-Trainer/ Entwickler anders als andere Lehrer?

Rolf Kirchner: Ja

Tugce: Inwiefern?

Rolf Kirchner: Ja, es ist so, dass es zwischen Entwicklern und Administratoren schon auch persönliche Unterschiede gibt. Auch vom Berufsbild her. Die Administratoren sind ja oft auch Leute, die im Unternehmen viel Kommunikation pflegen müssen. Sie müssen beispielsweise rumlaufen und schauen, wie Maschinen laufen, und es gibt Steuerungen zu beseitigen usw. Das ist natürlich immer mit Interaktion mit den Usern verbunden.

Der Entwickler hat eher seinen eigenen Arbeitsplatz und seine Aufgabe (durch Testen usw.), aber ist natürlich wesentlich weniger in Kommunikation.

In der Administration ist Kommunikation usw. etwas häufiger. Der Entwickler-Trainer kommt ja eher aus der Entwickler-Branche und ist eher gewohnt, für sich zu arbeiten und ist nicht unbedingt so kommunikativ.

Aber das ist nur ein grober Unterschied. Im Einzelfall kann das völlig anders aussehen. Im Einzelfall kann der Admin-Trainer oder Infrastruktur-Trainer introvertiert und der Entwickler-Trainer sehr extrovertiert und kommunikativer Mensch sein. Das sind nur allgemeine Trends.

Tugce: Was müssen Trainer am ehesten noch lernen?

Rolf Kirchner: Beim Entwickler-Trainer ist es manchmal diese Sache mit der Kommunikation, aber die Anforderungen der Teilnehmer sind auch anders. Zum Beispiel wenn wir Infrastruktur-Teilnehmer haben, die sind anders drauf. Sie wollen mehr unterhalten werden. Langweiliger Unterricht würde denen nicht gefallen.

Entwickler haben ja wieder Entwickler als Teilnehmer, die vielleicht auch nicht so viel Wert auf solche Dinge legen. Da muss der Trainer hier vorne eigentlich fast so ein Lexikon sein, der muss ein sehr sehr gutes Wissen haben. Am besten alles wissen, wie Syntax, Parameter und alles was dazugehört.

Tugce: Was ist am wichtigsten bei einem guten Trainer?

Rolf Kirchner: Am wichtigsten ist seine fachliche Kompetenz natürlich, das ist sehr wichtig. Ein sicheres Auftreten ist wichtig, das er wirklich auch die Präsenz hat.

Er muss natürlich in der Lage sein, eine gute Ordnung in seinem Unterricht zu haben, und strukturiert zu arbeiten. Aber es muss auch Platz für die Teilnehmer da sein. So dass die Teilnehmer Fragen stellen und ihren Raum haben können, das ist auch sehr wichtig. Ein ganz dominanter Trainer ist hier nicht gut/geeignet.

Link: http://blog.ppedv.de/

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Praktikum über die Zeit bei ppedv AG

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1. Einführung/ Auswahlverfahren

Im fünften Fachsemester des Studienganges Wirtschaftsinformatik absolvierte ich mein Pflichtpraktikum. Die Vorfreude auf das bevorstehende Praktikum war sehr groß, da ich feststellen wollte, inwiefern ich das gelernte aus der Hochschule in die Praxis umsetzen kann.

Vor dem Einstieg in die Praxisphase musste das Unternehmen mit den passenden Tätigkeitsfeldern angeschrieben werden. Das Aufgabengebiet meiner Wahl war für mich im Bereich SQL Datenbanken.

Nach einigen Bewerbungsgesprächen verglich ich die einzelnen Unternehmen und stellte zwei, für mich interessante Betriebe gegenüber. Dies war zum einen die BMW GmbH in München – für eine Stelle im Bereich Projektmanagement. Auf der anderen Seite interessierte mich die ppedv AG, ein IT-Dienstleister und Schulungsunternehmen aus Burghausen, welches sich auf Microsoft-Themen spezialisiert.

Dort habe ich mich Initiativ beworben. Von beiden Unternehmen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sowohl die BMW GmbH als auch die ppedv AG gaben mir ihre Zusagen.

Meine Entscheidung fiel jedoch auf die ppedv AG aus Burghausen, da ich im Vorstellungsgespräch bemerken konnte, dass im Vergleich zur BMW GmbH, der Umgang untereinander viel lockerer und humorvoller war. Dies war natürlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich, da man mit den Kollegen tagtäglich zu tun hat und deshalb ein angenehmes Arbeitsumfeld von Wichtigkeit ist.

Ein weiteres Entscheidungskriterium war, dass man in einem kleinen Unternehmen viel mehr lernt, als im Großunternehmen.

Außerdem wurde die Firma vom Leiter Hannes Preishuber detaillierter beschrieben, sodass ich mehr über das Unternehmen erfahren konnte. Schließlich begann ich am 19. August 2013 mein Praktikum bei der ppedv AG. Diese Praxisphase endet am 06. Dezember 2013.

Vielleicht noch ein kurzes Wort zu meiner Motivation:

Nachdem ich das Abitur geschrieben habe und ein Jahr im sozialen Bereich tätig war, habe ich mich entschieden ein Informatikstudium aufzunehmen.

Ich habe mich für die Fachhochschule Landshut entschieden, weil das Studium dort praxisbezogener ist und mit ein Praxissemester auch bereits konkrete Erfahrungen im Betrieb gesammelt werden können. Ebenso hat man an der FH einen besseren Bezug zu den Professoren. Das Informatikstudium an der FH fordert im Grundstudium besonders in Algebra einiges an Wissen.

Ansonsten sind die Klausuren nach dem zweiten Semester ohne größere Schwierigkeiten zu bestehen. 🙂 Gerade bin ich im Hauptstudium und habe noch zwei Semester vor mir und anschließend kann ich meine Bachelorarbeit schreiben. Smiley

SQL-Datenbanken haben mich schon immer Interessiert, weil es mir an der Hochschule Landshut Spaß gemacht hat, die einzelnen Aufgaben zu lösen, und in den Übungen und Leistungsnachweisen mit dem Professor die einzelnen Abfragen durchzugehen. Smiley

2. Position im Betrieb

Meine Position im Unternehmen hat sich während des gesamten Zeitraums nicht verändert.

Mein Aufgabengebiet bestand darin, Blogartikeln zu schreiben und das Leben einer Studentin bei der ppedv AG zu beleuchten.

Trotzdem musste ich wegen meiner Hauptaufgabe projektübergreifend arbeiten und konnte dadurch nützliche Einblicke in andere Projekte und Themen der Gesellschaft gewinnen.

3. Aufgabenstellungen

a) Einarbeitungszeit

Die ersten Wochen durfte ich mich mit dem Unternehmen vertraut machen und interne Prozesse kennenlernen. Das firmeneigene „SharePoint-Intranet“ dokumentiert alle Prozesse im Unternehmen und ist für jeden Mitarbeiter eine kleine Hilfestellung.

Abbildung 1
Abbildung 1: SharePoint-Intranet

Abbildung 1 zeigt das „SharePoint-Intranet“ nach erfolgtem Mitarbeiter-Login (siehe oben rechts – Tugce Terzi). Danach kann man je nach Belieben durch die verschiedenen Themengebieten navigieren. Im SharePoint werden aktuelle Projekte und die Schulungen dokumentiert und hochgeladen.

Neben dem SharePoint verwendet das ppedv-Team als Kommunikationsweg den Microsoft Lync Messenger. Lync bietet Kommunikationswege wie Telefon, SMS, E-Mail, Video-Konferenzen und Messaging. Abbildung 2 zeigt Microsoft Lync nach meinem erfolgten Login.

Abbildung 2
Abbildung 2: Microsoft Lync

In der Abbildung 2 ist auch zu erkennen, wer verfügbar, abwesend oder offline ist. Die Abwesenheitsminuten und sogar die Tage, an denen der Kollege oder die Kollegin nicht online war, sind ebenfalls zu sehen.

Mit meinen Trainern habe ich die meiste Zeit über Lync kommuniziert. Es ist sehr hilfreich, da man sieht, wer online ist und die kleinsten Fragen sofort abgedeckt werden.

In der Einarbeitungszeit hatte ich auch ein Fotoshooting für meine Blogartikel. Zur Identifikation für die Leser musste ich für jede Blogartikel ein Bild von mir auswählen, das meine Stimmung zeigt, es zurechtschneiden und anschließend in Artikel im Windows Live Writer einfügen, siehe Abbildung 3.

Mein Aufgabengebiet war nicht nur Blogartikel schreiben. Zu meinen Aufgaben gehörte auch das twittern rund um die Arbeit. Daher musste ich vorher erst einen Twitter-Account erstellen (@TerziTugce). Ebenso WordPress- und Google+-Account und Facebook hatte ich bereits. Smiley

b) Blogartikel schreiben

1. Blogeinträge. Wie bin ich vorgegangen?

Am Anfang sollte ich ein Thema auswählen, dass mir am meisten liegt. Ich hatte ein SQL-Thema zur Auswahl und ein allgemeines Thema, welches natürlich auf die IT bezogen war. Somit entschied ich mich erst für ein allgemeines Thema. Wenn man Spaß beim Schreiben über ein interessantes Thema hat, fällt die Erstellung eines Blog-Artikels wesentlich leichter, als bei einem Thema, welches dir gar nicht liegt bzw. dich nicht interessiert.

Anschließend musste ich Informationen zu meinem Thema aus dem Internet sammeln. Um Blogartikeln zu schreiben, muss man viel recherchieren – je nachdem, wie gut man sich mit diesem Thema auskennt. Man muss aber darauf achten, dass man auf keinen Fall Inhalte direkt übernimmt. Zu einem Blogartikel gehört auch ein Titel. Je nach Branche und Thema kann der Titel dezent oder auch lustig werden. Ich musste auch schauen, dass mein Titel immer eine hohe Aussage hat. Mit dem Titel muss man auf den Punkt kommen und in wenigen Worten sagen können, was den Leser im Artikel erwartet.

In der Einleitung sollte ich zu Beginn erzählen, was den Leser im Artikel erwartet und im Hauptteil musste ich dann in das Thema gleich einsteigen. Im Hauptabschnitt habe ich Links zu externen Quellen eingefügt. Falls es noch Zitate zum Text gab, habe ich Texte zitiert. Im Hauptteil habe ich an passenden Stellen Überschriften eingebaut, damit die Leser einen besseren Überblick über den Artikel bekamen. Bei etwas längeren Texten habe ich Bilder oder Screenshot einfügt und das ganze somit etwas aufgelockert.

Am Ende meines Blogartikels habe ich noch einmal in kurzen Sätzen den Blogartikel zusammengefasst. Im Fazit durfte noch der Hinweis auf die anderen Blogseiten nicht fehlen. Somit habe ich beispielsweise bei der Veröffentlichung meines Beitrags auf WordPress einen Hinweis auf den ppedv-Blog gegeben.

2. Word-Dokument und Windows Live Writer

Meine Blogartikel habe ich als Microsoft Word-Dokument verfasst und anschließend in Windows Live Writer hineinkopiert. Abbildung 3 zeigt Windows Live Writer.

Windows Live Writer ist ein kostenloses Blogging-Tool für viele Weblogs. Den persönlichen Blog kann man mit Fotos und Videos ausstatten und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Mit Writer kann man in WordPress, Blogger und vielen anderen Weblogdiensten veröffentlichen. Für Blogger ist der Live Writer eine gute Alternative zu den Online-Editoren.

Abbildung 3
Abbildung 3: Windows Live Writer

3. Wo habe ich die Artikel gepostet bzw. veröffentlicht?

Meine Artikel habe ich im ppedv Team Blog (http://blog.ppedv.de/), siehe Abbildung 4, und in WordPress.com (https://sqlpraktikantin.wordpress.com/), siehe Abbildung 5, veröffentlicht.
Abbildung 4
Abbildung 4: ppedv Team Blog

Abbildung 5
Abbildung 5: WordPress

4. Meine Blogbeiträge:

– Frauen in MINT-Berufen (27.08.2013)
– Bevor man aufs Gas steigt, sollte man die Bremse lösen – Artikel über verbreitete Techniken, um Daten in SQL-Datenbanken effizient zu speichern (Kompression und Verwenden von Sparse Columns in SQL Server) (04.09.2013)
– Wusstet ihr… (die aktuelle Leistungsfähigkeit von Microsoft SQL Server-Top Statistik) (24.09.2013)
– Die neuen Windows-Tablets von Microsoft-Surface 2 und Surface Pro 2 (26.09.2013)
– Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server (04.10.2013)
– Die Business-Frauen in der IT-Branche (10.10.2013)
– Tugce for beginners – INSERT (17.10.2013)
– Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland (23.10.2013)
– Umsatz per Social Media (28.10.2013)

c) Interviews

– Interview mit Hannes Preishuber (19.09.2013)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (Interview mit Georg Urban und Guido Jacobs und Interview mit einigen Teilnehmern) (17.-18.09.2013)
– Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede (Interview mit den Trainern u.a. Martin Groblschegg und mit den Kursteilnehmern) (14.10.2013)

d) Social Media – Twitter

Twitter (Account: @TerziTugce)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (live twittern) (17.-18.09.2013)

Abbildung 6
Abbildung 6: Twitter Account

Wie schon erwähnt, gehörte auch das live „twittern“ rund um die Arbeit, zu meinen Aufgaben. Den Nutzen von Twitter habe ich nach der SQLdays-Konferenzveranstaltung besser erkannt. Meine Aufgabe war es dort, aus den Sessions live zu berichten bzw. zu twittern.

Ein einziger Hashtag pro Event sorgt dafür, dass man alles einfach mitkriegt. Den Kern eines Vortrags kann man auch in wenigen Sätzen formulieren und diese dann anschließend twittern. Das ergibt ein öffentliches Protokoll und hilft den Inhalt/Kern einer Session sichtbar zu machen und Aussagen zu gewichten (beispielsweise durch „Retweeten“).

Zweck der Liveübertragung ist es, die Veranstaltungsatmosphäre auch in den virtuellen Raum zu übertragen, damit alle die nicht da waren, denken: „Da läuft was gutes, da möchte ich nächstes Mal auch dabei sein!“. Smiley

4. Probleme/ Lösungsansätze

Probleme während des Praktikums:

Zu den Problemen ist nicht viel zu erwähnen. Da ich schon von Anfang an meistens auf mich alleine gestellt war, habe ich mich mit den Themen vertraut machen müssen, um das Konzept von Themen dahinter nachvollziehen zu können. Zudem sind momentan nur folgende Probleme zu erwähnen: Keine perfekten Kenntnisse im Bereich SQL, deshalb war viel Einlesen in manche Thematik notwendig und auch viel Selbststudium notwendig.

Lösungsansätze:

Lösungsansätze habe ich von meinen Trainern Andreas Rauch und Sebastian Süße bekommen. Smiley

5. Fazit

Abschließend kann ich mit Sicherheit sagen, dass meine Vorstellungen und Wünsche, die ich vor dem Praktikum hatte, zu hundert Prozent erfüllt worden sind. Diese waren

· gutes Arbeitsklima
· freundliche Arbeitskollegen
· flexible Arbeitszeiten
· Kenntnisse erweitern
· neues Wissen aufbauen
· angenehmes Gehalt (wenn auch nur als Praktikant)

Nun möchte ich kurz auf die einzelnen Aufzählungspunkte eingehen. Das Arbeitsklima ist einfach hervorragend. Ich habe einen schönen Arbeitsplatz und viel Raum zur Entfaltung.

Zudem hatte ich während meines Praktikums auch keine Probleme mit den Arbeitskollegen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr zuvorkommend, hilfsbereit, humorvoll und zudem auch sehr kompetent. Man hat das Gefühl, dass einfach jeder hier seine Arbeit schätzt und liebt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf das Verhalten der Mitarbeiter und führt zu einem guten Betriebsklima. Außerdem sind die Gleitarbeitszeiten hier sehr angenehm.

Ich habe viel im Bereich „SQL Server“ lernen können. Zudem konnte ich auch mein vorhandenes Wissen erweitern. Es ist aber auch immer wieder schön anzusehen, wie ein wirklich toporganisiertes Unternehmen funktioniert.

Durch dieses Praktikum konnte ich einfach viele Dinge entweder neu erlernen oder aber auf den Grundlagen aufsetzen und diese Kenntnisse ausbauen.

Zu guter Letzt möchte ich auch noch einen kleinen negativen Aspekt nennen. Hin und wieder benötigt man einige Informationen von den Trainern und hier war das Problem, dass die Trainer entweder „in einer Besprechung“ oder auf einer Schulung waren und nicht sofort auf meine E-Mail antworten konnten. Sind die Informationen bzw. die Fragen wichtig und relevant für die Arbeit, dann kommt man auch zeitlich gesehen ins „Stocken“.

Trotz alledem ist ein Praktikum bei der ppedv AG absolut empfehlenswert. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

2. Umsatz per Social Media

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Im ersten Blogbeitrag haben wir verschiedene soziale Netzwerke kennengelernt. Jetzt möchte ich euch mitteilen, ob man über soziale Netzwerke als Unternehmen zusätzlichen und messbaren Umsatz generieren kann. Nicht jedes Unternehmen generiert effektiv Umsatz durch Social Media. Es gibt sehr wenige Daten, die diese bestätigen. Daher muss man diese Daten messbar machen.

Messbare Kennzahlen (KPIs)

Eine einfache und messbare Kennzahl ist das Wachstum des eigenen Netzwerkes, z.B. die Follower-Zahl bei Twitter oder die Likes der eigenen Facebook-Seite.

Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, weiß genau, dass man zuerst User als Fan oder Follower gewinnen sollte. Die User sollten auch eine gute Meinung über das Produkt bzw. Dienstleistung haben und abschließend positiv darüber sprechen und Beiträge liken.

Social Media Marketing erhöht die Empfehlungen der eigenen Netzwerk und dient der Steigerung der Bekanntheit des Unternehmens. Ein Tweet, ein Posting oder ein Klick auf dem “Gefällt mir“ -Button erreichen im Idealfall eine Vielzahl von Fans oder Followern.

Doch für die Auswertung des Marketing-Erfolgs ist es wenig hilfreich, da er so gut wie nichts über die Art und Weise der Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seiner Community aussagt.

Bessere messbare Kennzahlen sind hingegen solche, mit denen man den Erreichungsgrad eines Marketingziels messen kann, wie:

· die Anzahl positiver Beiträge von Nutzern, in denen ein bestimmtes Produkt erwähnt wird oder

· die Anzahl der Nutzer, die über eine Social Media-Kampagne auf der eigenen Webseite gelandet sind und dort z.B. einen Gutschein-Code eingelöst haben.

Möglichkeit zur Messung (KPIs) von Social Media Konversion:

1. Suchmaschinen-Alert
2. Google Analytics
3. Social Media Monitoring Tools: Socialmention, Hootsuite, Engagor, Heartbeat, Talkwalker und Radian6
4. URL Shorteners mit Metriken: Bit.ly & Budurl.com
5. Aktivitäten auf Social Landing Pages: WordPress und Facebook Pages

1. Suchmaschinen Alert

Möchte man ein gewisses Thema im Auge behalten und die diesbezüglichen Entwicklungen nachverfolgen, so bietet sich ein Service an, der das Internet zyklisch nach neuen Informationen zu diesem Thema durchsucht und über gefundene Neuigkeiten informiert.

Geben Sie beispielsweise den Namen Ihres Unternehmens an, so führt Google Alert eine Recherche im Internet durch. Landet das System einen Treffer, so erhalten Sie per E-Mail eine Benachrichtigung.

Um mit dem Service Google Alerts eine zyklische Recherche zu initialisieren, benutzt man den Link: http://www.google.de/alerts .

2. Google Analytic

Mit Google Analytics kann man nicht nur den Umsatz und Conversions messen, sondern auch erfahren, wie die Nutzer Ihre Website verwenden und wie sie dorthin kamen.

Anhand von Berichten können Sie sehen, welche Bereiche Ihrer Website gute Ergebnisse erzielen und welche Seiten besonders beliebt sind. So kann man die Website entsprechend optimieren und für Besucher noch attraktiver gestalten.

Mit Google Analytics können Sie analysieren, wie erfolgreich Ihre Aktivitäten in sozialen Medien sind. Sie finden heraus, wie viele Besucher Funktionen zum Teilen auf Ihrer Website nutzen – wie zum Beispiel die +1-Schaltfläche von Google+ – und sich auf anderen sozialen Plattformen über Ihre Inhalte austauschen.

Mithilfe der verschiedenen Analysefunktionen von Google Analytics kann man auch herausfinden, wie viele Kunden man erreicht. So kann man diese Erkenntnisse in eigenen Marketingkampagnen umsetzen und die Wirkung der Werbung auf diese Weise verstärken.

Abbildung 1

Abbildung 1: Google Analytics

3. Social Media Monitoring Tools

Umsatz und Conversions lassen sich auch durch Social Media Monitoring Tools messen. Es gibt eine Vielzahl an Tools, die sowohl kostenlos als auch gebührenpflichtig sind. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch erweiterte Filterfunktionen bei Keyword-Suchen und höherer Vielfalt der Statistiken.

Socialmention

Dieses Tool bietet, ähnlich wie Google Alerts, die Funktion das Internet anhand definierter Schlüsselwörter zu untersuchen. Die einzelnen Social Media-Plattformen lassen sich dabei auch filtern gruppieren. Darüber hinaus versucht das Tool, statistische Kennzahlen zu ermitteln. So können Sie beispielweise herausfinden, wie sich die Anzahl an Diskussionen über Ihr Produkt in letzter Zeit im Social Web oder nur bei Twitter etc. entwickelt hat.

Ein Nachteil ist, dass das Tool nicht auf Deutsch verfügbar ist. Das erschwert zum einen die Anweisung und zum anderen werden laut Experten die Keywords nur bedingt korrekt interpretiert und gemessen.

Abbildung 2

Abbildung 2: Socialmention

Hootsuite

Zahlreiche Profile bei Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn und WordPress lassen sich hier über eine Online-Oberfläche verwalten. Unterwegs erhalten Sie auch Zugang über Apps für Tablets und Smartphones.

Professionelle Social Media Monitoring Tools:

Engagor

Hat vielfältige Workflow-Funktionen. Die Navigation ist jedoch etwas unübersichtlich.

Abbildung 3

Abbildung 3: Engagor

Heartbeat (Sysomos)

Als eines der wenigen Analyse-Tools bietet Heartbeat gleichzeitig sowohl Sprach- als auch Länderfilter an. Einziger Nachteil: Die Weiterentwicklung der Plattform hat sich verlangsamt.

Abbildung 4

Abbildung 4: Heartbeat/ Sysomos

Talkwalker zeigt Analysefunktionen und hat Filter- und Reporting-Möglichkeiten.

Radian6 zeigt vielfältigen Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten, doch in der Handhabung ist das Tool eher anspruchsvoll.

Abbildung 5

Abbildung 5: Radian6

Jedes Tool bietet individuelle Funktionen und unterscheidet sich im Fokus. Während der Schwerpunkt einiger eher beim Workflow liegt, setzen andere auf ausgeprägte Analytics.
Weitere Quellen: http://www.netzpiloten.de/social-media-monitoring-tools/

4. URL Shorteners mit Metriken

Kurz-URL-Dienst dient dazu, dass eine beliebige URL existierender Websites eine zweite, Alias-URL erzeugt, welche über eine HTTP-Weiterleitung wieder zum Aufruf der entsprechenden Webseite führt.

Bit.ly ist der meistgenutzte Dienst.

Budurl.com ist ein Webdienst, der für beliebig lange URLs kurze Weiterleitungs-Adressen (in der Form http://budurl.com/****) anlegt. Im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten wie tinyurl bietet Budurl.com detaillierte Nutzung-Statistiken für jede Weiterleitung.

5. Aktivitäten auf Social Landing Pages

WordPress-Plugin

Mit einem Plug-In für WordPress kann man selbst Landing Pages erstellen. Die Absprungsrate und die Häufigkeit des Users, die eine Handlung vollzogen haben (Konversion), lassen sich in einer Zusammenfassung leicht vergleichen (Elemente, die die meisten Kunden und Umsätze bescheren).

Link: http://wordpress.org/plugins/landing-pages/

Facebook Pages

Facebook Landing Page ist der Reiter (Tab) bei Facebook, der Usern standardmäßig beim „Betreten“ der Fanpage präsentiert wird.
Der Nutzer soll zum Klick animiert werden und damit im besten Fall zum Kauf.

Abbildung 6

Abbildung 6: Facebook Landing Page/ Coca Cola

Fazit: Facebook Landing Pages geben Website- und Shop-Betreibern die Möglichkeit, ihre User über einen anderen Kanal anzusprechen. Also muss das Interesse bei Facebook Fans erst geweckt werden. So kann man die User durch Aktionen aktivieren, denn nur so kann man die potentiellen Interessenten dazu motivieren, mit der Fanpage in Kontakt zu treten.

Hier noch einige Beispiele: http://www.thomashutter.com/index.php/2011/03/facebook-landingpages-der-top10-facebookseiten-unter-der-lupe/

Link:
http://blog.ppedv.de/

Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland

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1. Aktuelle Zahlen/Statistik: IMG_6164

In den vergangenen Jahren hat sich die Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland stark verändert: Hat Facebook an Zugkraft verloren? Werden Twitter und Google+ immer beliebter?

Diesen Frage bin ich nachgegangen und habe ein paar Statistiken gefunden, wie die Entwicklung der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland momentan aussieht.

· Soziale Netzwerke

78% der deutschen Internetbenutzer sind in sozialen Netzwerke angemeldet. Die aktivsten Internetnutzer sind zwischen 14 und 29 Jahren und insgesamt sind 91% dieser Zielgruppe in mindestens einem Netzwerk registriert (siehe Abbildung 1). Die Zahlen stammen von BITKOM:

Grafik

Abbildung 1: Nutzerstatistiken sozialer Netzwerke

Obwohl die Nutzerzahl in Facebook rückläufig ist, bleibt sie weiterhin die Nummer 1 der Deutschen bei den sozialen Netzwerken. Momentan sind die Aufsteiger Google+ und Twitter. Beide Netzwerke haben in den vergangenen Monaten an Nutzern zugelegt.

· Facebook

Im März 2013 waren 39,2 Mio. Besucher in Deutschland auf Facebook registriert. Im Vergleich zum August 2012, ist das ein Minus von fast 700.000 Nutzern (bzw. 1,7%). Da der Vorsprung auf andere vergleichbare Netzwerke enorm ist, bleibt Facebook weiterhin auf Platz 1.

· Google+

Laut Zahlen von Comscore (siehe Abb.2), ist Google+ derzeit auf Platz 2. Gegenüber August erreichte Google+ im März bereits fast 6,7 Mio. Nutzer (fast 82,0% mehr Nutzer).

Allerdings sind Google+- Nutzer nicht besonders aktiv. Dies bestätigt auch Abbildung 2. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Google+ seine Werbeklicks indirekt über andere Dienste generiert, z.B. automatische Registrierung auf YouTube.
Wenn man sich bei YouTube oder Google Maps registriert, wird zugleich ein Google+-Account generiert.

Wie eine Analyse von 10000Flies.de zeigt, teilen die Nutzer von Google+ bei weitem weniger Inhalte als die von Facebook oder Twitter. Immerhin ist eine aufsteigende Tendenz zu erkennen. (10000Flies.de bietet ein Social Media News Chart und notiert täglich Artikel und Blog-Einträge mit den meisten Likes, Tweets und Shares.)

10000Flies_Marktanteile

Abbildung 2: Die aktivsten sozialen Netzwerke

· Twitter

Twitter verbesserte sich im Vergleich zum August 2012 um 24% (siehe Abbildung 3).
Im März 2013 tragen fast 3,7 Mio. Nutzer in Deutschland in Twitter bei.

10000Flies.de haben im Februar 2013 recherchiert, wie viel Likes und Shares in Facebook, Tweets in Twitter und +1-Klicks in Google+ zusammen kamen.

6,1 der 7,5 Mio. Flies gehen auf das Konto von Facebook. 1,2 Mio. auf das Konto von Twitter und Google+ erreicht nur 240.000 der 7,5 Mio. Flies.

In Prozentanteile umgewandelt schaut es so aus:

· 81,4% der Februar-Flies Likes, Shares und Kommentare bei Facebook.
· 15,4% waren Links innerhalb von Tweets und
· 3,2% Klicks auf den +1-Button von Google

Hier sehen wir nochmals, dass Google+ Nutzer doch nicht so aktiv sind. Nichtsdestotrotz holt Google+ auf, denn die Zahlen waren im Oktober 2012 noch viel kleiner, wie der Überblick von 1000-Flies-Marktanteile zeigt:

10000-Flies-Marktanteile von Okt. 2012 bis Februar 2013:

Facebook
Oktober:              80,7%
November:          80,5%
Dezember:          79,4%
Januar:                 80,7%
Februar:               81,4%

Twitter
Oktober:              17,4%
November:          17,6%
Dezember:          18,1%
Januar:                 16,3%
Februar:               15,4%

Google+
Oktober:                1,9%
November:            1,9%
Dezember:            2,5%
Januar:                    3,0%
Februar:                 3,2%

Comscore.SozialNetzwerke in D

Abbildung 3: Die 20 aktivsten Netzwerke in Deutschland laut Comscore

Auf weiteren Plätzen folgen die Aufsteiger XING, mit 5,5% mehr Nutzer (ca. 5,2 Mio.).
Tumblr folgt auf Platz 5 und wächst sogar um 47,9% (siehe Abb.2.Comscore).

· Ask.fm

Überraschend populär ist inzwischen das Frage-und-Antwort-Netzwerk Ask.fm. 3,4 Mio. Nutzer aus Deutschland besuchten im März die Seiten des Netzwerkes Ask.fm. Im August fand sich die Website noch nicht einmal in der Top Ten.
Auf Platz 7 folgt weiter LinkedIn.

· StudiVZ

Die großen Absteiger sind weiterhin die VZ-Netzwerke. Die VZ-Netzwerke verloren seit August weitere 47,6% der Nutzer und erreichten mit 1,5 Mio. nur noch Platz 17 des Comscore-Rankings.
Die Nutzerzahl ging auf den Netzwerken StayFriends, wer-kennt-wen.de und Jappy ebenfalls zurück.
Die vielen russisch- und polnischsprachigen Bewohner in Deutschland wirken sich bei drei Platzierungen aus: Odnoklassniki liegt auf Platz 9, VK.com auf Platz 19 und NK.pl auf Platz 20.

· Zum Vergleich: Chinesische Verhältnisse

Renren (chinesisches Facebook) bedeutet im Chinesischen so viel wie ‘‘jedermann‘‘. Hierbei handelt es sich um eine chinesische Social Networking Site, welche nur in China aktiv ist. Renren profitiert von der Sperrung Facebooks durch die chinesischen Behörden. Schätzungen zufolge hatte Renren im Februar 2011 rund 160 Millionen Mitglieder und konkurriert mit den chinesischen Internetunternehmen Baidu und Tencent im chinesischen Internet-Werbemarkt.
Link: http://www.renren.com/

Baidu (chinesisches Google) ist ein chinesisches Unternehmen, das die gleichnamige Suchmaschine betreibt. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur Suche nach MP3-Dateien. Laut der Statistik von Alexa Internet gehört Baidu mittlerweile zu den fünf weltweit am häufigsten aufgerufenen Webseiten. Baidu ist Marktführer in China mit einem Marktanteil von 63 % im Bereich Suchmaschinen. Seit dem 5. August 2005 ist Baidu an der Börse notiert.
Link: http://www.baidu.com/

· Fazit

Obwohl Facebook stetig Nutzer verliert, sind die verbleibenden Nutzer engagierter als bei anderen Netzwerken. So hat Facebook seinen Marktanteil durch Likes, Shares und Kommentare weiter ausgebaut. Google+- und Twitter-Nutzer hingegen sind weniger aktiv, obwohl sie an Nutzern gewonnen haben.

Genauso können Unternehmen über soziale Netzwerke Umsatz generieren. Social Media soll Reaktionen auslösen und dies soll so gut wie möglich messbar sein. Ob und wie Social Media lukrativ ist, sehen wir im nächsten Beitrag  Smiley

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Tugce for beginners – INSERT

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INSERT-Befehl wird verwendet, um einer Tabelle Datensätze hinzuzufügen.

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In SQL gibt es im Wesentlichen mehrere Methoden zum Einfügen von Daten in eine Tabelle. Zum einen wird jeweils eine Zeile eingefügt und zum anderen mehrere Zeilen gleichzeitig.

Das Einfügen vieler Datensätze am Stück ist grundsätzlich wesentlich performanter als Zeile-für-Zeile einzufügen. Dies wird auch in der Fachsprache unterschieden. Masseneinfügeoperationen, welch schönes deutsches Wort, nennt man beispielsweise Bulk Inserts. Doch fangen wir mal von vorne an.

Um beispielsweise einen Datensatz mit 2 Werten in deine Datenbank zu speichern, benutzt man ein INSERT Statement mit der folgenden Syntax:

INSERT INTO Tabelle/Sicht (Spalte1, Spalte2)
VALUES (Wert1, Wert2)

Mit dem zweiten Typ von INSERT INTO können wir mehrere Zeilen (ah, der Bulk Insert!) in eine Tabelle einfügen. In der oberen Syntax haben wir eine einzelne Zeile durch Angabe der Werte (VALUES) für alle Spalten eingefügt. Für die zweite Methode verwenden wir eine SELECT-Anweisung, um die einzufügenden Daten festzuhalten. Die Syntax sieht folgendermaßen aus:

INSERT INTO Tabellen/Sicht (Spalte1, Spalte2)
SELECT Spalte3, Spalte4
From andererTabelle/Sicht
WHERE Spalte5 = ‘ab‘
go

Kann man neue Werte einfügen und zugleich bestehende Werte aus anderen Tabellen einfügen? So funktioniert’s:

Idee:

INSERT INTO Tabelle
SELECT ‚A‘, ‚B‘ , Spalte1, Spalte2
From Tabelle

Soweit so gut.
Was ist aber mit den Ergebnissen aus Stored Procedures oder aus DBCC (Database Console Commands)-Befehlen? Prozeduren und DBCC-Anweisungen werden eben nicht per Select ausgegeben.

Wie lassen sich aber Stored Procedures und DBCC in „normalen“ Insert-Anweisungen integrieren?

Beispiel:

//hier erst Tabelle erstellen
create table #test1
(ObjectName varchar(100),
ObjectId int,
IndexName varchar(100),
IndexId int,
[Level] int,
Pages int,
[Rows] int,
MinimumRecordSize int,
MaximumRecordSize int,
AverageRecordSize int,
ForwardedRecords int,
Extents int,
ExtentSwitches int,
AverageFreeBytes float,
AveragePageDensity float,
ScanDensity float,
BestCount int,
ActualCount int,
LogicalFragmentation int,
ExtentFragmentation float
)

insert into #test1                                                              //hier dann insert Befehl
exec(‚dbcc showcontig (b2) with tableresults‘) //dbcc muss mit “with Tableresults” ausgeführt werden

//dann mit exec das statement ausführen, ohne gehts nicht,   weil dbcc nicht nach insert kommen darf!
select * from #test1                                                       //temp Tabelle aufrufen, fertig

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Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede

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Diese Woche hatte ich die Chance, unsere Trainer (bzw. Kursleiter) zu interviewen. Ich habe ihnen verschiedene Fragen zu Schulungen und Kursteilnehmern gestellt – von der Vorbereitung des Kurses bis zu den Reisen, die sie für ihre Schulung gemacht haben.

1. Interview mit Marco:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Marco: Eigentlich nicht. Die meisten meiner Kurse habe ich schon oft genug gehalten um diese im Schlaf halten zu können. 😉

Aber falls ich mal einen Kurs halte, welcher schon etwas her ist, gehe ich nochmal alle meine PowerPoint Slides durch, die Übungen usw. und dann sollte das auch reichen.

Da ja jeder Kurs vom Kern her gleich abläuft, entwickelt man mit der Zeit direkt im Kurs seine Standardsprüche, welche die Atmosphäre etwas lockern und den Teilnehmern einen angenehmeren Aufenthalt bescheren.

Beispielsweise hat jeder TN offiziell die Möglichkeit noch 1 Jahr lang Fragen an mich per Mail zu schreiben, ganz informell duzen wir uns auch: „Ihr habt ja offiziell die Möglichkeit mir noch 1 Jahr lang Fragen per Mail zu schreiben, ich nehme die ganze Sache nicht so genau, ihr könnt mir in 5 Jahren auch noch Fotos vom letzten Urlaub schicken, wenn ihr wollt.“

Das sorgt meist direkt in den ersten 5 min für etwas Auflockerung und bricht das Eis 😉

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir die liebsten?

Marco: Die besten sind gar keine TN’s, dann habe ich frei…:D Ne Spaß beiseite. Kann man schwer sagen, ist natürlich immer von Vorteil, wenn man eine gewissen Sympathie für einander hat.

Mir persönlich macht es immer Spaß, wenn total unerwartet Fragen kommen. Die meisten Kurse sind wirklich sehr eingefahren. Da freut man sich über neue Herausforderungen. 😉

Meiner Meinung nach sind Schulungen mit nur einem Teilnehmer die anstrengendsten. Da muss einfach alles passen.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Marco: Da ist wirklich total querbeet alles vertreten. Vom Java-Entwickler, welcher schon 15 Jahre lang im Beruf ist und eine C#-Einsteigerschulung bekommt, bis zum Maurer, der nun plötzlich programmieren soll. 😀

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war der interessanteste Schulungsort und die interessanteste Inhouse-Schulung?

Marco: Durch ganz Deutschland und Österreich im Prinzip. Natürlich alle ppedv Standorte als auch Business Center. Habe leider erst eine Inhouse-Schulung gehalten, diese war aber sehr weit weg.

Die meisten Schulungsstandorte haben ein super Mittagessen, besonders München und Stuttgart. Am liebsten mag ich aber nach München. Das ist fast wie zu Hause, vor allem weil ich dann bei Verwandten wohnen kann, die mich rund um versorgen.

2. Interview mit Marius Ilg:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Marius: Naja also zu Kursbeginn vergewissere ich mich immer gerne, ob meine Software stimmt, die ich benötige. Falls was nicht stimmen sollte, kann ich es noch rechtzeitig beheben, sodass kein Teilnehmer darunter leiden muss.

Vorbereitung gibt’s eigentlich keine mehr, da man manche Kurse einfach zum gefühlten 100. Mal macht und da schon eine gewisse Routine drin ist.

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir denn die liebsten?

Marius: Gute Frage .ich probier’s mal.

Also gute Teilnehmer sind immer Teilnehmer, die aufpassen und gut mitarbeiten und natürlich freundlich sind.

Ich versteh nur eines nicht: wenn Teilnehmer drei Minuten nach der Pause aufs Klo zu rennen, oder zum Telefonieren gehen. Ich meine, für was hab ich denn Pause gemacht. Außerdem interessiert den ein oder anderen der Inhalt mancher Websites mehr als der Stoff in meinen Kursen. Das ist ihre Sache, ihre Firma zahlt den Kurs fürs Surfen. Wenn aber dann kommt: „Ja des ging mir jetzt zu schnell, können wir das nochmal machen“. Dann kann es sein, dass mir schon mal ein schnippischer Satz über die Lippen geht. Ich nehme meine Arbeit und den Sinn der Schulung schon ernst.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Marius: Also ich hatte glaub ich schon alles dabei J vom Profi bis hin zum Maurer der gesundheitsbedingt Umgeschult hat. Allerdings glaube ich, dass der größte Anteil in meinem Publikum von Controllern eingenommen wird.

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war der interessanteste Schulungsort und die interessanteste Inhouse-Schulung?

Marius: An sämtlichen ppedv-Standorten und auch ab und zu im Rest von Deutschland.

Also der beste Schulungsort ist, denke ich, München. Standort ist Klasse, das Essen auch und die Leute meistens auch.

Tugce: Wie schnell wird man Guru (bei ppedv)?

Marius: Also richtiger Guru zu werden, dauert seine Zeit. Mehr als der Rest zu wissen und ein überdurchschnittliches Wissen fürs Themengebiet zu bekommen – das kann man mal innerhalb eines halben Jahrs locker bewältigen. Hängt natürlich auch vom Themengebiet ab.

Tugce: Was tut man um dieses enorme Wissensspektrum zu bekommen?

Marius: Also mir hat vor allem ein sehr gutes Buch geholfen. Das in Kombination mit sehr erfahrenen Trainerkollegen und der Besuch auf der einen oder anderen Konferenz haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. J

Tugce: Wie schafft man es hier, dass man nach relativ kurzer Zeit in der Lage ist, Schulungen zu einem Thema zu halten,  zu dem man vor kurzer Zeit keinen Bezug hatte?

Marius: Ich schätze mal, das liegt an der guten Weiterbildung. Meistens gibt es schon Trainer, die diese Kurse halten. Nach einem Kursbesuch des Trainerkollegen hat man meist schon einen guten Überblick, was auf einen zukommen. Außerdem kann man diesen Kollegen dann auch mit Mails bombardieren, um knifflige Aufgaben zu lösen. Ich hatte das Glück, einen persönlichen Intensivkurs von unseren SQL Guru Fumus zu bekommen.

1. Interview mit Martin:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Martin: Meistens erfahre ich in der ersten Stunde des Kurses, was die Teilnehmer an Erfahrungen mitbringen bzw. an Erwartungen haben – und baue dann die Agenda auf. Ich nenne das meine Agile-Agenda.

Aber das gute ist, dass ich jetzt ein Überblick über diese Themengebiete habe. Ich kann die Teilnehmer fragen: „Was wollt ihr eigentlich genau hören?“ und „Was ist eure Erwartungshaltung?“

Und das schreibe ich dann auf dem Flipchart auf. Ich habe das Flipchart die ganze Zeit neben mir. Wenn ich ein Thema erledigt habe, dann hake ich es ab.

Tugce: Du hast die Kurse bestimmt so oft gehalten und hast bestimmt schon eine Routine.

Martin: Richtig. Bei den Kursen, die ich öfter halte, weiß ich ungefähr, was die Teilnehmer wollen, das heißt, ich kann sie also in die Richtung bringen, dass sie mir dann sagen, was ich noch behandeln möchte.

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir die liebsten?

Martin: Naja, wenn wir einen Kurs haben, mit mehreren Teilnehmern, und wir haben so zwei Extreme drin, wo der eine alles kann und der andere gar nix, dann ist es schwierig da irgendeinen Mittelweg zu finden. Dann ist automatisch der eine überfordert und der andere unterfordert. Und es gehen beide dann, mit einem unzufriedenen Gefühl aus dem Kurs raus.

Für mich ist der Idealkandidat als TN – wenn ich jetzt an meinen SharePoint-Kurs denke – jemand, der schon sehr viel Programmierwissen hat, dem also nur dieses punktuelle Wissen fehlt.

Schlimm ist für mich jemand in einem SharePoint-Kurs, der kein Programmierwissen hat und der SharePoint auch nicht kennt. Der wäre dann für mich „der schlechtere Teilnehmer“. Dann kann ich nicht das machen, was ich sonst mit den Teilnehmern mache.

Ist nur Einer von dieser Sorte im Kurs, dann passe ich meinen Kurs an. Habe ich beispielsweise aber drei Teilnehmer, und zwei Teilnehmer können nicht programmieren, dann kann ich dem 3. Teilnehmer nicht erklären, was Variablen und Schleifen sind.

Also gute und schlechte Teilnehmer an sich gibt’s nicht, nur die Kombination ist manchmal nicht ideal.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Martin: Bei uns sind eher Top-Entwickler dabei. Einfache Anwender oder Sekretäre haben wir nicht. Wir haben keine Anwender-Schulungen. Das sind eher immer Spezialisten. Ob es jetzt wirklich Top-Entwickler sind, sei mal dahingestellt, aber wir haben Entwickler oder halt IT-Admins/Profis.

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war dein interessantester Schulungsort und deine interessanteste Inhouse-Schulung?

Martin: Die Frage ist gut. Wo reise ich hin? Also grundsätzlich mal Deutschland. Aber zählt schon für mich nicht mehr. Ob ich jetzt in Österreich bin oder in Deutschland, fällt mir schon nicht mehr auf.

Ich steige in Wien in das Flugzeug ein und steige dann am Zielort aus. Ich kenne den Flughafen, das Hotel und den Schulungsort. Also da tut sich nicht viel.

Die weiteste Reise für die ppedv war nach London. Ich bin mal für 4 Tage nach London geflogen, weil wir da eine Schulung hatten. Das war schon cool, mal was anderes.

Das spannende war, dass ich für eine Teilnehmerin bis nach London geflogen bin. Dort habe ich festgestellt, dass die Hotelpreise wirklich hoch sind, also 300 Euro die Nacht. Das Hotel war aber schön. Damit konnte ich auch gleich London ansehen. Das war die weiteste Reise, die ich hatte.

Tugce: War das eine Inhouse-Schulung?

Martin: Genau, das war eine Inhouse-Schulung, – Administration-SharePoint 2010 – die war cool, auch von der Location her.

Die coolste Inhouse-Schulung, die ich hatte, war in Bremen, bei Firma E. (Name der Redaktion bekannt). Bei der Sparte, die die Raumstation baut. Mich hat SharePoint dorthin gebracht.

Es waren sieben Entwickler, die eigentlich für die Raumstation Steuerungen programmieren. Das waren alles Astrophysiker o.Ä.

Einer, mit dem ich mich unterhielt, kam relativ frisch von der Uni. Der hatte einen kleinen Satelliten oben im Weltall und erklärte mir, wie man das von der Erde aus steuern kann. War sehr spannend. Und vor allem haben die dann den Spieß umgedreht und mir eine private Führung gegeben.

Da habe ich extrem viel gelernt. Sie haben von mir SharePoint gelernt und ich über ausfallsichere Programmierung. Das war die interessanteste Inhouse-Schulung, die ich bisher hatte.

Tugce: Bist du nach Bremen gefahren oder geflogen?

Martin: Nach Bremen bin ich geflogen. Nachdem ich in Wien zu Hause bin und Wien doch recht weit weg ist – also von all unseren Standorten – fliege ich eigentlich zu allen Standorten.

Tugce: Die Schulungen dauern ja meistens 2-4 Tage. Hältst du diese Schulungen allein oder mit anderen Trainern (aufgeteilt)?

Martin: Im Normalfall werden die Schulungen immer von einem Trainer gehalten, auch wenn es ein 5-Tage-Kurs ist.

Wir haben nur gerade bei den Events die Idee, dass ein Event von 2 Trainern gehalten werden soll. Meistens von externen Trainern, die sich abwechseln.

Also momentan geht es da zum Beispiel um die SharePoint-Trainings in Berlin. Die ersten drei Tage macht der eine Trainer und die anderen 2 Tage hält der andere. Im Normalfall ist es aber immer nur ein Trainer.

Tugce: Wie finden es die Teilnehmer?

Martin: Manchen gefällt es, wenn man zwei verschiedene Ansichten bekommt. Andere hätten gerne einen Trainer die ganzen 5 Tage durch. Aber 5-Tage-Trainings halten, ist anstrengend und mühsam. Und die Kurse gehen meistens von 9 Uhr bis 17 Uhr.

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Frauen in der IT

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Wie ich euch schon in meinem ersten Blogeintrag mitgeteilt habe, gibt es sehr wenige Frauen in MINT-Berufen. Heute habe ich über die Frauen recherchiert, die im INFORMATIK-Bereich tätig sind, und die Ergebnisse haben mich ziemlich überrascht.:)

Diese erfolgreichen Frauen möchte ich euch kurz vorstellen:

Die Business-Frauen in der IT-Branche:

                                                                                                        
1. Der flotte Käfer – Grace Murray Hopper (* 09.12.1906, † 01.01.1992): Hopper war eine US-amerikanische Informatikerin. Sie gilt als Entdeckerin des Computer-Bugs und ist die Erfinderin des Compilers. Sie war maßgeblich an verschiedenen wegweisenden Projekten für das US-Militär beteiligt und hatte als einzige Frau den Dienstgrad eines Konteradmirals der US Navy Reserve inne. Zitat: „Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Leben einfach, danach gab es Computer“. Sie bekam mehr als 90 Auszeichnungen, darunter 40 Ehrendoktorwürden.            

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                    …wäre einen eigenen Artikel wert.:)

2. Die Geburtshelferin – Ada Lovelace: Die britische Mathematikerin Ada Lovelace lebte von 1815 bis 1852 in London. Sie schrieb den ersten Algorithmus und damit quasi das erste Computerprogramm und fundierte als Namensgeberin für die Programmiersprache Ada. Die Mathematikerin gilt als eine der Begründerinnen der Informatik.

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3. Immer auf der SucheMarissa Ann Mayer: Die 1975 geborene Mayer studierte Informatik und kam als 20. Mitarbeiterin zu Google. Sie arbeitete als Vizepräsidentin und Produktmanagerin für die Suchmaschine bei Google. Am 16. Juli 2012 wechselte Mayer zu Yahoo. Sie wird dort CEO, Präsident und Mitglied des Board of Directors.

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4. Home Sweet Home – Jacqueline D. Reses: Reses ist Chief Development Officer von Yahoo. Sie ist Personalverantwortliche von Yahoo und setzt das von Yahoo-Chefin Marissa Mayer angeordnete Ende der Heimarbeitsregelung durch. Derzeit ist sie bei Yahoo, Alibaba.com und Global Health Education beschäftigt.

 
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5. We Go Green – Julie Larson-Green: Larson-Green ist die neue Chefin von Microsoft, soweit es technische Belange angeht. Larson-Green studierte erfolgreich Betriebswirtschaftslehre an der Western Washington University und arbeitete danach für den Support des Softwareherstellers Aldus. Sie brachte sich in dieser Zeit das Programmieren selber bei und schloss ihren Master in Informatik ab.

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Danach wurde sie Geschäftsleiterin der Entwicklungsabteilung bei ihrem alten Arbeitgeber Aldus, welcher inzwischen von Adobe übernommen wurde. Im Jahre 1993 wechselte sie zu Microsoft, wo sie als Programmiererin im Fachbereich Visual C++ angestellt wurde. Im Jahre 2012 wurde sie Geschäftsleiterin der Windows Division bei Microsoft.

6. Die Entwicklungshelferin – Melody Meckfessel: Als Chefentwicklerin bei Google ist sie verantwortlich für die Developer-Tools.:)

7. Die Profilerin – Dr. Jeannette Wing: Dr. Wingist Professorin für Informatik (Computer Science) an der Carnegie Mellon University. Ihr besonderes Forschungsinteresse galt den Bereichen Spezifikation und Verifikation, verteilten Systemen sowie Programmiersprachen.

 
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Sie ist mit Techniken und Werkzeugen zur Analyse der Softwaresicherheit beschäftigt und war in diesem Themengebiet unter anderem für ein Jahr bei Microsoft tätig.

8. Die Türsteherin – Kristin Paget: Paget arbeitet bei Apple als Sicherheitsexpertin (Core OS Security Researcher at Apple). Zuvor war sie bei Microsoft als „Hackerin“ angestellt und spürte gemeinsam mit einem Team Sicherheitslücken in Windows Vista auf.

9. Die Schriftstellerin – Mary Jo Foley: Die Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley schreibt in ihrem Weblog All About Microsoft für Zdnet regelmäßig über den Redmonder Softwarekonzern. Twitter: https://twitter.com/maryjofoley

10. Vogelgezwitscher – Katie Stanton: Stanton ist Head of International Strategy bei Twitter: https://twitter.com/KatieS

(VP at Twitter). Vor Twitter arbeitete Stanton im Weißen Haus, State Department, Google und Yahoo.

11. Die Verwandtschaft – Randi und Arielle Zuckerberg: Schwestern von Mark Zuckerberg. Bis 2011 war Randi Director of Market Development bei Facebook. Randi gründete kürzlich ihre eigene Social Media Company (Founder & CEO at Zuckerberg Media) und ihre Schwester Arielle Zuckerberg war zunächst als Junior Product Manager bei Wildfire (einem Marketing-Partner von Facebook) und ist jetzt bei Google.

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12. Die Verkäuferin – Martina Koederitz: Die bisherige Vertriebs-Managerin Martina Koederitz wird die neue Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland.

13. Die Vergessliche – Anna Patterson: Patterson baute die Suchmaschine von Google mit auf. Und gründete im Jahr 2008 zusammen mit ihrem Ehemann Tom Costello eine eigene Suchmaschine: Cuil.

14. Die Studierte – Prof. Sissi Closs: Closs gehört zu den führenden Experten für Online-Dokumentation und XML in Deutschland. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der Firma von Comet Computer und Comet Communication.

15. Die Diplomatische – Cornelia Rogall-Grothe: Sie ist seit dem Jahr 2010 Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik.

16. Die Praktikantin – Tugce Terzi: InformatikStudentin und seit wenigen Wochen bei der ppedv als Praktikantin unterwegs und auf dem Weg tatsächlich zu den TOP 15 zu gehören.

Und viele mehr…. Smiley 

Fazit: Trotz dieser Ergebnisse sind Frauen in unserer Branche leider immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Links:

http://blog.ppedv.de/author/TugceT.aspx
https://sqlpraktikantin.wordpress.com/2013/08/27/frauen-in-mint-berufen-2/

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Die ersten Programmiererinnen: Die „Eniac-Frauen“

Quellen:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/it-pionierinnen-als-die-informatik-weiblich-war-fotostrecke-85582-4.html

http://www.pcwelt.de/news/Foto-Galerie-Die-Top-Frauen-der-IT-Branche-332680.html

http://www.computerwoche.de/g/die-top-frauen-der-deutschen-it-branche,40701,3