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Tugce mittendrin: Tugce ist wieder in der Schule

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IMG_6174 Diese Woche hatte ich die Chance, bei der Kursveranstaltung  „Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung“ von unserem ppedv-Trainer Haiko Hertes teilzunehmen.
Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit, den Kursleiter und einen Teilnehmer kurz zu interviewen. Smiley

Ich wollte einen Bericht aus einem Schulungstag schreiben, da es mich als Praktikantin interessiert hat, wie so eine Schulung bei ppedv AG abläuft. Ich möchte euch kurz meine Eindrücke schildern.

Die Schulung fand am Montag, den 04.11.2013 um 09:00 Uhr in Burghausen statt. Die Seminarzeiten sind regelmäßig von 9:00 bis 17:00 Uhr in den einzelnen Seminarräumen. Wir hatten eine dreiviertel Stunde Mittagspause von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr sowie Vormittag und nach der Mittagspause einmal jeweils 15 Minuten Kaffeepause. Ein Teilnehmer hatte sich für diese Schulung angemeldet. Nach dem Seminar standen uns die Slides zur Verfügung.

Lernen in Kleingruppen bietet diverse Vorteile: Der Kursleiter kann sich in einer Kleingruppe viel besser auf die Stärken, Schwächen und Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer konzentrieren und diese individuell fördern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass wir sehr konzentriert arbeiten/zuhören konnten und die einzelnen Schritte, die uns erklärt wurden, nachvollziehen und später bei den Übungen selbstständig umsetzen konnten. Smiley

Schulung

Die Teilnehmer lernen in einem unserer modernen Seminarräume. Der Trainer hatte nicht nur die Punkte aus seinen Slides besprochen, sondern hatte uns noch einige Beispiele auf den Flipchart aufgezeichnet. Diese verdeutlichte er mit bunten Farbstiften. Uns stand auch ein PC mit High-Speed Internet-Anschluss zur Verfügung.

Schulung: Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung

Nach der Vorstellungsrunde haben wir über unsere Erfahrungen mit dem Windows Server 2012/2008 R2 und den Vorgängerprodukten gesprochen. Anschließend sind wir die Themen in der Agenda durchgegangen und hatten somit einen Überblick auf den Gesamtkurs bekommen. Smiley

Die Schulung von Heiko beinhaltet Wiederholungen der letzten Seminare, Demos und Übungen zu Windows Server 2012. Auch ich durfte bei den Übungen teilnehmen, was mir auch sehr Spaß gemacht hat. Bei Problemen habe ich auch Hilfestellung bekommen. Smiley

Das Ziel dieser Schulung bestand darin, einen Überblick über den Windows Server 2012 mit den wichtigsten Komponenten zu erhalten. Im Detail wurde auf die Administration des Windows Servers 2012 eingegangen und die Aufgaben, welche ein Administrator kennen muss. Dazu gehört nicht nur die Installation, sondern auch die Konfiguration des Windows Servers – über den Server Manager.

Auf die Änderungen des SQL Servers 2012 im Vergleich zu alten Versionen und auf die Neuerungen wurde im Speziellen eingegangen.

Dabei wurde als erstes die einzelne Komponente des Windows Servers erläutert. Anschließend wurde uns die Frage gestellt, welche Serverrollen es gibt und welche für das Unternehmen des Teilnehmers von Interesse sind. Smiley

Weiterhin behandelte der Trainer die Neuerungen der Hyper-V 3.0 (Neuerungen seit Hyper-V 2.0.). Er zeigte uns die Zusammenfassung der Hyper-V 3.0 Verwaltung. Anschließend bekamen wir eine Übung dazu und mussten uns mit der Bedienung von Hyper-V vertraut machen. Smiley

Beim Thema Installation & erste Schritte sollten wir eine neue VM im Hyper-V-Manager anlegen und diese mit „LAN intern“ verbinden und einen Server 2012 Datacenter in dieser VM installieren.

Im Bereich Oberfläche und Verwaltung wurden die Tastenkombinationen und der Aufbau der neuen Oberfläche gezeigt. Spannend fand ich das Tool „Schrittaufzeichnung“. Damit stellt Microsoft auch unter Windows 8 ein System-Tool bereit, das es ermöglicht, Vorgänge am Bildschirm aufzuzeichnen und später auszuwerten.

Nach einem Druck auf dem roten Knopf für „Aufzeichnung starten“ werden alle Mausklicks und Bewegungen des Nutzers am Bildschirm aufgezeichnet. So kann zum Beispiel ein Systembetreuer die einzelnen Schritte des Nutzers protokollieren und nachvollziehen.

Weiterhin wurde auf das Netzwerk eingegangen. Die Steuerung des SQL Servers über Windows Power Shell war ebenfalls Bestandteil des Kurses. Abgerundet wurde der Kurs durch DNS.

Zum Schluss des Seminars fragte uns Haiko noch, ob wir alles verstanden und Fragen hätten – und dass wir bei Unklarheiten o.ä. möglichst sofort Fragen sollten.

Fazit: Die Teilnehmer sollten die Schulungsangebote nutzen. Sie können viele praktische Beispiele erlernen, wie man z.B. ein Windows-basiertes Netzwerk plant, implementiert und verwaltet. Von Grundlagen des Active Directory bis zu Zertifikatsdiensten haben wir in angenehmer Atmosphäre den „neuen“ Server kennengelernt. Sowohl für die Praxis als auch für die Zertifizierungsprüfungen können sich die Teilnehmer fit machen (lassen).

Die Windows Server 2012 Schulung war sehr gut gemacht. Die Inhalte wurden uns lebendig und anhand von Beispielen vermittelt. Der Teilnehmer konnte auch aus seiner eigenen Erfahrung berichten.
Der Rahmen – Schulungsräume, Ausstattung, Verpflegung – war gut gestaltet. Ich würde diese Schulung weiterempfehlen. Smiley

1.Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Der Hauptgrund ist, dass Microsoft technologisch gesehen Marktführer ist.
Zu 95% läuft alles auf Microsoft. Und Microsofttechnologie ist zuverlässig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Das ist meine erste Schulung. Mein Chef hat mir die ppedv empfohlen, da das Unternehmen bekannt ist und auch nicht weit weg von uns ist.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Das ist schwer zu sagen. Ich denke aus historischen Gründen. (Frau muss kochen usw.) Bei meiner Ausbildung zur Fachinformatiker haben zwei Frauen abgebrochen, aber den Grund weiß ich auch nicht.

2. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil ich es im Unterricht brauche. Ich bin Lehrer an der Berufsfachschule für technische Assistenten. Da benutzen wir Microsoft regelmäßig.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Was jetzt diesen Kurs betrifft – Nein, gibt es nicht. Was jetzt den Bereich Microsoft betrifft, hatte ich nur einen anderen Schulungsanbieter. Und da habe ich online-Kurse gemacht, also online mit Video und über das Internet verbunden.
Die Qualität hängt maßgeblich vom Trainer ab.

Tugce: Wie sind Sie auf die ppedv AG gekommen?

Kursteilnehmer: Weil wir ppedv eben schon aufgrund unserer Schule her kennen. Und mein Kollege und Hannes Preishuber sich kennen. Dann war mal das Angebot, ppedv soll sich bei uns vorstellen als potenzieller Arbeitgeber. Und seit dieser Zeit ist es mir persönlich auch bekannt.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, noch gar nicht. Ist das erste Mal.

Tugce: Warum glauben Sie, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und was glauben Sie, wann sich das ändern wird?

Kursteilnehmer: Warum? Einfach von der Grunderziehung her, so wie es immer heißt: „Frauen können nicht Mathematik“ oder so. Das ist einfach nur eine Erziehungssache. Das sind einfache Hemmungen die von Hause aus da sind, und die werden immer weniger jetzt.

3. Interview mit Kursteilnehmer:

Tugce: Warum verwenden Sie Microsoft-Technologie?

Kursteilnehmer: Weil sich´s über die Jahre bewährt hat und natürlich, weil ich es für die Arbeit brauche.

Tugce: Sehen Sie Unterschiede zu anderen Schulungsanbietern? Was unterscheidet die ppedv von anderen Schulungsanbietern?

Kursteilnehmer: Ich hatte noch nicht die Möglichkeit andere Schulungsunternehmen kennen zu lernen.

Tugce: Kannten sie den Trainer bereits aus Konferenzen, Blogs etc.

Kursteilnehmer: Nein, ich kannte ihn vorher nicht.

Tugce: Welches der Angebote (Schulung, Event, Blog, Magazin) der ppedv haben sie schon einmal genutzt oder werden jetzt dann noch nutzen?

Kursteilnehmer: Ich schreibe ab und zu was im ppedv Blog. Ich bin immer auf SharePoint-Konferenz. Visual One lese ich natürlich auch. Also nutze ich alle Angebote. Smiley

Interview mit Kursleiter Rolf Kirchner:

Tugce: Sind IT-Trainer/ Entwickler anders als andere Lehrer?

Rolf Kirchner: Ja

Tugce: Inwiefern?

Rolf Kirchner: Ja, es ist so, dass es zwischen Entwicklern und Administratoren schon auch persönliche Unterschiede gibt. Auch vom Berufsbild her. Die Administratoren sind ja oft auch Leute, die im Unternehmen viel Kommunikation pflegen müssen. Sie müssen beispielsweise rumlaufen und schauen, wie Maschinen laufen, und es gibt Steuerungen zu beseitigen usw. Das ist natürlich immer mit Interaktion mit den Usern verbunden.

Der Entwickler hat eher seinen eigenen Arbeitsplatz und seine Aufgabe (durch Testen usw.), aber ist natürlich wesentlich weniger in Kommunikation.

In der Administration ist Kommunikation usw. etwas häufiger. Der Entwickler-Trainer kommt ja eher aus der Entwickler-Branche und ist eher gewohnt, für sich zu arbeiten und ist nicht unbedingt so kommunikativ.

Aber das ist nur ein grober Unterschied. Im Einzelfall kann das völlig anders aussehen. Im Einzelfall kann der Admin-Trainer oder Infrastruktur-Trainer introvertiert und der Entwickler-Trainer sehr extrovertiert und kommunikativer Mensch sein. Das sind nur allgemeine Trends.

Tugce: Was müssen Trainer am ehesten noch lernen?

Rolf Kirchner: Beim Entwickler-Trainer ist es manchmal diese Sache mit der Kommunikation, aber die Anforderungen der Teilnehmer sind auch anders. Zum Beispiel wenn wir Infrastruktur-Teilnehmer haben, die sind anders drauf. Sie wollen mehr unterhalten werden. Langweiliger Unterricht würde denen nicht gefallen.

Entwickler haben ja wieder Entwickler als Teilnehmer, die vielleicht auch nicht so viel Wert auf solche Dinge legen. Da muss der Trainer hier vorne eigentlich fast so ein Lexikon sein, der muss ein sehr sehr gutes Wissen haben. Am besten alles wissen, wie Syntax, Parameter und alles was dazugehört.

Tugce: Was ist am wichtigsten bei einem guten Trainer?

Rolf Kirchner: Am wichtigsten ist seine fachliche Kompetenz natürlich, das ist sehr wichtig. Ein sicheres Auftreten ist wichtig, das er wirklich auch die Präsenz hat.

Er muss natürlich in der Lage sein, eine gute Ordnung in seinem Unterricht zu haben, und strukturiert zu arbeiten. Aber es muss auch Platz für die Teilnehmer da sein. So dass die Teilnehmer Fragen stellen und ihren Raum haben können, das ist auch sehr wichtig. Ein ganz dominanter Trainer ist hier nicht gut/geeignet.

Link: http://blog.ppedv.de/

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Praktikum über die Zeit bei ppedv AG

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1. Einführung/ Auswahlverfahren

Im fünften Fachsemester des Studienganges Wirtschaftsinformatik absolvierte ich mein Pflichtpraktikum. Die Vorfreude auf das bevorstehende Praktikum war sehr groß, da ich feststellen wollte, inwiefern ich das gelernte aus der Hochschule in die Praxis umsetzen kann.

Vor dem Einstieg in die Praxisphase musste das Unternehmen mit den passenden Tätigkeitsfeldern angeschrieben werden. Das Aufgabengebiet meiner Wahl war für mich im Bereich SQL Datenbanken.

Nach einigen Bewerbungsgesprächen verglich ich die einzelnen Unternehmen und stellte zwei, für mich interessante Betriebe gegenüber. Dies war zum einen die BMW GmbH in München – für eine Stelle im Bereich Projektmanagement. Auf der anderen Seite interessierte mich die ppedv AG, ein IT-Dienstleister und Schulungsunternehmen aus Burghausen, welches sich auf Microsoft-Themen spezialisiert.

Dort habe ich mich Initiativ beworben. Von beiden Unternehmen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sowohl die BMW GmbH als auch die ppedv AG gaben mir ihre Zusagen.

Meine Entscheidung fiel jedoch auf die ppedv AG aus Burghausen, da ich im Vorstellungsgespräch bemerken konnte, dass im Vergleich zur BMW GmbH, der Umgang untereinander viel lockerer und humorvoller war. Dies war natürlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich, da man mit den Kollegen tagtäglich zu tun hat und deshalb ein angenehmes Arbeitsumfeld von Wichtigkeit ist.

Ein weiteres Entscheidungskriterium war, dass man in einem kleinen Unternehmen viel mehr lernt, als im Großunternehmen.

Außerdem wurde die Firma vom Leiter Hannes Preishuber detaillierter beschrieben, sodass ich mehr über das Unternehmen erfahren konnte. Schließlich begann ich am 19. August 2013 mein Praktikum bei der ppedv AG. Diese Praxisphase endet am 06. Dezember 2013.

Vielleicht noch ein kurzes Wort zu meiner Motivation:

Nachdem ich das Abitur geschrieben habe und ein Jahr im sozialen Bereich tätig war, habe ich mich entschieden ein Informatikstudium aufzunehmen.

Ich habe mich für die Fachhochschule Landshut entschieden, weil das Studium dort praxisbezogener ist und mit ein Praxissemester auch bereits konkrete Erfahrungen im Betrieb gesammelt werden können. Ebenso hat man an der FH einen besseren Bezug zu den Professoren. Das Informatikstudium an der FH fordert im Grundstudium besonders in Algebra einiges an Wissen.

Ansonsten sind die Klausuren nach dem zweiten Semester ohne größere Schwierigkeiten zu bestehen. 🙂 Gerade bin ich im Hauptstudium und habe noch zwei Semester vor mir und anschließend kann ich meine Bachelorarbeit schreiben. Smiley

SQL-Datenbanken haben mich schon immer Interessiert, weil es mir an der Hochschule Landshut Spaß gemacht hat, die einzelnen Aufgaben zu lösen, und in den Übungen und Leistungsnachweisen mit dem Professor die einzelnen Abfragen durchzugehen. Smiley

2. Position im Betrieb

Meine Position im Unternehmen hat sich während des gesamten Zeitraums nicht verändert.

Mein Aufgabengebiet bestand darin, Blogartikeln zu schreiben und das Leben einer Studentin bei der ppedv AG zu beleuchten.

Trotzdem musste ich wegen meiner Hauptaufgabe projektübergreifend arbeiten und konnte dadurch nützliche Einblicke in andere Projekte und Themen der Gesellschaft gewinnen.

3. Aufgabenstellungen

a) Einarbeitungszeit

Die ersten Wochen durfte ich mich mit dem Unternehmen vertraut machen und interne Prozesse kennenlernen. Das firmeneigene „SharePoint-Intranet“ dokumentiert alle Prozesse im Unternehmen und ist für jeden Mitarbeiter eine kleine Hilfestellung.

Abbildung 1
Abbildung 1: SharePoint-Intranet

Abbildung 1 zeigt das „SharePoint-Intranet“ nach erfolgtem Mitarbeiter-Login (siehe oben rechts – Tugce Terzi). Danach kann man je nach Belieben durch die verschiedenen Themengebieten navigieren. Im SharePoint werden aktuelle Projekte und die Schulungen dokumentiert und hochgeladen.

Neben dem SharePoint verwendet das ppedv-Team als Kommunikationsweg den Microsoft Lync Messenger. Lync bietet Kommunikationswege wie Telefon, SMS, E-Mail, Video-Konferenzen und Messaging. Abbildung 2 zeigt Microsoft Lync nach meinem erfolgten Login.

Abbildung 2
Abbildung 2: Microsoft Lync

In der Abbildung 2 ist auch zu erkennen, wer verfügbar, abwesend oder offline ist. Die Abwesenheitsminuten und sogar die Tage, an denen der Kollege oder die Kollegin nicht online war, sind ebenfalls zu sehen.

Mit meinen Trainern habe ich die meiste Zeit über Lync kommuniziert. Es ist sehr hilfreich, da man sieht, wer online ist und die kleinsten Fragen sofort abgedeckt werden.

In der Einarbeitungszeit hatte ich auch ein Fotoshooting für meine Blogartikel. Zur Identifikation für die Leser musste ich für jede Blogartikel ein Bild von mir auswählen, das meine Stimmung zeigt, es zurechtschneiden und anschließend in Artikel im Windows Live Writer einfügen, siehe Abbildung 3.

Mein Aufgabengebiet war nicht nur Blogartikel schreiben. Zu meinen Aufgaben gehörte auch das twittern rund um die Arbeit. Daher musste ich vorher erst einen Twitter-Account erstellen (@TerziTugce). Ebenso WordPress- und Google+-Account und Facebook hatte ich bereits. Smiley

b) Blogartikel schreiben

1. Blogeinträge. Wie bin ich vorgegangen?

Am Anfang sollte ich ein Thema auswählen, dass mir am meisten liegt. Ich hatte ein SQL-Thema zur Auswahl und ein allgemeines Thema, welches natürlich auf die IT bezogen war. Somit entschied ich mich erst für ein allgemeines Thema. Wenn man Spaß beim Schreiben über ein interessantes Thema hat, fällt die Erstellung eines Blog-Artikels wesentlich leichter, als bei einem Thema, welches dir gar nicht liegt bzw. dich nicht interessiert.

Anschließend musste ich Informationen zu meinem Thema aus dem Internet sammeln. Um Blogartikeln zu schreiben, muss man viel recherchieren – je nachdem, wie gut man sich mit diesem Thema auskennt. Man muss aber darauf achten, dass man auf keinen Fall Inhalte direkt übernimmt. Zu einem Blogartikel gehört auch ein Titel. Je nach Branche und Thema kann der Titel dezent oder auch lustig werden. Ich musste auch schauen, dass mein Titel immer eine hohe Aussage hat. Mit dem Titel muss man auf den Punkt kommen und in wenigen Worten sagen können, was den Leser im Artikel erwartet.

In der Einleitung sollte ich zu Beginn erzählen, was den Leser im Artikel erwartet und im Hauptteil musste ich dann in das Thema gleich einsteigen. Im Hauptabschnitt habe ich Links zu externen Quellen eingefügt. Falls es noch Zitate zum Text gab, habe ich Texte zitiert. Im Hauptteil habe ich an passenden Stellen Überschriften eingebaut, damit die Leser einen besseren Überblick über den Artikel bekamen. Bei etwas längeren Texten habe ich Bilder oder Screenshot einfügt und das ganze somit etwas aufgelockert.

Am Ende meines Blogartikels habe ich noch einmal in kurzen Sätzen den Blogartikel zusammengefasst. Im Fazit durfte noch der Hinweis auf die anderen Blogseiten nicht fehlen. Somit habe ich beispielsweise bei der Veröffentlichung meines Beitrags auf WordPress einen Hinweis auf den ppedv-Blog gegeben.

2. Word-Dokument und Windows Live Writer

Meine Blogartikel habe ich als Microsoft Word-Dokument verfasst und anschließend in Windows Live Writer hineinkopiert. Abbildung 3 zeigt Windows Live Writer.

Windows Live Writer ist ein kostenloses Blogging-Tool für viele Weblogs. Den persönlichen Blog kann man mit Fotos und Videos ausstatten und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Mit Writer kann man in WordPress, Blogger und vielen anderen Weblogdiensten veröffentlichen. Für Blogger ist der Live Writer eine gute Alternative zu den Online-Editoren.

Abbildung 3
Abbildung 3: Windows Live Writer

3. Wo habe ich die Artikel gepostet bzw. veröffentlicht?

Meine Artikel habe ich im ppedv Team Blog (http://blog.ppedv.de/), siehe Abbildung 4, und in WordPress.com (https://sqlpraktikantin.wordpress.com/), siehe Abbildung 5, veröffentlicht.
Abbildung 4
Abbildung 4: ppedv Team Blog

Abbildung 5
Abbildung 5: WordPress

4. Meine Blogbeiträge:

– Frauen in MINT-Berufen (27.08.2013)
– Bevor man aufs Gas steigt, sollte man die Bremse lösen – Artikel über verbreitete Techniken, um Daten in SQL-Datenbanken effizient zu speichern (Kompression und Verwenden von Sparse Columns in SQL Server) (04.09.2013)
– Wusstet ihr… (die aktuelle Leistungsfähigkeit von Microsoft SQL Server-Top Statistik) (24.09.2013)
– Die neuen Windows-Tablets von Microsoft-Surface 2 und Surface Pro 2 (26.09.2013)
– Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server (04.10.2013)
– Die Business-Frauen in der IT-Branche (10.10.2013)
– Tugce for beginners – INSERT (17.10.2013)
– Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland (23.10.2013)
– Umsatz per Social Media (28.10.2013)

c) Interviews

– Interview mit Hannes Preishuber (19.09.2013)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (Interview mit Georg Urban und Guido Jacobs und Interview mit einigen Teilnehmern) (17.-18.09.2013)
– Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede (Interview mit den Trainern u.a. Martin Groblschegg und mit den Kursteilnehmern) (14.10.2013)

d) Social Media – Twitter

Twitter (Account: @TerziTugce)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (live twittern) (17.-18.09.2013)

Abbildung 6
Abbildung 6: Twitter Account

Wie schon erwähnt, gehörte auch das live „twittern“ rund um die Arbeit, zu meinen Aufgaben. Den Nutzen von Twitter habe ich nach der SQLdays-Konferenzveranstaltung besser erkannt. Meine Aufgabe war es dort, aus den Sessions live zu berichten bzw. zu twittern.

Ein einziger Hashtag pro Event sorgt dafür, dass man alles einfach mitkriegt. Den Kern eines Vortrags kann man auch in wenigen Sätzen formulieren und diese dann anschließend twittern. Das ergibt ein öffentliches Protokoll und hilft den Inhalt/Kern einer Session sichtbar zu machen und Aussagen zu gewichten (beispielsweise durch „Retweeten“).

Zweck der Liveübertragung ist es, die Veranstaltungsatmosphäre auch in den virtuellen Raum zu übertragen, damit alle die nicht da waren, denken: „Da läuft was gutes, da möchte ich nächstes Mal auch dabei sein!“. Smiley

4. Probleme/ Lösungsansätze

Probleme während des Praktikums:

Zu den Problemen ist nicht viel zu erwähnen. Da ich schon von Anfang an meistens auf mich alleine gestellt war, habe ich mich mit den Themen vertraut machen müssen, um das Konzept von Themen dahinter nachvollziehen zu können. Zudem sind momentan nur folgende Probleme zu erwähnen: Keine perfekten Kenntnisse im Bereich SQL, deshalb war viel Einlesen in manche Thematik notwendig und auch viel Selbststudium notwendig.

Lösungsansätze:

Lösungsansätze habe ich von meinen Trainern Andreas Rauch und Sebastian Süße bekommen. Smiley

5. Fazit

Abschließend kann ich mit Sicherheit sagen, dass meine Vorstellungen und Wünsche, die ich vor dem Praktikum hatte, zu hundert Prozent erfüllt worden sind. Diese waren

· gutes Arbeitsklima
· freundliche Arbeitskollegen
· flexible Arbeitszeiten
· Kenntnisse erweitern
· neues Wissen aufbauen
· angenehmes Gehalt (wenn auch nur als Praktikant)

Nun möchte ich kurz auf die einzelnen Aufzählungspunkte eingehen. Das Arbeitsklima ist einfach hervorragend. Ich habe einen schönen Arbeitsplatz und viel Raum zur Entfaltung.

Zudem hatte ich während meines Praktikums auch keine Probleme mit den Arbeitskollegen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr zuvorkommend, hilfsbereit, humorvoll und zudem auch sehr kompetent. Man hat das Gefühl, dass einfach jeder hier seine Arbeit schätzt und liebt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf das Verhalten der Mitarbeiter und führt zu einem guten Betriebsklima. Außerdem sind die Gleitarbeitszeiten hier sehr angenehm.

Ich habe viel im Bereich „SQL Server“ lernen können. Zudem konnte ich auch mein vorhandenes Wissen erweitern. Es ist aber auch immer wieder schön anzusehen, wie ein wirklich toporganisiertes Unternehmen funktioniert.

Durch dieses Praktikum konnte ich einfach viele Dinge entweder neu erlernen oder aber auf den Grundlagen aufsetzen und diese Kenntnisse ausbauen.

Zu guter Letzt möchte ich auch noch einen kleinen negativen Aspekt nennen. Hin und wieder benötigt man einige Informationen von den Trainern und hier war das Problem, dass die Trainer entweder „in einer Besprechung“ oder auf einer Schulung waren und nicht sofort auf meine E-Mail antworten konnten. Sind die Informationen bzw. die Fragen wichtig und relevant für die Arbeit, dann kommt man auch zeitlich gesehen ins „Stocken“.

Trotz alledem ist ein Praktikum bei der ppedv AG absolut empfehlenswert. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede

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Diese Woche hatte ich die Chance, unsere Trainer (bzw. Kursleiter) zu interviewen. Ich habe ihnen verschiedene Fragen zu Schulungen und Kursteilnehmern gestellt – von der Vorbereitung des Kurses bis zu den Reisen, die sie für ihre Schulung gemacht haben.

1. Interview mit Marco:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Marco: Eigentlich nicht. Die meisten meiner Kurse habe ich schon oft genug gehalten um diese im Schlaf halten zu können. 😉

Aber falls ich mal einen Kurs halte, welcher schon etwas her ist, gehe ich nochmal alle meine PowerPoint Slides durch, die Übungen usw. und dann sollte das auch reichen.

Da ja jeder Kurs vom Kern her gleich abläuft, entwickelt man mit der Zeit direkt im Kurs seine Standardsprüche, welche die Atmosphäre etwas lockern und den Teilnehmern einen angenehmeren Aufenthalt bescheren.

Beispielsweise hat jeder TN offiziell die Möglichkeit noch 1 Jahr lang Fragen an mich per Mail zu schreiben, ganz informell duzen wir uns auch: „Ihr habt ja offiziell die Möglichkeit mir noch 1 Jahr lang Fragen per Mail zu schreiben, ich nehme die ganze Sache nicht so genau, ihr könnt mir in 5 Jahren auch noch Fotos vom letzten Urlaub schicken, wenn ihr wollt.“

Das sorgt meist direkt in den ersten 5 min für etwas Auflockerung und bricht das Eis 😉

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir die liebsten?

Marco: Die besten sind gar keine TN’s, dann habe ich frei…:D Ne Spaß beiseite. Kann man schwer sagen, ist natürlich immer von Vorteil, wenn man eine gewissen Sympathie für einander hat.

Mir persönlich macht es immer Spaß, wenn total unerwartet Fragen kommen. Die meisten Kurse sind wirklich sehr eingefahren. Da freut man sich über neue Herausforderungen. 😉

Meiner Meinung nach sind Schulungen mit nur einem Teilnehmer die anstrengendsten. Da muss einfach alles passen.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Marco: Da ist wirklich total querbeet alles vertreten. Vom Java-Entwickler, welcher schon 15 Jahre lang im Beruf ist und eine C#-Einsteigerschulung bekommt, bis zum Maurer, der nun plötzlich programmieren soll. 😀

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war der interessanteste Schulungsort und die interessanteste Inhouse-Schulung?

Marco: Durch ganz Deutschland und Österreich im Prinzip. Natürlich alle ppedv Standorte als auch Business Center. Habe leider erst eine Inhouse-Schulung gehalten, diese war aber sehr weit weg.

Die meisten Schulungsstandorte haben ein super Mittagessen, besonders München und Stuttgart. Am liebsten mag ich aber nach München. Das ist fast wie zu Hause, vor allem weil ich dann bei Verwandten wohnen kann, die mich rund um versorgen.

2. Interview mit Marius Ilg:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Marius: Naja also zu Kursbeginn vergewissere ich mich immer gerne, ob meine Software stimmt, die ich benötige. Falls was nicht stimmen sollte, kann ich es noch rechtzeitig beheben, sodass kein Teilnehmer darunter leiden muss.

Vorbereitung gibt’s eigentlich keine mehr, da man manche Kurse einfach zum gefühlten 100. Mal macht und da schon eine gewisse Routine drin ist.

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir denn die liebsten?

Marius: Gute Frage .ich probier’s mal.

Also gute Teilnehmer sind immer Teilnehmer, die aufpassen und gut mitarbeiten und natürlich freundlich sind.

Ich versteh nur eines nicht: wenn Teilnehmer drei Minuten nach der Pause aufs Klo zu rennen, oder zum Telefonieren gehen. Ich meine, für was hab ich denn Pause gemacht. Außerdem interessiert den ein oder anderen der Inhalt mancher Websites mehr als der Stoff in meinen Kursen. Das ist ihre Sache, ihre Firma zahlt den Kurs fürs Surfen. Wenn aber dann kommt: „Ja des ging mir jetzt zu schnell, können wir das nochmal machen“. Dann kann es sein, dass mir schon mal ein schnippischer Satz über die Lippen geht. Ich nehme meine Arbeit und den Sinn der Schulung schon ernst.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Marius: Also ich hatte glaub ich schon alles dabei J vom Profi bis hin zum Maurer der gesundheitsbedingt Umgeschult hat. Allerdings glaube ich, dass der größte Anteil in meinem Publikum von Controllern eingenommen wird.

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war der interessanteste Schulungsort und die interessanteste Inhouse-Schulung?

Marius: An sämtlichen ppedv-Standorten und auch ab und zu im Rest von Deutschland.

Also der beste Schulungsort ist, denke ich, München. Standort ist Klasse, das Essen auch und die Leute meistens auch.

Tugce: Wie schnell wird man Guru (bei ppedv)?

Marius: Also richtiger Guru zu werden, dauert seine Zeit. Mehr als der Rest zu wissen und ein überdurchschnittliches Wissen fürs Themengebiet zu bekommen – das kann man mal innerhalb eines halben Jahrs locker bewältigen. Hängt natürlich auch vom Themengebiet ab.

Tugce: Was tut man um dieses enorme Wissensspektrum zu bekommen?

Marius: Also mir hat vor allem ein sehr gutes Buch geholfen. Das in Kombination mit sehr erfahrenen Trainerkollegen und der Besuch auf der einen oder anderen Konferenz haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. J

Tugce: Wie schafft man es hier, dass man nach relativ kurzer Zeit in der Lage ist, Schulungen zu einem Thema zu halten,  zu dem man vor kurzer Zeit keinen Bezug hatte?

Marius: Ich schätze mal, das liegt an der guten Weiterbildung. Meistens gibt es schon Trainer, die diese Kurse halten. Nach einem Kursbesuch des Trainerkollegen hat man meist schon einen guten Überblick, was auf einen zukommen. Außerdem kann man diesen Kollegen dann auch mit Mails bombardieren, um knifflige Aufgaben zu lösen. Ich hatte das Glück, einen persönlichen Intensivkurs von unseren SQL Guru Fumus zu bekommen.

1. Interview mit Martin:

Tugce: Wie läuft ein Kurs normalerweise ab? Hast du eine bestimmte Vorbereitung oder ein Ritual?

Martin: Meistens erfahre ich in der ersten Stunde des Kurses, was die Teilnehmer an Erfahrungen mitbringen bzw. an Erwartungen haben – und baue dann die Agenda auf. Ich nenne das meine Agile-Agenda.

Aber das gute ist, dass ich jetzt ein Überblick über diese Themengebiete habe. Ich kann die Teilnehmer fragen: „Was wollt ihr eigentlich genau hören?“ und „Was ist eure Erwartungshaltung?“

Und das schreibe ich dann auf dem Flipchart auf. Ich habe das Flipchart die ganze Zeit neben mir. Wenn ich ein Thema erledigt habe, dann hake ich es ab.

Tugce: Du hast die Kurse bestimmt so oft gehalten und hast bestimmt schon eine Routine.

Martin: Richtig. Bei den Kursen, die ich öfter halte, weiß ich ungefähr, was die Teilnehmer wollen, das heißt, ich kann sie also in die Richtung bringen, dass sie mir dann sagen, was ich noch behandeln möchte.

Tugce: Welche Teilnehmer sind dir die liebsten?

Martin: Naja, wenn wir einen Kurs haben, mit mehreren Teilnehmern, und wir haben so zwei Extreme drin, wo der eine alles kann und der andere gar nix, dann ist es schwierig da irgendeinen Mittelweg zu finden. Dann ist automatisch der eine überfordert und der andere unterfordert. Und es gehen beide dann, mit einem unzufriedenen Gefühl aus dem Kurs raus.

Für mich ist der Idealkandidat als TN – wenn ich jetzt an meinen SharePoint-Kurs denke – jemand, der schon sehr viel Programmierwissen hat, dem also nur dieses punktuelle Wissen fehlt.

Schlimm ist für mich jemand in einem SharePoint-Kurs, der kein Programmierwissen hat und der SharePoint auch nicht kennt. Der wäre dann für mich „der schlechtere Teilnehmer“. Dann kann ich nicht das machen, was ich sonst mit den Teilnehmern mache.

Ist nur Einer von dieser Sorte im Kurs, dann passe ich meinen Kurs an. Habe ich beispielsweise aber drei Teilnehmer, und zwei Teilnehmer können nicht programmieren, dann kann ich dem 3. Teilnehmer nicht erklären, was Variablen und Schleifen sind.

Also gute und schlechte Teilnehmer an sich gibt’s nicht, nur die Kombination ist manchmal nicht ideal.

Tugce: Sind auch „Sekretärinnen“ dabei oder nur Top-Entwickler?

Martin: Bei uns sind eher Top-Entwickler dabei. Einfache Anwender oder Sekretäre haben wir nicht. Wir haben keine Anwender-Schulungen. Das sind eher immer Spezialisten. Ob es jetzt wirklich Top-Entwickler sind, sei mal dahingestellt, aber wir haben Entwickler oder halt IT-Admins/Profis.

Tugce: Wo reist du für Schulungen überall hin? Was war dein interessantester Schulungsort und deine interessanteste Inhouse-Schulung?

Martin: Die Frage ist gut. Wo reise ich hin? Also grundsätzlich mal Deutschland. Aber zählt schon für mich nicht mehr. Ob ich jetzt in Österreich bin oder in Deutschland, fällt mir schon nicht mehr auf.

Ich steige in Wien in das Flugzeug ein und steige dann am Zielort aus. Ich kenne den Flughafen, das Hotel und den Schulungsort. Also da tut sich nicht viel.

Die weiteste Reise für die ppedv war nach London. Ich bin mal für 4 Tage nach London geflogen, weil wir da eine Schulung hatten. Das war schon cool, mal was anderes.

Das spannende war, dass ich für eine Teilnehmerin bis nach London geflogen bin. Dort habe ich festgestellt, dass die Hotelpreise wirklich hoch sind, also 300 Euro die Nacht. Das Hotel war aber schön. Damit konnte ich auch gleich London ansehen. Das war die weiteste Reise, die ich hatte.

Tugce: War das eine Inhouse-Schulung?

Martin: Genau, das war eine Inhouse-Schulung, – Administration-SharePoint 2010 – die war cool, auch von der Location her.

Die coolste Inhouse-Schulung, die ich hatte, war in Bremen, bei Firma E. (Name der Redaktion bekannt). Bei der Sparte, die die Raumstation baut. Mich hat SharePoint dorthin gebracht.

Es waren sieben Entwickler, die eigentlich für die Raumstation Steuerungen programmieren. Das waren alles Astrophysiker o.Ä.

Einer, mit dem ich mich unterhielt, kam relativ frisch von der Uni. Der hatte einen kleinen Satelliten oben im Weltall und erklärte mir, wie man das von der Erde aus steuern kann. War sehr spannend. Und vor allem haben die dann den Spieß umgedreht und mir eine private Führung gegeben.

Da habe ich extrem viel gelernt. Sie haben von mir SharePoint gelernt und ich über ausfallsichere Programmierung. Das war die interessanteste Inhouse-Schulung, die ich bisher hatte.

Tugce: Bist du nach Bremen gefahren oder geflogen?

Martin: Nach Bremen bin ich geflogen. Nachdem ich in Wien zu Hause bin und Wien doch recht weit weg ist – also von all unseren Standorten – fliege ich eigentlich zu allen Standorten.

Tugce: Die Schulungen dauern ja meistens 2-4 Tage. Hältst du diese Schulungen allein oder mit anderen Trainern (aufgeteilt)?

Martin: Im Normalfall werden die Schulungen immer von einem Trainer gehalten, auch wenn es ein 5-Tage-Kurs ist.

Wir haben nur gerade bei den Events die Idee, dass ein Event von 2 Trainern gehalten werden soll. Meistens von externen Trainern, die sich abwechseln.

Also momentan geht es da zum Beispiel um die SharePoint-Trainings in Berlin. Die ersten drei Tage macht der eine Trainer und die anderen 2 Tage hält der andere. Im Normalfall ist es aber immer nur ein Trainer.

Tugce: Wie finden es die Teilnehmer?

Martin: Manchen gefällt es, wenn man zwei verschiedene Ansichten bekommt. Andere hätten gerne einen Trainer die ganzen 5 Tage durch. Aber 5-Tage-Trainings halten, ist anstrengend und mühsam. Und die Kurse gehen meistens von 9 Uhr bis 17 Uhr.

Link:

http://blog.ppedv.de/

Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server

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Es gibt viele kostenlose SQL Server-Tools, die von SQL Server-Datenbankadministratoren sowie von Entwicklern und SQL Server-Produktanbieter entwickelt wurden, um bestimmte SQL Server-Probleme zu lösen und sie mit Funktionalitäten zu füllen. Ich möchte euch kurz aktuelle Freeware-Tools für den SQL Server vorstellen.

1. PAL

PAL ist ein kostenloses Tool für den SQL Server, um Performance-Probleme zu diagnostizieren, das auch von Microsoft Support verwendet wird.

Es ist in erster Linie ein PowerShell-Skript, das in einem Systemmonitor-Leistungsindikatoren-Protokoll komplexe und bekannte Schwellenwerte liest und analysiert.

PAL

Das Tool generiert einen Bericht in HTML, in dem Überschreitung von Grenzwerten mit einem Ampelsystem signalisiert werden.

Es ist auf codeplex.com und sqlservercentral.com frei verfügbar.

PAL wurde von einem Premier Field Engineer (PFE) namens Clint Huffman von Microsoft geschrieben.

Mehr Informationen zu PAL und das Tool selbst bekommt Ihr hier:

http://pal.codeplex.com/

Den Podcast dazu hier:

http://s3.amazonaws.com/runas/runasradio_0184_clint_huffman.mp3

Link:

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc296652(v=bts.10).aspx

2. SQL Stress

SQL Stress ist ein Tool für Belastungstests einer Microsoft SQL Server-Installation.

Sein Hauptzweck besteht darin, Infrastrukturprobleme innerhalb einer Installation zu finden. Der Stresstest ist einsetzbar für Hardware-Sizing, System-Tuning oder Benchmarking.

Voraussetzung ist eine installierte Version des .Net Framework 2.0. Das Tool läuft auf x86, x64 und Itanium-Prozessoren. Es wurde auf Microsoft SQL Server 2008 und Microsoft SQL Server 2005 getestet. Die meisten Funktionen stehen auch auf Microsoft SQL Server 2012 zur Verfügung. Die aktuelle Version des Tools ist kostenlos.

stressTestResults

OStress (kostenlose Tool von Microsoft (kommt in RML Utilities vor)):

OStress ist ein kostenloser Download von Microsoft und kommt in einer Suite der anderen nützlichen Werkzeuge vor.

RML Utilities können Sie zum Analysieren und Vergleichen von verschiedenen Replay-Arbeitslasten für SQL Server verwenden.

RML Utilities für SQL Server enthalten die folgenden Dienstprogramme:

· ReadTrace

· Reporter

· OStress

· OStress-Replay Control Agent (ORCA)

Links:

http://www.sqlstress.com/

http://www.sqlconsulting.com/news1103.htm

http://support.microsoft.com/kb/944837

3. SQL Server Sentry – SQL Ausführungspläne

SQL Sentry Plan Explorer hilft, den grafischen Plan zu analysieren und ist kostenlos auf der SQL Sentry-Website verfügbar. Dieses Tool gibt es entweder als Add-In für SSMS oder als eigenständiges Tool.

sqlServerSentry

Einige wichtige Funktionen bietet dieses kostenlose Tool:

1. Plan Readability Features (Lesbarkeitsfunktion):

• Vollständige Objektnamen und Abfragen sind leicht zusehen – einfach mit der rechten Maustaste Objekte im Viewer anklicken.

• Weitere Informationen finden sich in neuen Tabs wie der Statement-Tree-Tab, die Ausführungspläne liest und analysiert

2. Usability-Features:

Einige wichtige Features sind in diesem Tool enthalten:

• Abfragen können direkt aus dem Plan Explorer ausgeführt werden, je nach Bedarf.

Aber denken Sie daran, dass es sich um ein Abfragetool handelt. So erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, einschließlich I/O-Statistik, aber nicht das tatsächliche Ergebnis.

• Plan Explorer behebt das Problem in SSMS, in dem eine fehlende Index-Warnung für alle Ausführungspläne in einem Batch erscheint. Informationen zu fehlenden Indizes werden in der Statement Tree Tab standardmäßig angezeigt.

Systemanforderungen: Dieses Tool hat die gleichen Anforderungen wie SSMS und erfordert Microsoft .NET Framework 4.0,-; SQL Server 2005 und höher.

Link: www.mssqltips.com

4. Microsoft Network Monitor 3.4 (Überwachung)

Ein unerlässliches Werkzeug. Der kostenlose Network Monitor Tool von Microsoft speichert und analysiert den Datenverkehr im Netzwerk. Der Anwender ist also in der Lage, den Datenverkehr im Netzwerk zu analysieren.

Tipp: Systemmonitor

Der Systemmonitor (Perfmon) von Microsoft ist ein Visualisierungstool für Leistungsdaten, sowohl in Echtzeit als auch in Form von Protokolldateien. Sie können damit Leistungsdaten in einem Diagramm, Histogramm oder Bericht untersuchen.

Systemmonitor

Weitere Details gibt’s im Blogbeitrag von Fumus.

Der Network Monitor besitzt eine strukturierte und bedienbare Benutzeroberfläche und ordnet automatisch die empfangenen Daten beziehungsweise Protokolle einer Anwendung zu.

MS 2Network Monitor 3.4.

Da der Network Monitor jedoch auch eine Filterfunktion und einen Parser mitbringt, ist eine weitergehende Analyse der empfangenen Pakete und eine fortgeschrittene Verwendung des Programms möglich.

Das Programm sammelt die gesamten Netzwerkdaten, die über die LAN- oder WLAN- Schnittstelle übertragen werden, und speichert sie für eine spätere Analyse in einer Datei.

Das Tool untersucht dabei die übertragenen Protokolldaten und ordnet die gesammelten Netzwerkpakete gleich einer Anwendung zu.

Microsoft Network Monitor ist als Freeware direkt bei Microsoft erhältlich und lauffähig auf allen Windows-Versionen ab Windows XP.

Link: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=4865

5. SQL Load Generator

Der SQL Load Generator ist ein kostenloses Tool zur Generierung von SQL-Serverlast. Dieses Tool ist auf Codeplex verfügbar. (CodePlex ist Microsofts kostenlose Projekt-Website, für das Hosting von Open-Source-Software.)

SQL Load Generator

Projektbeschreibung:

SQL Load Generator wird verwendet, um mehrere gleichzeitige Abfragen auszuführen.

Der Benutzer kann mit einem anderen Anmeldekonto und Anwendungsnamen,- die Anzahl der gleichzeitig auszuführenden Abfragen wählen und ausführen.

SQL Load Generator2

Link: http://sqlloadgenerator.codeplex.com/

Des Weiteren gibt es so viele Tools, die kostenlos sind, dass man nicht unbedingt Geld für ein kostenpflichtiges Werkzeug ausgeben muss. Es lohnt sich Freeware Tools auszutesten, da man bestimmte SQL Server Probleme löst und bessere Funktionalitäten hat.

Weitere Links:

http://blogs.dotnetgerman.com/

http://blog.ppedv.de/

Die neuen Windows-Tablets von Microsoft – Surface 2 und Surface Pro 2

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Diese Woche hat Microsoft in New York seine neuen Tablet-Computer – Surface 2 und Surface Pro 2 vorgestellt. Ich habe mir die Vorstellungspräsentation der neuen Tablets angeschaut und möchte euch kurz über die Veränderungen informieren.

Gegenüber seinem Vorgänger hat sich einiges verändert. Ein teilweise geändertes Design, neue Prozessoren und auch das neue Betriebssystem Windows-Version 8.1 soll auf dem neuen Tablet integriert sein.

Design:

Bei seinem Design wurden die Kanten und Ecken abgerundet. Das Material besteht weiterhin aus Magnesium und die Rückseite präsentiert sich nun in silber statt schwarz.

Ebenso wurde das Gerät um vier Gramm leichter und wiegt nun 676 Gramm.

Microsoft Office:

Office inklusiv Outlook RT gibt’s gleich gratis dazu. 😉

Surface pro

Abb1. Surface

Touch Cover 2:

Ebenfalls neu auch Touch Cover 2: Es hat keine echten Tasten. Für Studenten ist die Tastatur eine tolle Erfindung, da sie in Vorlesungen tippen können, ohne dass es Geräusche macht. Statt 80 gibt es jetzt 1092 Sensorpunkte und ihre Sensorfelder sind beleuchtet. Die Beleuchtung der Sensorfelder geht nach 9 Sekunden beim nicht berühren wieder aus.

Laut Microsoft ist die Tastatur einen Millimeter dünner geworden. Eingaben per Gesten über die Tastatur sollen auch möglich werden.

Microsoft führt auch eine Art DJ-Pult vor (siehe Abb2.rechts). Es hat die gleiche Technik wie Touch Cover, nur ist mit einem anderen Aufdruck versehen. Per App und Xbox Musik soll man damit die eigene Musik Remixen können. 😉

Das Touch Cover 2 wird 120 Euro kosten, mehr als bei der 1. Version.

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Abb2. Touch Cover 2

Windows RT in neuer Version

Surface 2:

Hardware:

Bei der Hardware des neuen Surface hat man ordentlich nachgelegt. Als Antrieb für das Surface 2 dient ein Tegra-4-Prozessor (wie auch beim Vorgänger) von Nvidia, dessen vier Kerne mit 1,7 GHz getaktet sind. Ihm stehen 2 GB Arbeitsspeicher und für Daten wahlweise 32 oder 64 GB zur Verfügung. Taktraten und Speicherausstattung bewegen sich also auf dem Niveau der Android-Konkurrenz. Das Display ist weiterhin 10,6 Zoll in der Diagonale, und bietet nun eine Full-HD-Auflösung (siehe Abb1.).

Mit seiner Umwelt nimmt das Surface 2 per W-Lan (802.11 a/b/g/n), USB 3.0 und Bluetooth 4.0 Kontakt auf.

Performance:

Die Akkulaufzeit wird mit bis zu zehn Stunden beziffert – laut Hersteller 10 Stunden Videowiedergabe – 75% bessere Akkulaufzeit als Pro 1. Als Betriebssystem dient erneut eine RT-Version von Windows 8.1 – also eine an ARM-Prozessoren angepasste Windows-Variante, die nur mit Apps aus dem Windows Store bestückt werden kann und auf der keine herkömmlichen Windows-Programme laufen.

Surface Pro 2:

Kosten:

Mit einem Preis von 429 Euro ist das Surface 2 mit 32 GB (intern Speicher) das günstigste der neuen Modelle. Die Variante mit doppelt so viel Speicher (also 64 GB) kostet 529 Euro.

Die Pro-Modelle werden allerdings teurer. Ein Surface Pro 2 mit 4 GB RAM und 64 GB Massenspeicher steht mit 879 Euro in der Preisliste. Das High-Modell mit 8 GB RAM und 512 GB Massenspeicher wird 1779 Euro teuer.

Grafikleistung:

Wie beim großen Surface Pro 2 gibt es einen neuen Ständer, der ebenfalls nur in zwei Positionen fixiert werden kann. Das Surface Pro 2 hat jetzt 50% mehr Grafikleistung (Verbesserung in Farbe). Während die Rückkamera fünfmal besser geworden sein soll, und nun 5 statt einem Megapixel liefert, hat sich auch bei der Frontkamera etwas getan. Sie nimmt nun Bilder mit 3,5 Megapixel auf und soll dank einem größeren Sensor auch bei schlechten Lichtbedingungen bessere Bilder liefern. Genauso ist es in Skype. Wenn die Umgebung zu dunkel ist, sieht man die Personen nicht. Aber dank Surface Pro 2 kann man jetzt auch problemlos im dunkeln Gespräche in Skype führen. 😉

Bildschirm, W-Lan, USB und Bluetooth haben dieselben Eckdaten wie beim RT-Modell. Allerdings gibt es für das Pro-Modell eine neue Dockingstation, die unter anderem eine Ethernet-Buchse und einen Displayport-Anschluss bereitstellt.

Die Lautsprecher wurden verbessert und sind nun Dolby-zertifiziert.

SkyDrive:

Die Käufer des Surface Pro 2 bekommen auch für zwei Jahre 200 GB zusätzlichen Speicher bei Microsoft Cloud-Dienst SkyDrive kostenlos mit dazu und können ein Jahr lang gratis via Skype telefonieren.

Das alte Surface RT mit Tegra 3 für 329 Euro soll weiterhin als Einstiegsmodell im Markt bleiben. Für Surface 2 und Surface Pro 2 gibt der Hersteller an, dass sie ab dem 22. Oktober sowohl in Microsoft-Onlineshop als auch im Handel verfügbar sein werden. Die Vorbestellung ist ab 24.09.2013 (also diese Woche) möglich (siehe Abb1.).

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Link:

http://blog.ppedv.de/

Bevor man aufs Gas steigt, sollte man die Bremse lösen

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Viele Mechanismen zur Optimierung im SQL Server sind verbunden mit Datenträgerlasten bzw. Datenträgerantastung.

Die Entlastung des Datenträgers basiert auf effiziente Speichern und Komprimieren der Daten. Somit sinkt der Platzbedarf, und die Performance von Datenbank- Applikationen steigt.

Je weniger Daten in Form von Bytes benötigt werden, umso geringer sind die Anforderungen an die Datenbank-Server. Die Performance des Systems wird verbessert, Zugriffszeiten verringert und die IO-Last allgemein minimiert.

Die Zugriffseinheit einer Datei sind Seiten oder auch Blöcke. Ein Block besteht aus mehreren Sätzen (Records). Typischerweise hat eine Seite eine Größe von 4KB bis 8KB bzw. besteht ein Block aus aufeinanderfolgenden Seiten mit einer Größe bis zu 32 KB. Im SQL Server sind Seiten immer 8192 Bytes, und ein Block besteht aus 8 Seiten, also 64KB. Eine Seite kann dabei einen oder viele Datensätze enthalten.

Abb1

 

Ich stelle euch in diesem Artikel verbreitete Techniken vor, um Daten in SQL-Datenbanken effizient zu speichern. Den Schwerpunkt bildet dabei die Kompression. (Aber davor bisschen was zu Redundanz und Normalisierung)

Redundanz bedeutet in der Datenbanklogik, dass Informationen mehrfach gespeichert werden. Folglich müssten sie auch an mehreren Stellen gepflegt werden. Redundanzen sind also doppelte Informationen in einer Datenbank bzw. Datenbank-Tabelle. Eine Datenbank ist dann redundanzfrei, wenn alle doppelten Informationen entfernt werden können, ohne dass ein Informationsverlust stattfindet.

Redundanzen können mittels der Normalisierung entfernt werden. (aus der Vorlesung Datenbanken im 3.Semester habe ich folgendes gelernt: hier ein paar Bsp.-Tabellen:

Quelle: Lehrbuch: R. Elmasri, S. B. Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen)

Man könnte fast folgendes sagen: Normalisierung macht ohne Primärschlüssel-Fremdschlüsselbeziehung keinen Spaß. Die sog. Referentielle Integrität sorgt dafür dass kein Primärschlüsselwert gelöscht werden kann, solange Fremdschlüsselwerte vorliegen oder nur dann ein Fremdschlüsselwert eingefügt werden kann, wenn ein entsprechender Primary Key (PK) vorliegt. Oder anders gesagt: wir wollen immer wissen, welcher „KD2345“ schuldet uns eigentlich die 100000 Euro?

Redundanzen und Anomalien:

Mitarbeiter_Abteilung
Insert-Anomalie: Neue Abteilungen sind nicht ohne Mitarbeiter einfügbar, da der Primärschlüssel manr einen Wert erhalten muss.

Delete-Anomalie: Wenn der letzte Mitarbeiter einer Abteilung gelöscht wird, verschwinden alle Informationen über diese Abteilung.

Update-Anomalie: Die Änderung einer Abteilungsinformation muss im Tupel jedes Mitarbeiters dieser Abteilung erfolgen.

Besserer Entwurf

1NF-Normalisierung I

1NF-Normalisierung II

2NF-Normalisierung

3NF-Normalisierung

3NF

Datenbankanforderung – Redundanzkontrolle: Informationen sollen in einer Datenbank möglichst nur einmal gespeichert sein. Gründe dafür sind zum einen die Speicherplatzeffizienz und auch die einfache Änderbarkeit von Daten, sowie die Datenkonsistenz (Datenspeicherung).

Entgegen der Regel, verwendet man gerne mal Redundanz. Nehmen wir mal das Beispiel „Rechnungssumme“. Laut Normalisierung gehört das nicht ins Datenbank-Design rein, aber Abfragen sparen sich sehr viel, wenn der Wert vorliegt.

Warum?

Nehmen wir mal an: 1 Mio. Kunden, die ca. 2 Mio. Bestellungen getätigt haben. Pro Bestellungen werden 2 Produkte bestellt. Dann würde man laut Normalisierung 1 Mio. Kunden mit 2 Mio. Bestelldaten und diese wiederum mit 4 Mio. Bestelldetails joinen müssen, sofern man die Umsätze pro Kunde wissen möchte. Würde man entgegen der Normalisierung die Rechnungssumme in Bestellungen mitführen, könnte man auf 4 Mio. Datenzeilen in Abfragen verzichten. Anders gesagt: Statt 7 Mio. Datenzeilen nur noch 3 Mio.

Anders als gemäß der Theorie, verfolgt man in der Praxis auch die Betrachtung der Physik. Hier unterliegt die Normalisierung den Performanceregeln. Redundanz bedeutet durchaus Geschwindigkeit. Gerade Datawarehouse-Szenarien profitieren von einer solchen Betrachtungsweise. Nehmen wir mal folgendes Beispiel an – Rechnungssumme –

abb2

rs

Kompression:

Heutzutage wachsen die Datenmengen schnell an. Somit steigen die Anforderungen an den Datendurchsatz und die Skalierbarkeit der darunter liegenden Datenbanken. Um große Datenmengen in den Griff zu bekommen, gilt es zunächst, einige Techniken zu verwenden. Ein Beispiel ist die Datenkompression. Datenkompression und das Minimieren von Datenredundanzen verringern den Storage-Bedarf stark.

 Datenkomprimierung kommt in zwei verschiedenen Formen vor:

  • Row-Ebene-Datenkomprimierung: Bei der Zeilenebene Datenkomprimierung geht es darum, dass der Datentyp mit fester Länge in ein Datentyp mit variabler Länge umgewandelt wird, der den leeren Speicherplatz freigibt. Es hat auch die Möglichkeit, NULL-Werte zusätzliche platzsparend zu ignorieren. Wiederum können mehr Zeilen auf eine einzelne Datenzugriffsseite passen.
  • Page-Ebene-Datenkomprimierung: Datenkompression auf Seitenebene beginnt mit Zeilenebene Datenkomprimierung und fügt zusätzlich zwei Komprimierungsfunktionen, nämlich den Präfix- und Dictionary -Komprimierung.

Durch Komprimierung verbessert sich häufig die Datenbankleistung. Der Grund: Es müssen weniger Daten von der Platte gelesen werden. Da Datenseiten, so wie sie sind, in den Arbeitsspeicher gelangen, können mehr Datensätze im Hauptspeicher abgelegt werden. Abfragen und andere Aktivitäten lassen sich deutlich schneller ausführen. Allerdings ist das Ganze nicht gratis: Die Komprimierung kostet CPU-Ressourcen, denn irgendjemand muss ja die Daten dekomprimieren, sobald sie an den Client geleitet werden, und es kostet die Enterprise-Lizenz des SQL Servers.

Die Kompression ist umso höher, je häufiger ein Wert oder ein Muster auftritt. Folglich könnte man den Rückschluss ziehen, dass gerade bei gezielter Redundanz im Datenbank Design sich einerseits sehr gute Kompressionsraten einstellen würden, und andererseits Abfragen auf teure Joins verzichten könnten.

Verwenden von Spalten mit geringer Dichte – Sparse Columns in SQL Server:

Der Trend geht deutlich zu breiten Tabellen hin (siehe vs. Normalisierung). Spalten mit geringer Dichte sind gewöhnliche Spalten, die einen optimierten Speicher für NULL-Werte haben (im Prinzip wird ein NULL Wert gar nicht mehr gespeichert). Sie reduzieren die Speicherplatzanforderungen von NULL-Werten auf Kosten eines erhöhten Aufwands, um Werte ungleich NULL abzurufen. So zum Beispiel würde eine Spalte mit Datentyp decimal 42% NULL enthalten müssen, damit sich der Einsatz von Sparse Columns lohnt. Die Kosten des NULL Wertes sind abhängig vom Datentyp. Im Falle einer bit-Spalte würden es mehr als 98% NULL bedürfen, um den Einsatz von Sparse Columns vertreten zu können. Spalten mit geringer Dichte und Spaltensätze werden mit der CREATE TABLE-Anweisung oder der ALTER TABLE-Anweisung definiert. Diese können auch mit Spaltensätzen und gefilterten Indizes verwendet werden:

Spaltensätze: Die Anweisungen INSERT, UPDATE und DELETE können anhand des Namens auf die Spalten mit geringer Dichte verweisen. Sie können jedoch auch alle Spalten mit geringer Dichte in einer Tabelle anzeigen und mit ihnen arbeiten, wenn sie zu einer einzelnen XML-Spalte zusammengeschlossen werden. Diese Spalte wird als Spaltensatz bezeichnet.

Gefilterte Indizes: Da Spalten mit geringer Dichte viele Zeilen mit NULL-Werten haben, sind sie besonders für gefilterte Indizes geeignet. Ein gefilterter Index für eine Spalte mit geringer Dichte kann nur die Zeilen indizieren, die Werte enthalten. Dadurch wird ein kleinerer und effizienterer Index erstellt.

Mithilfe von Spalten mit geringer Dichte und von gefilterten Indizes können Anwendungen wie Windows SharePoint Services große Mengen an benutzerdefinierten Eigenschaften mit SQL Server 2012 speichern und darauf zugreifen.

Vorteile einer Spalte mit geringer Dichte:

  • INSERT-, UPDATE- und DELETE-Anweisungen können die Spalten mit geringer Dichte nach Namen  verweisen.
  • kann gefilterte Indizes nutzen, natürlich explizit nur Zeilen mit NOT NULL Werten
  • spart viel Speicherplatz, wenn NULL oder null-Werte in der Datenbank vorhanden sind.

Nachteile einer Spalte mit geringer Dichte:

  • Sparse-Spalte kann nicht auf Text, Ntext, Image, Timestamp und Geometrie Geographie angewendet werden.
  • Sparse Spalte kann keinen Standardwert oder Regel oder eine berechnete Spalte haben.
  • Sie kann auch nicht als Feld für einen zusammengesetzten Primärschlüssels oder auch eines gruppierten Indexschlüssels sein.

Hinweis: Ebenso gibt es eine weitere Methode – Columnstore-Indizies, die schnellere Ergebnisse lieferen können als Sparse Columne.

Siehe Link: http://technet.microsoft.com/de-de/library/gg492088.aspx

Fazit: Je weniger Daten, umso effizienter arbeitet das Datenbank-System in der Regel.

Daher sollten die Fähigkeiten von Datenbanksystemen genutzt werden, um große Datenmengen durch eine möglichst effiziente Speicherung zu minimieren.