Praktikum über die Zeit bei ppedv AG

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1. Einführung/ Auswahlverfahren

Im fünften Fachsemester des Studienganges Wirtschaftsinformatik absolvierte ich mein Pflichtpraktikum. Die Vorfreude auf das bevorstehende Praktikum war sehr groß, da ich feststellen wollte, inwiefern ich das gelernte aus der Hochschule in die Praxis umsetzen kann.

Vor dem Einstieg in die Praxisphase musste das Unternehmen mit den passenden Tätigkeitsfeldern angeschrieben werden. Das Aufgabengebiet meiner Wahl war für mich im Bereich SQL Datenbanken.

Nach einigen Bewerbungsgesprächen verglich ich die einzelnen Unternehmen und stellte zwei, für mich interessante Betriebe gegenüber. Dies war zum einen die BMW GmbH in München – für eine Stelle im Bereich Projektmanagement. Auf der anderen Seite interessierte mich die ppedv AG, ein IT-Dienstleister und Schulungsunternehmen aus Burghausen, welches sich auf Microsoft-Themen spezialisiert.

Dort habe ich mich Initiativ beworben. Von beiden Unternehmen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sowohl die BMW GmbH als auch die ppedv AG gaben mir ihre Zusagen.

Meine Entscheidung fiel jedoch auf die ppedv AG aus Burghausen, da ich im Vorstellungsgespräch bemerken konnte, dass im Vergleich zur BMW GmbH, der Umgang untereinander viel lockerer und humorvoller war. Dies war natürlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich, da man mit den Kollegen tagtäglich zu tun hat und deshalb ein angenehmes Arbeitsumfeld von Wichtigkeit ist.

Ein weiteres Entscheidungskriterium war, dass man in einem kleinen Unternehmen viel mehr lernt, als im Großunternehmen.

Außerdem wurde die Firma vom Leiter Hannes Preishuber detaillierter beschrieben, sodass ich mehr über das Unternehmen erfahren konnte. Schließlich begann ich am 19. August 2013 mein Praktikum bei der ppedv AG. Diese Praxisphase endet am 06. Dezember 2013.

Vielleicht noch ein kurzes Wort zu meiner Motivation:

Nachdem ich das Abitur geschrieben habe und ein Jahr im sozialen Bereich tätig war, habe ich mich entschieden ein Informatikstudium aufzunehmen.

Ich habe mich für die Fachhochschule Landshut entschieden, weil das Studium dort praxisbezogener ist und mit ein Praxissemester auch bereits konkrete Erfahrungen im Betrieb gesammelt werden können. Ebenso hat man an der FH einen besseren Bezug zu den Professoren. Das Informatikstudium an der FH fordert im Grundstudium besonders in Algebra einiges an Wissen.

Ansonsten sind die Klausuren nach dem zweiten Semester ohne größere Schwierigkeiten zu bestehen. 🙂 Gerade bin ich im Hauptstudium und habe noch zwei Semester vor mir und anschließend kann ich meine Bachelorarbeit schreiben. Smiley

SQL-Datenbanken haben mich schon immer Interessiert, weil es mir an der Hochschule Landshut Spaß gemacht hat, die einzelnen Aufgaben zu lösen, und in den Übungen und Leistungsnachweisen mit dem Professor die einzelnen Abfragen durchzugehen. Smiley

2. Position im Betrieb

Meine Position im Unternehmen hat sich während des gesamten Zeitraums nicht verändert.

Mein Aufgabengebiet bestand darin, Blogartikeln zu schreiben und das Leben einer Studentin bei der ppedv AG zu beleuchten.

Trotzdem musste ich wegen meiner Hauptaufgabe projektübergreifend arbeiten und konnte dadurch nützliche Einblicke in andere Projekte und Themen der Gesellschaft gewinnen.

3. Aufgabenstellungen

a) Einarbeitungszeit

Die ersten Wochen durfte ich mich mit dem Unternehmen vertraut machen und interne Prozesse kennenlernen. Das firmeneigene „SharePoint-Intranet“ dokumentiert alle Prozesse im Unternehmen und ist für jeden Mitarbeiter eine kleine Hilfestellung.

Abbildung 1
Abbildung 1: SharePoint-Intranet

Abbildung 1 zeigt das „SharePoint-Intranet“ nach erfolgtem Mitarbeiter-Login (siehe oben rechts – Tugce Terzi). Danach kann man je nach Belieben durch die verschiedenen Themengebieten navigieren. Im SharePoint werden aktuelle Projekte und die Schulungen dokumentiert und hochgeladen.

Neben dem SharePoint verwendet das ppedv-Team als Kommunikationsweg den Microsoft Lync Messenger. Lync bietet Kommunikationswege wie Telefon, SMS, E-Mail, Video-Konferenzen und Messaging. Abbildung 2 zeigt Microsoft Lync nach meinem erfolgten Login.

Abbildung 2
Abbildung 2: Microsoft Lync

In der Abbildung 2 ist auch zu erkennen, wer verfügbar, abwesend oder offline ist. Die Abwesenheitsminuten und sogar die Tage, an denen der Kollege oder die Kollegin nicht online war, sind ebenfalls zu sehen.

Mit meinen Trainern habe ich die meiste Zeit über Lync kommuniziert. Es ist sehr hilfreich, da man sieht, wer online ist und die kleinsten Fragen sofort abgedeckt werden.

In der Einarbeitungszeit hatte ich auch ein Fotoshooting für meine Blogartikel. Zur Identifikation für die Leser musste ich für jede Blogartikel ein Bild von mir auswählen, das meine Stimmung zeigt, es zurechtschneiden und anschließend in Artikel im Windows Live Writer einfügen, siehe Abbildung 3.

Mein Aufgabengebiet war nicht nur Blogartikel schreiben. Zu meinen Aufgaben gehörte auch das twittern rund um die Arbeit. Daher musste ich vorher erst einen Twitter-Account erstellen (@TerziTugce). Ebenso WordPress- und Google+-Account und Facebook hatte ich bereits. Smiley

b) Blogartikel schreiben

1. Blogeinträge. Wie bin ich vorgegangen?

Am Anfang sollte ich ein Thema auswählen, dass mir am meisten liegt. Ich hatte ein SQL-Thema zur Auswahl und ein allgemeines Thema, welches natürlich auf die IT bezogen war. Somit entschied ich mich erst für ein allgemeines Thema. Wenn man Spaß beim Schreiben über ein interessantes Thema hat, fällt die Erstellung eines Blog-Artikels wesentlich leichter, als bei einem Thema, welches dir gar nicht liegt bzw. dich nicht interessiert.

Anschließend musste ich Informationen zu meinem Thema aus dem Internet sammeln. Um Blogartikeln zu schreiben, muss man viel recherchieren – je nachdem, wie gut man sich mit diesem Thema auskennt. Man muss aber darauf achten, dass man auf keinen Fall Inhalte direkt übernimmt. Zu einem Blogartikel gehört auch ein Titel. Je nach Branche und Thema kann der Titel dezent oder auch lustig werden. Ich musste auch schauen, dass mein Titel immer eine hohe Aussage hat. Mit dem Titel muss man auf den Punkt kommen und in wenigen Worten sagen können, was den Leser im Artikel erwartet.

In der Einleitung sollte ich zu Beginn erzählen, was den Leser im Artikel erwartet und im Hauptteil musste ich dann in das Thema gleich einsteigen. Im Hauptabschnitt habe ich Links zu externen Quellen eingefügt. Falls es noch Zitate zum Text gab, habe ich Texte zitiert. Im Hauptteil habe ich an passenden Stellen Überschriften eingebaut, damit die Leser einen besseren Überblick über den Artikel bekamen. Bei etwas längeren Texten habe ich Bilder oder Screenshot einfügt und das ganze somit etwas aufgelockert.

Am Ende meines Blogartikels habe ich noch einmal in kurzen Sätzen den Blogartikel zusammengefasst. Im Fazit durfte noch der Hinweis auf die anderen Blogseiten nicht fehlen. Somit habe ich beispielsweise bei der Veröffentlichung meines Beitrags auf WordPress einen Hinweis auf den ppedv-Blog gegeben.

2. Word-Dokument und Windows Live Writer

Meine Blogartikel habe ich als Microsoft Word-Dokument verfasst und anschließend in Windows Live Writer hineinkopiert. Abbildung 3 zeigt Windows Live Writer.

Windows Live Writer ist ein kostenloses Blogging-Tool für viele Weblogs. Den persönlichen Blog kann man mit Fotos und Videos ausstatten und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Mit Writer kann man in WordPress, Blogger und vielen anderen Weblogdiensten veröffentlichen. Für Blogger ist der Live Writer eine gute Alternative zu den Online-Editoren.

Abbildung 3
Abbildung 3: Windows Live Writer

3. Wo habe ich die Artikel gepostet bzw. veröffentlicht?

Meine Artikel habe ich im ppedv Team Blog (http://blog.ppedv.de/), siehe Abbildung 4, und in WordPress.com (https://sqlpraktikantin.wordpress.com/), siehe Abbildung 5, veröffentlicht.
Abbildung 4
Abbildung 4: ppedv Team Blog

Abbildung 5
Abbildung 5: WordPress

4. Meine Blogbeiträge:

– Frauen in MINT-Berufen (27.08.2013)
– Bevor man aufs Gas steigt, sollte man die Bremse lösen – Artikel über verbreitete Techniken, um Daten in SQL-Datenbanken effizient zu speichern (Kompression und Verwenden von Sparse Columns in SQL Server) (04.09.2013)
– Wusstet ihr… (die aktuelle Leistungsfähigkeit von Microsoft SQL Server-Top Statistik) (24.09.2013)
– Die neuen Windows-Tablets von Microsoft-Surface 2 und Surface Pro 2 (26.09.2013)
– Aktuelle Freeware-Tools für SQL Server (04.10.2013)
– Die Business-Frauen in der IT-Branche (10.10.2013)
– Tugce for beginners – INSERT (17.10.2013)
– Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland (23.10.2013)
– Umsatz per Social Media (28.10.2013)

c) Interviews

– Interview mit Hannes Preishuber (19.09.2013)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (Interview mit Georg Urban und Guido Jacobs und Interview mit einigen Teilnehmern) (17.-18.09.2013)
– Tugce mittendrin: Interview aus der Guruschmiede (Interview mit den Trainern u.a. Martin Groblschegg und mit den Kursteilnehmern) (14.10.2013)

d) Social Media – Twitter

Twitter (Account: @TerziTugce)
– SQLdays-Konferenzveranstaltung (live twittern) (17.-18.09.2013)

Abbildung 6
Abbildung 6: Twitter Account

Wie schon erwähnt, gehörte auch das live „twittern“ rund um die Arbeit, zu meinen Aufgaben. Den Nutzen von Twitter habe ich nach der SQLdays-Konferenzveranstaltung besser erkannt. Meine Aufgabe war es dort, aus den Sessions live zu berichten bzw. zu twittern.

Ein einziger Hashtag pro Event sorgt dafür, dass man alles einfach mitkriegt. Den Kern eines Vortrags kann man auch in wenigen Sätzen formulieren und diese dann anschließend twittern. Das ergibt ein öffentliches Protokoll und hilft den Inhalt/Kern einer Session sichtbar zu machen und Aussagen zu gewichten (beispielsweise durch „Retweeten“).

Zweck der Liveübertragung ist es, die Veranstaltungsatmosphäre auch in den virtuellen Raum zu übertragen, damit alle die nicht da waren, denken: „Da läuft was gutes, da möchte ich nächstes Mal auch dabei sein!“. Smiley

4. Probleme/ Lösungsansätze

Probleme während des Praktikums:

Zu den Problemen ist nicht viel zu erwähnen. Da ich schon von Anfang an meistens auf mich alleine gestellt war, habe ich mich mit den Themen vertraut machen müssen, um das Konzept von Themen dahinter nachvollziehen zu können. Zudem sind momentan nur folgende Probleme zu erwähnen: Keine perfekten Kenntnisse im Bereich SQL, deshalb war viel Einlesen in manche Thematik notwendig und auch viel Selbststudium notwendig.

Lösungsansätze:

Lösungsansätze habe ich von meinen Trainern Andreas Rauch und Sebastian Süße bekommen. Smiley

5. Fazit

Abschließend kann ich mit Sicherheit sagen, dass meine Vorstellungen und Wünsche, die ich vor dem Praktikum hatte, zu hundert Prozent erfüllt worden sind. Diese waren

· gutes Arbeitsklima
· freundliche Arbeitskollegen
· flexible Arbeitszeiten
· Kenntnisse erweitern
· neues Wissen aufbauen
· angenehmes Gehalt (wenn auch nur als Praktikant)

Nun möchte ich kurz auf die einzelnen Aufzählungspunkte eingehen. Das Arbeitsklima ist einfach hervorragend. Ich habe einen schönen Arbeitsplatz und viel Raum zur Entfaltung.

Zudem hatte ich während meines Praktikums auch keine Probleme mit den Arbeitskollegen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr zuvorkommend, hilfsbereit, humorvoll und zudem auch sehr kompetent. Man hat das Gefühl, dass einfach jeder hier seine Arbeit schätzt und liebt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf das Verhalten der Mitarbeiter und führt zu einem guten Betriebsklima. Außerdem sind die Gleitarbeitszeiten hier sehr angenehm.

Ich habe viel im Bereich „SQL Server“ lernen können. Zudem konnte ich auch mein vorhandenes Wissen erweitern. Es ist aber auch immer wieder schön anzusehen, wie ein wirklich toporganisiertes Unternehmen funktioniert.

Durch dieses Praktikum konnte ich einfach viele Dinge entweder neu erlernen oder aber auf den Grundlagen aufsetzen und diese Kenntnisse ausbauen.

Zu guter Letzt möchte ich auch noch einen kleinen negativen Aspekt nennen. Hin und wieder benötigt man einige Informationen von den Trainern und hier war das Problem, dass die Trainer entweder „in einer Besprechung“ oder auf einer Schulung waren und nicht sofort auf meine E-Mail antworten konnten. Sind die Informationen bzw. die Fragen wichtig und relevant für die Arbeit, dann kommt man auch zeitlich gesehen ins „Stocken“.

Trotz alledem ist ein Praktikum bei der ppedv AG absolut empfehlenswert. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

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