2. Umsatz per Social Media

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Im ersten Blogbeitrag haben wir verschiedene soziale Netzwerke kennengelernt. Jetzt möchte ich euch mitteilen, ob man über soziale Netzwerke als Unternehmen zusätzlichen und messbaren Umsatz generieren kann. Nicht jedes Unternehmen generiert effektiv Umsatz durch Social Media. Es gibt sehr wenige Daten, die diese bestätigen. Daher muss man diese Daten messbar machen.

Messbare Kennzahlen (KPIs)

Eine einfache und messbare Kennzahl ist das Wachstum des eigenen Netzwerkes, z.B. die Follower-Zahl bei Twitter oder die Likes der eigenen Facebook-Seite.

Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, weiß genau, dass man zuerst User als Fan oder Follower gewinnen sollte. Die User sollten auch eine gute Meinung über das Produkt bzw. Dienstleistung haben und abschließend positiv darüber sprechen und Beiträge liken.

Social Media Marketing erhöht die Empfehlungen der eigenen Netzwerk und dient der Steigerung der Bekanntheit des Unternehmens. Ein Tweet, ein Posting oder ein Klick auf dem “Gefällt mir“ -Button erreichen im Idealfall eine Vielzahl von Fans oder Followern.

Doch für die Auswertung des Marketing-Erfolgs ist es wenig hilfreich, da er so gut wie nichts über die Art und Weise der Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seiner Community aussagt.

Bessere messbare Kennzahlen sind hingegen solche, mit denen man den Erreichungsgrad eines Marketingziels messen kann, wie:

· die Anzahl positiver Beiträge von Nutzern, in denen ein bestimmtes Produkt erwähnt wird oder

· die Anzahl der Nutzer, die über eine Social Media-Kampagne auf der eigenen Webseite gelandet sind und dort z.B. einen Gutschein-Code eingelöst haben.

Möglichkeit zur Messung (KPIs) von Social Media Konversion:

1. Suchmaschinen-Alert
2. Google Analytics
3. Social Media Monitoring Tools: Socialmention, Hootsuite, Engagor, Heartbeat, Talkwalker und Radian6
4. URL Shorteners mit Metriken: Bit.ly & Budurl.com
5. Aktivitäten auf Social Landing Pages: WordPress und Facebook Pages

1. Suchmaschinen Alert

Möchte man ein gewisses Thema im Auge behalten und die diesbezüglichen Entwicklungen nachverfolgen, so bietet sich ein Service an, der das Internet zyklisch nach neuen Informationen zu diesem Thema durchsucht und über gefundene Neuigkeiten informiert.

Geben Sie beispielsweise den Namen Ihres Unternehmens an, so führt Google Alert eine Recherche im Internet durch. Landet das System einen Treffer, so erhalten Sie per E-Mail eine Benachrichtigung.

Um mit dem Service Google Alerts eine zyklische Recherche zu initialisieren, benutzt man den Link: http://www.google.de/alerts .

2. Google Analytic

Mit Google Analytics kann man nicht nur den Umsatz und Conversions messen, sondern auch erfahren, wie die Nutzer Ihre Website verwenden und wie sie dorthin kamen.

Anhand von Berichten können Sie sehen, welche Bereiche Ihrer Website gute Ergebnisse erzielen und welche Seiten besonders beliebt sind. So kann man die Website entsprechend optimieren und für Besucher noch attraktiver gestalten.

Mit Google Analytics können Sie analysieren, wie erfolgreich Ihre Aktivitäten in sozialen Medien sind. Sie finden heraus, wie viele Besucher Funktionen zum Teilen auf Ihrer Website nutzen – wie zum Beispiel die +1-Schaltfläche von Google+ – und sich auf anderen sozialen Plattformen über Ihre Inhalte austauschen.

Mithilfe der verschiedenen Analysefunktionen von Google Analytics kann man auch herausfinden, wie viele Kunden man erreicht. So kann man diese Erkenntnisse in eigenen Marketingkampagnen umsetzen und die Wirkung der Werbung auf diese Weise verstärken.

Abbildung 1

Abbildung 1: Google Analytics

3. Social Media Monitoring Tools

Umsatz und Conversions lassen sich auch durch Social Media Monitoring Tools messen. Es gibt eine Vielzahl an Tools, die sowohl kostenlos als auch gebührenpflichtig sind. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch erweiterte Filterfunktionen bei Keyword-Suchen und höherer Vielfalt der Statistiken.

Socialmention

Dieses Tool bietet, ähnlich wie Google Alerts, die Funktion das Internet anhand definierter Schlüsselwörter zu untersuchen. Die einzelnen Social Media-Plattformen lassen sich dabei auch filtern gruppieren. Darüber hinaus versucht das Tool, statistische Kennzahlen zu ermitteln. So können Sie beispielweise herausfinden, wie sich die Anzahl an Diskussionen über Ihr Produkt in letzter Zeit im Social Web oder nur bei Twitter etc. entwickelt hat.

Ein Nachteil ist, dass das Tool nicht auf Deutsch verfügbar ist. Das erschwert zum einen die Anweisung und zum anderen werden laut Experten die Keywords nur bedingt korrekt interpretiert und gemessen.

Abbildung 2

Abbildung 2: Socialmention

Hootsuite

Zahlreiche Profile bei Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn und WordPress lassen sich hier über eine Online-Oberfläche verwalten. Unterwegs erhalten Sie auch Zugang über Apps für Tablets und Smartphones.

Professionelle Social Media Monitoring Tools:

Engagor

Hat vielfältige Workflow-Funktionen. Die Navigation ist jedoch etwas unübersichtlich.

Abbildung 3

Abbildung 3: Engagor

Heartbeat (Sysomos)

Als eines der wenigen Analyse-Tools bietet Heartbeat gleichzeitig sowohl Sprach- als auch Länderfilter an. Einziger Nachteil: Die Weiterentwicklung der Plattform hat sich verlangsamt.

Abbildung 4

Abbildung 4: Heartbeat/ Sysomos

Talkwalker zeigt Analysefunktionen und hat Filter- und Reporting-Möglichkeiten.

Radian6 zeigt vielfältigen Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten, doch in der Handhabung ist das Tool eher anspruchsvoll.

Abbildung 5

Abbildung 5: Radian6

Jedes Tool bietet individuelle Funktionen und unterscheidet sich im Fokus. Während der Schwerpunkt einiger eher beim Workflow liegt, setzen andere auf ausgeprägte Analytics.
Weitere Quellen: http://www.netzpiloten.de/social-media-monitoring-tools/

4. URL Shorteners mit Metriken

Kurz-URL-Dienst dient dazu, dass eine beliebige URL existierender Websites eine zweite, Alias-URL erzeugt, welche über eine HTTP-Weiterleitung wieder zum Aufruf der entsprechenden Webseite führt.

Bit.ly ist der meistgenutzte Dienst.

Budurl.com ist ein Webdienst, der für beliebig lange URLs kurze Weiterleitungs-Adressen (in der Form http://budurl.com/****) anlegt. Im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten wie tinyurl bietet Budurl.com detaillierte Nutzung-Statistiken für jede Weiterleitung.

5. Aktivitäten auf Social Landing Pages

WordPress-Plugin

Mit einem Plug-In für WordPress kann man selbst Landing Pages erstellen. Die Absprungsrate und die Häufigkeit des Users, die eine Handlung vollzogen haben (Konversion), lassen sich in einer Zusammenfassung leicht vergleichen (Elemente, die die meisten Kunden und Umsätze bescheren).

Link: http://wordpress.org/plugins/landing-pages/

Facebook Pages

Facebook Landing Page ist der Reiter (Tab) bei Facebook, der Usern standardmäßig beim „Betreten“ der Fanpage präsentiert wird.
Der Nutzer soll zum Klick animiert werden und damit im besten Fall zum Kauf.

Abbildung 6

Abbildung 6: Facebook Landing Page/ Coca Cola

Fazit: Facebook Landing Pages geben Website- und Shop-Betreibern die Möglichkeit, ihre User über einen anderen Kanal anzusprechen. Also muss das Interesse bei Facebook Fans erst geweckt werden. So kann man die User durch Aktionen aktivieren, denn nur so kann man die potentiellen Interessenten dazu motivieren, mit der Fanpage in Kontakt zu treten.

Hier noch einige Beispiele: http://www.thomashutter.com/index.php/2011/03/facebook-landingpages-der-top10-facebookseiten-unter-der-lupe/

Link:
http://blog.ppedv.de/

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