“Mitarbeiterevent“ des ppedv-Teams

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Am Freitag, den 06.12.2013 hatten wir unser Mitarbeitertreffen mit dem ppedv-Team. Große Überraschung herrschte bei uns allen, da wir nicht wussten, wie das Programm aussehen würde. Die Location war im Voraus bekannt, nur wie wir dahin kommen, war ungewiss. Wir nahmen den kürzesten Weg, mussten aber mit einigen Unterbrechungen rechen und auch ein paar Schlangenlinien laufen. Smiley

Wir hatten alle Mitarbeiter anreisen lassen, was von normalerweise 20 Mitarbeitern im Büro auf 45 aufgestockt eine echte Herausforderung darstellte.

Das Treffen fand unter dem Motto MAGIE UND MYSTIK statt. Bei der Tour startete unser Team am späten Nachmittag bei Einbruch der Dunkelheit auf einen winterlichen Abendspaziergang am Standort in Burghausen los.

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Unterwegs auf der Burg in Burghausen trafen wir auf zwei Frauen, die uns beim Einmarsch zur Location eine gemeinsame Führung durch die Burg gaben.

Aufgrund der Gruppengröße musste die Gruppe aufgeteilt werden. Also wurden wir in zwei Teams aufgeteilt. Meine Gruppe war an einer Grusel- und Gespensterführung auf der Burg beteiligt.

Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Burgführerinnen auch die Hexenführungen anbieten, kannten sie sich auf diesem Gebiet sehr gut aus. Sie erzählten uns kuriose Geschichten zur Burg, von Hexen und Henkern und über mittelalterliche Legenden.

Die Burgführungen können über die Burghauser Touristik gebucht werden. Die Burgführerin zeigte uns das Gefängnisturm in dem auch die letzte Frau eingesperrt war, die in Burghausen als Hexe hingerichtet wurde – wobei in Burghausen, nebenbei erwähnt, mehr Männer und Kinder als „Hexen“ verurteilt wurden als Frauen.
Weitere Inhalte waren die wahre Geschichte um Hänsel und Gretel und die Geschichte eines „echten“ Vampires.

Der Wind in den Baumkronen trug zu der gruseligen Atmosphäre bei. Smiley Die Burg war wunderbar stimmungsvoll mit Laternen ausgeleuchtet, so dass für unsere Mystik-Aufgaben ein passender Rahmen geschaffen wurde.

Nach dem Aktivprogramm an der sehr frischen Luft folgte am Ziel der Tour die kulinarische Belohnung in der Location Fuchsstuben in der Burghauser Altstadt, wo es uns schnell wieder warm wurde. Smiley

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Unser Team wurde bei einem Becher heißen Glühwein und Holunderpunsch am Lagerfeuer willkommen geheißen, bevor es im warm-gemütlichen Ambiente der Fuchsstuben zum leckeren Essen ging.

Mentalmagie auf höchster Ebene

Eine weitere Überraschung erwartete uns in der Fuchsstuben mit dem Zauberkünstler und Magier Jakob Lipp, der uns mit seiner magischen Show ziemlich verblüffte.

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Wir durften selbst mitzaubern und hatten uns ganz auf die verblüffenden Kunststücke des Magiers eingelassen.

Jakob Lipp zeigte uns die Welt der Visionen und der Gedankenvorhersagen wie zum Beispiel beim Kartenspiel. Dabei wurde von unseren männlichen Kollegen jeweils eine Karte gezogen und angeschaut, die unsere Kollegen sich merken sollten.

Obwohl diese Karte, außer der Person, sonst niemand gesehen hat, konnte Jakob die Karte enthüllen ohne sie gesehen zu haben. Gegenstände wurden von den Beteiligten untersucht und kontrolliert. Trotzdem brachte uns der Magier mit seinen Tricks immer wieder zum Erstaunen.

Auf jeden Fall war es zum Staunen, Wundern und Nachdenken als Höhepunkt eines Dinners. Smiley

Nach dem leckeren Essen, waren wir in der Lounge, wo sich unser Kollege Markus als DJ einschaltete und für gute Musik sorgte. Smiley

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Es war also ein gelungener Abend und sehr abwechslungsreich mit einem passenden aktiven Rahmenprogramm. Smiley

Am nächsten Morgen folgte abschließend das gemeinsame Treffen zum Frühstück in der Fuchsstuben.

Fazit: Das Mitarbeitertreffen war in eine Kombination aus aktivem Teamerlebnis in der Natur und gemütlichem Beisammensein in entspannter Atmosphäre.

Das Treffen war megalustig. Wir hatten viel Spaß mit den Kollegen; es wird eine Erinnerung für die Ewigkeit bleiben. Smiley Leider geht mein Praktikum bei ppedv zu Ende, für mich waren es sehr spannende und interessante vier Monate.

Die vier Monate der ppedv waren eine schöne Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe und nette Leute kennen lernen durfte. Vor allem aber hat sie mir eine herausfordernde, motivierende Tätigkeit und tolle Kollegen eingebracht.

Link:

http://blog.ppedv.de/

Kostenlose Plug-Ins für Visual Studio

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Diese Woche hatte ich euch einen Artikel über kostenlose Plug-Ins für Internet Explorer vorgestellt.
In diesem Teil beschäftige ich mich mit den kostenlosen Plug-Ins für Visual Studio. Es wird eine Liste mit den Microsoft Visual Studio Plug-Ins gezeigt.  Smiley

1. Node.js Tools für Visual Studio (NTVS) [link]

Microsoft hat kürzlich ein kostenloses Plug-In für Visual Studio veröffentlicht, das umfangreiche Unterstützung für Node.js innerhalb der Visual Studio IDE bereitstellt und beispielsweise Debuggen von Node.js-Code direkt in Microsofts beliebtester IDE ermöglicht.

Durch das Node.js-Plug-In, haben Entwickler die Möglichkeit, Entwicklungsumgebungen in ihrer Anwendung zu nutzen. NTVS steht unter der Apache-Lizenz. Apache-Lizenz, eine Freie-Software-Lizenz mit Einschränkungen, die unter anderem zur GNU Lizenz 3 kompatibel ist [link].

Die NTVS ermöglichen Entwicklern einen Zugriff auf IntelliSense und auf die Debugging-, Profiling- und Deployment-Funktionen von Visual Studio.

Das Plug-In besitzt eine grafische Benutzeroberfläche für den Node Package Manager, über die man aus Visual Studio heraus Bibliotheken für das serverseitige JavaScript-Framework aus dem npm-Repository laden kann. Die Anbindung an Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure ist auch bereits gegeben.

Obwohl es erst eine Alpha-Version ist, lässt es sich unter Visual Studio 2012 und 2013 einsetzen.

Microsofts Scott Hanselman hat einen Beitrag zum Plug-In im Detail mit einer ganzen Reihe von Screenshots erstellt. Siehe [link]

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Abbildung1: NTVS

Das Node.js-Plug-In für Visual Studio ist ein Framework, das auf Google JavaScript-Engine V8 beruht. Mit diesem Framework lassen sich JavaScript-Programme entwickeln, die sowohl auf dem Client als auch auf dem Sever vollständig asynchron laufen und per Events miteinander kommunizieren können.

2. GhostDoc 4.8.13316 [link]

GhostDoc ist eine Visual Studio-Erweiterung, die automatisch XML-Dokumentationskommentare für Methoden und Eigenschaften auf der Grundlage ihres Typ, Parameter, Namen und weiteren Kontextinformationen generiert.

GhostDoc fügt also automatisch Kommentare zur XML-Dokumentation hinzu. Diese Kommentare werden entweder aus dem Code der Klassen und Schnittstellen oder aus Methoden, Eigenschaften und Parametern ausgelesen. [link]

In undokumentiertem Code kann man so einfach mit Strg-Shift-D Kommentare erstellen (Abbildung 1). Smiley

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Abbildung2: GhostDoc

Beim Generieren von Dokumenten für abgeleitete Klassen von einer Basisklasse oder Schnittstellenimplementierung (z.B. .NET Framework) verwendet es die Dokumentation, die Microsoft oder der Rahmen-Hersteller bereits für die Basisklasse oder Schnittstelle geschrieben hat.

Einige Vorteile bietet GhostDoc, wie beispielsweise eine vereinfachte Dokumentation von Code und eine XML-Kommentarvorschau.
Neu in dieser Version 4.8.13316 hinzugekommen ist die Unterstützung von Visual Studio 2013.

3. Visual SVN – Versionsverwaltung mit SVN-Code [link]

VisualSVN ist ein professionelles Subversion-Integration-Plug-In für Visual Studio 2003 bis 2013 (Quellcodeverwaltungsunterstützung mit VisualSVN).

VisualSVN 3.0 ist an Visual Studio 2012 angepasst: Das Add-in zur Integration der Versionsverwaltung Subversion (SVN), setzt auf dem separat zu installierenden Windows-Client TortoiseSVN auf und lässt sich auch in den bisherigen Visual-Studio-Versionen 2005 bis 2013 nutzen.

Die wichtigsten Vorteile von VisualSVN sind:
– Mit VisualSVN hängt oder stürzt Visual Studio nicht ab.
– Nahtlose Integration: hinzugefügte oder umbenannte Dateien werden automatisch behandelt.
– Echtzeitstatus: sorgfältige Überwachung, zeigt alle aktuellen Änderungen an der Arbeitskopie.

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Abbildung3: VisualSVN

Kurze Lernkurve: VisualSVN nutzt TortoiseSVN-Dialoge und bietet einen intelligenten Assistenten, um die Quellen unter Subversion zu setzen.

Die VisualSVN Community-Lizenz ermöglicht freie Verwendung von VisualSVN für User, die nicht Mitglied einer Active Directory-Domäne sind. Außerdem enthält das Serverpaket einen abgespeckten Apache-HTTP-Server, einen Subversionsserver und eine Microsoft Management Konsole-Konfigurationsoberfläche für eine Ein-Klick-Installation eines Subversion-Servers auf Windows-Plattform.

[Link] zu Features; [Screenshots]

4. Visual Studio 2013 Color Theme Edition [link] (auch für VS 2012 [link] erhältlich)

Unnötig, macht aber Spaß: Die Color Theme Edition von Visual Studio ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten von Visual Studio-Themen. Themen können Farben für Menüs, Symbolleisten, Tabs, Titelzeile, Text-Editor und andere Umwelt-Farben anpassen.

Es dient zur Verwendung von vordefinierten grafischen Designs und ändert den ganzen Aspekt von Visual Studio. Es ermöglicht das Anpassen der Visual Studio 2013-Farbpalette. Diese Erweiterung wird in Visual Studio 2013 Professional und höher unterstützt. Smiley

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Abbildung4: Visual Studio 2013 Color Theme Edition

5. Code Compare: [link]

Code Compare ist ein erweitertes Datei- und Ordnervergleichs-Tool. Als Datei-Vergleichs-Dienstprogramm gibt es die Unterschiede zwischen zwei Dateien aus. Es kann als Visual Studio-Add-in und als eigenständige Anwendung verwendet werden.

Code Compare ist ein Plug-In, das externe Tools verwendet, um Dateien, Ordner und Zwischenablage zu vergleichen und zusammenzuführen.

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Abbildung5: Code Compare

Die Integration mit Visual Studio bringt alle Möglichkeiten von Visual Studio-Editor und ermöglicht es, alle Vorgänge in einem Projekt-Kontext auszuführen. Ohne zusätzliche Vorinstallation erlaubt die Standalone-Version von Code Compare das Arbeiten mit Quellen und bietet daher höhere Anwendungsleistung. Die Standalone-Version unterstützt die beliebtesten Programmiersprachen wie Java, Delphi, PHP usw.

Weitere Hauptmerkmale sind:
Integration in Visual Studio 2010, 2012 und 2013
– File Editor mit Suche und Lesezeichen
– Syntax-Hervorhebung für mehrere Sprachen
– Zeigt Änderungen innerhalb der verglichenen Codezeilen

6. Microsoft All-In-One Code Framework für Visual Studio 2012 [link]

Microsofts All-In-One Code Framework ist eine kostenlose Code-Bibliothek, die mit Beispielen für typische Entwicklungsaufgaben sorgt. Es enthält mehr als 3.500 Codebeispiele rund um Windows Forms, ASP.NET, Silverlight oder Windows Presentation Foundation (WPF).

Inzwischen wurde auch eine Erweiterung für Visual Studio 2012 und 2010 (-Sample Browser Visual Studio Extension) entwickelt, mit der sich das All-In-One Code Framework nahtlos in die Entwicklungsumgebung integrieren lässt. Damit können die zahlreichen Samples direkt aus der Entwicklungsumgebung heraus eingesehen und heruntergeladen werden – darunter auch beispielsweise mehr als 700 Beispiele zu Windows 8.

Sample Browser Visual Studio Extension [link]

Die Sample Browser Visual Studio Extension ermöglicht Entwicklern das Suchen und Herunterladen von über 4.500 Codebeispielen aus innerhalb von Visual Studio 2012 und Visual Studio 2010. Es wird vom Microsoft All-In-One Code Framework in Partnerschaft mit Visual Studio Team und MSDN Samples Gallery bereitgestellt.

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Abbildung6: Search Code Samples

Entwickler lieben Codebeispiele. Beispiele dienen oft als Ausgangspunkt für viele Entwickler, um sich mit einer neuen Technologie vertraut zu machen. Sie bieten auch unkomplizierte Lösungen und hilfreiche Verweise, wenn Entwickler harte Programmieraufgaben lösen müssen. Smiley

Fazit:
Visual Studio ist schon sehr nützlich – wenn man dann noch das eine oder andere Plug-In installiert, wird es ein super Tool.
Die meisten der Plug-Ins sind sowohl für Visual Studio 2005 als auch höher verfügbar. Die Reihenfolge gibt keine Aussage über die Wertigkeit oder Häufigkeit der Verwendung, wobei sich besonders GhostDoc großer Beliebtheit erfreut. Smiley

Link: http://blog.ppedv.de/

Kostenlose Plug-Ins für Internet Explorer

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Plug-Ins sind Programmpakete, mit welchen sich Software nach den eigenen Bedürfnissen anpassen und erweitern lässt. Einige Grafikprogramme, Mediaplayer oder Internetbrowser haben in ihrer Grundversion Funktionen, die der Benutzer beansprucht. Solche Programme können durch Plug-Ins erweitert werden.

Benutzer können die Grundversion so erweitern, dass das Programm die gewünschten Features des Benutzers unterstützt. Plug-Ins sind besonders sinnvoll, wenn Erweiterungen einen großen Speicherplatz oder viele Systemressourcen erfordern. Beispielsweise unterstützen Mediaplayer in ihrer Grundversion meistens nicht alle Video- oder Audioformate, da die Unterstützung von animierten Inhalten Platz und Ressourcen benötigen.

Wer auf der Suche nach einem guten Plug-In ist, muss nicht mehr tief in die Tasche greifen. Es gibt eine große Anzahlt an kostenlosen Plug-Ins. Einige bekannte möchte ich Euch hier nun kurz vorstellen.

Kostenlose Plug-Ins für IE:

1. Silverlight 5.1.20913.0 [link]

Microsoft Silverlight ist ein Browser-Plug-In zum Ausführen von Anwendungen und Mediadateien innerhalb von Webseiten. Mit Silverlight kann man Multimedia-Inhalte (Spiele, Fotoshows und Videoplayer) im Web darstellen. Die Software erlaubt Funktionen zu erstellen, die auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen ausgeführt werden. Außerdem bietet Silverlight Inhalte wie vektorbasierte Grafiken. Durch die Verwendung von Vektorgrafiken können Streaming-Medien innerhalb eines Browsers vergrößert und verkleinert werden. Weitere Inhalte sind 2D-Animationen oder Audio- und Videodateien in Webseiten. Hinweis: Der Player integriert sich direkt im Browser.

Das Browser-Plug-In ist kostenlos zum Downloaden und kann Vektorgrafiken darstellen sowie Videos in hoher Qualität abspielen. Außerdem wird ein Teil der Windows Presentation Foundation (WPF), des neuen Grafik-Frameworks benutzt, das in Windows Vista und .NET 3.0 enthalten ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Windows- und Webanwendungen auf derselben Codebasis programmieren lassen.

2. Avant Browser 2013 build 119

Avant Browser 2013 erweitert den Internet Explorer um einige nützliche Features. Ein Feature ist zum Beispiel, dass der Browser Pop-Ups unterdrückt.

Werbung- bzw. Popup-Blocker befreit alle Internetseiten wirkungsvoll von Werbungen und Popups. Man kann jeden Inhalt durch den Befehl “zur schwarzen Liste hinzufügen“ in dem Rechtsklick-Menü aussperren.

Ein weiteres Feature ist eine crashfreie Internetnutzung (kein “Einfrieren“). Wenn ein Fenster beispielsweise hängt, beeinflusst dies nicht die anderen Seiten oder den gesamten Browser. Avant Browser hat eine Technologie entwickelt, um diese Probleme zu lösen, damit man zügiger surfen kann.

Außerdem werden temporäre Internetdateien beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht, so dass niemand nachvollziehen kann, wo man herumgesurft ist.

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Abbildung1: Avant Browser-Optionen

Mit Avant Browser kann man Tabs auch mit dem Internet Explorer nutzen.

Avant Browser kann RSS-Feeds anzeigen und bei jedem RSS-Update informieren und unterstützt IE11.

(Freeware: 8/ 7/ Vista/ XP/ 2000)

3. Internet Explorer PassView 1.31 [link]

IE PassView ist ein kleines Dienstprogramm zur Passwortverwaltung, das Passwörter enthüllt, die vom Internet-Explorer-Webbrowser gespeichert werden.
Falls man sich irgendwann auf einer Webseite eingeloggt und die Zugangsdaten mit dem IE gespeichert hat und dann das Passwort vergessen hat, holt IE PassView die versteckt gespeicherten Passwörter wieder zurück.

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Abbildung2: IE PassView

Anschließend erhält man eine Liste mit den Benutzernamen und Passwörter, jeweils mit der URL der Webseite.

Außerdem kann IE PassView Passwörter löschen, die man nicht mehr benötigt. IE PassView benötigt keine Installation und unterstützt alle Versionen von Internet Explorer ab Version 4.

Hinweis: Manche Virenscanner melden IE PassView als eine Fehlermeldung, da es Programme gibt, die Passwörter entschlüsseln und somit die Gefahr hoch ist, gehackt (ausspioniert) zu werden.
IE PassView ist aber virenfrei. Das Programm sendet keine Daten ins Internet und lässt sich einfach wieder entfernen, indem man das entpackte Zip-Verzeichnis wieder löscht.

(Freeware: 8/ 7/ Vista/ XP/ 2000)

4. Inquiry Basic [link]

Wenn man Webseiten durchstöbert und wertvolle Webseiten gesehen hat, doch diese leider vergessen worden sind, bietet Inquiry Basic eine Funktion an, Webseiten zu speichern.
Mit Inquiry Basic kann man dauerhaft alle Arten von Webseiten, Bilder und Flash-Dateien vom Webbrowser in einer Datenbank speichern.

Das Programm ist eine Datenbank für Webseiten und ist vollständig in Microsoft Internet Explorer integriert. Außerdem ist es auch als eigenständige Anwendung verfügbar.

Sein Hauptzweck ist, Internet-Forschungen mit einem Mausklick in einer beliebig verschachtelten Baumstruktur zu speichern. Die so gesicherten Webseiten lassen sich jederzeit (auch Offline) öffnen. Inquiry speichert verschiedene Web-Dateien, wie beispielsweise ganze Webseiten, ausgewählten Text und Bilder, und viele andere.

Ein Vorteil ist, dass sich die Datenbank per Stichwort durchsuchen lässt, somit ist das Speichern und Verwalten von Internet-Informationen in einer durchsuchbaren Weise möglich.

Außerdem können Dokumente aus Favoriten importiert und gespeicherte Seiten als HTML Seite auf Festplatte exportiert werden. Inquiry bietet eine Übersicht über aller gespeicherten Webseiten.

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Abbildung3: Import Favorites

5. Adblock Plus [link]

Adblock Plus ist ein Plug-In, das Werbung, Banner und Werbevideos auf Webseiten blockieren kann (Werbeblocker). Zu Werbung gehört beispielsweise Werbungen auf YouTube oder auf sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter.

Abbildung4
Abbildung4: Blockieren eines Werbebanners

Es ermöglicht dem Anwender, Online-Werbung zu verstecken und Werbeelemente gar nicht erst aus dem Web herunterzuladen.

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Abbildung5: Symbol in der Symbolleiste

Neben dem Blockieren von Werbung, kann Adblock Plus auch zum Blockieren von Tracking und Malware benutzt werden.
Ein Vorteil ist, dass im Plug-In bereits vorgefertigte Filterlisten enthalten sind. So wird bereits ein großer Teil der Werbung blockiert.
Es ist aber auch möglich, bestimmte Webseiten von der Blockierung auszunehmen. Allerdings gibt es auch eine Liste, auf der bestimme Seiten bereits im Vorfeld zugelassen werden. Diese Funktion kann auf Wunsch deaktiviert werden.

Das Plug-In Adblock Plus ist eine Erweiterung, die unter anderem dafür sorgt, dass Seiten im Netz schneller geladen werden können. Auf Wunsch können eigene Filterregeln hinzugefügt werden.
Adblock Plus ist als Erweiterung für Internet Explorer und andere verschiedene Browser verfügbar.

Fazit:
Damit man die gesamten Leistungen von Webseiten auch zur vollkommenen Zufriedenheit nutzen kann, sollte man alle nötigen kostenlosen Plug-Ins für die optimale Nutzung ausprobieren. Smiley

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SQL Server for free – SQL Express 2012/ 2014

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Einige Artikel über Freeware-Tools habe ich schon geschrieben. Nun gibt es mit dem SQL Express 2012/2014 ein Tool, welches dieselben Funktionen wie der EMS und ADS hat. Die habe ich euch bereits in meinem letzten Blogeintrag vorgestellt, aber die von Microsoft SQL Express gehen um einiges weiter. Smiley

Wenn man die SQL Express-Version verwendet, hat man zunächst kein einziges Tool zur Verfügung – weder das Management Studio noch sonst etwas. Die SQL Server Data Tools (SSDT) sind dagegen bereits im SQL Server Management Studio (SSMS) schon enthalten. Aber man könnte zu Recht sagen, sie sind gratis.

1. SQL Server Management Studio Tools Pack (SSMS Tools Pack) [link]

Das SSMS Tools Pack ist ein Add-in für Microsoft SQL Server Management Studio (SSMS). Es kann mit SSMS-Versionen 2005 und 2008, 2008 R2 2012 verwendet werden. Das SQL Tools Pack hat außer Suchen-Eigenschaften noch weitere, verschiedene Anpassungsmöglichkeiten.

Das Ding ist echt super, aber seit der Version 2.5.3 nicht mehr gratis. Doch ältere Versionen für alte SQL Server gibt’s noch zum Downloaden.😉

Wichtige Features:
SQL History: Schützt Abfragen in lokalen Dateien oder Datenbanken.
Ausführungsplan-Analyzer: Analysiert den Ausführungsplan und schlägt mögliche Verbesserungen vor.
Windows Connection Coloring: Die Farbe der Abfrage basierend auf den Namen des Servers (siehe Abbildung 1).

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Abbildung 1: Windows Connection Coloring

– Format SQL
: SQL-Skripte (Text) können so konvertiert werden, dass alle Wörter mit Großbuchstaben/Kleinbuchstaben beginnen – siehe Abbildung 2, dort werden Großbuchstaben verwendet.

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Abbildung 2: Text Format Options

Suche Tabelle/View: Durchsuchen der Daten in einer Datenbank oder Tabelle/Sicht (siehe Abbildung 3).

Abbildung3
Abbildung 3: Suche Tabelle/View

Run script on multiple database: Ein Skript auf mehreren Datenbanken auf demselben Server ausführen (siehe Abbildung 4).

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Abbildung 4: Ein Skript auf mehreren DBs ausführen

Neue Abfragevorlage
Ausführungsplan in Zwischenablage/Datei kopieren
Suchergebnisse im Rastermodus
INSERT-Anweisungsgenerator: Erzeugt Insert-Anweisung für eine Tabelle, Sicht oder für die gesamte Datenbank.
Regionen und Debug-Abschnitte: Regionen und/oder Debug-Abschnitte kann man im Code einfügen (siehe Abbildung 5).

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Abbildung 5: Debug-Abschnitt einfügen

Benutzerdefinierte Skripte aus dem Objekt-Explorer ausführen
CRUD-gespeicherte Prozedurgeneration: generiert schnell CRUD, die gespeicherten Prozeduren, für die gesamte Datenbank oder eine einzelne Tabelle.

2. SQL Server Data Tools (SSDT) [link]

SQL Server Data Tools (SSDT) ist eine Visual Studio-Suite, mit der Datenbankbenutzer Datenbankobjekte erstellen und pflegen können. Mit den Entwurfsfunktionen von SSDT kann man Datenbanken auch debuggen, verwalten und umgestalten. Die Data Tools sind in SSMS enthalten.
SSDT unterstützt Codenavigation, IntelliSense, Visual Basic, Debugging und bietet automatische Quellcodeverwaltung. Wer SQL Server Management Studio (SSMS) nutzt, dem stehen SSMS-Features innerhalb SSDT zur Verfügung. Entwickler haben Zugriff auf vertraute Visual Studio-Tools für die Datenbankentwicklung.

Außerdem bietet SSDT einen visuellen Tabellen-Designer zum Erstellen und Bearbeiten von Tabellen in Datenbankprojekten. Im Tabellen-Designer gibt es eine Reihe von Eigenschaften wie Beschreibung, Datentyp, Länge, Standardwerte, Identität sowie Sequenz, die auch eingestellt werden können (siehe Abbildung 6).

Abbildung6
Abbildung 6: Tabellen-Designer

SQL Server Data Tools umfasst darüber hinaus spezielle Projekttypen und Tools zum Entwickeln von Lösungen für SQL Server 2012 Analysis Services, Reporting Services und Integration Services Business Intelligence (BI).

Jedes Skript, das in SSMS ausgeführt werden kann, kann auch innerhalb von SSDT ausgeführt werden, wie Abbildung 7 zeigt: ein Klick auf eine neue Abfrage („New Query…“) und das Gleiche wird ausgeführt. Beim Erstellen eines neuen SQL-Objekts kann auch ein neues Objekt-Fenster verwendet werden. Dadurch wird die Zusatzprüfung für Konflikte bei der Ausführung durchgeführt.

Abbildung7
Abbildung 7: Neue Abfrage im SSDT

SQL Server Data Tools unterstützt alle Versionen von SQL Server, einschließlich SQL Server 2005 und höher. Es unterstützt auch alle Editionen von SQL Server, einschließlich der Express Edition, welche im Punkt 3 vorkommt.

Hinweis:
SQL Server-Data-Tools sind für SQL Server 2014 erst ab CTP2 verfügbar.

3. SQL Express Version – EXPRESS EDITION [link]

Der kostenlose Microsoft SQL Server 2014 Express ist ideal für das Entwickeln und Betreiben von Desktop-, Web- und kleinen Serveranwendungen. SQL Server Express besitzt einfache Backup- und Wiederherstellungsfunktionen und ist mit allen Editionen von SQL Server und Windows Azure SQL-Datenbank kompatibel.

SQL Server Express 2014 hat aber auch einige Einschränkungen:

Bei mehreren Benutzern kann die Performance beeinträchtigt werden, da nur ein Prozessor und bis zu 4 Kerne unterstützt werden und 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Außerdem sind Datenbanken mit einer Größe von bis zu 10 GB möglich (also 10 GB pro Datenbank).
Die Volltextindizierung und Volltextsuche ist nur in der Edition „Express mit Advanced Services“ möglich.

Neu in SQL Server 2014 Express CTP2: SQL Server Express-LocalDB.

LocalDB ist eine neue Bereitstellungsoption für SQL Server Express Edition, die sehr schnell installiert ist. LocalDB bezieht sich auf SQL Server 2012 und soll Entwicklern helfen, eine vollständige Installation von anderen Editionen von SQL Server zu vermeiden.

Sobald LocalDB installiert ist, stellen Entwickler mithilfe einer speziellen Verbindungszeichenfolge eine Verbindung her und ermöglichen der Anwendung, die Datenbank zu verwenden – und zwar ohne komplexe oder zeitraubende Konfigurationstasks.

Vorteile von LocalDB:
Erfordert keine Konfiguration oder Verwaltung.
– Einfache Installation.
– Bietet die gleiche T-SQL-Sprache wie die SQL Server Express und unterstützt gespeicherte Prozeduren, geometrische und geographische Datentypen, Trigger und Sichten.
– Verwendet die gleiche sqlserver.exe wie andere Editionen von SQL Server und den gleichen Client-Anbieter.
– LocalDB-Datenbanken werden nur bei Bedarf automatisch gestartet und beendet.

Einschränkungen:
Windows XP, Windows Server 2003 und Windows 2000 werden nicht unterstützt.
– Visual Studio 2010 RTM unterstützt keine LocalDB.
– Es läuft nicht auf mobilen Geräten.

Hinweis: LocalDB wird standardmäßig beim .Net Framework mitgeliefert.

Achtung! Express mit Advanced Services

Eine erweiterte Version ist die „SQL Express Edition mit Advanced Services”. Diese enthält alle Komponenten von SQL Server Express einschließlich einer etwas reduzierten Version von SQL Server 2014 Management Studio.
Außerdem ist dieser Download viel größer als der Download der Version, die nur die Verwaltungstools enthält.  Er enthält außerdem Reporting Services und zusätzlich Volltextsuche.

Anspruchsvolle Anwendungen entwickeln:

Mithilfe von grundlegenden Reporting Services (SQL Server Express mit Advanced Services verfügbar) kann Berichte erstellen und auch komplexere Abfragen mit Charts visualisieren.

Einschränkungen von Reporting Services: [link]

– Sie können nur Daten aus der SQL Server Express-Datenbanken auf demselben Server anzeigen
– Die Reporting Services Metadaten werden in der SQL Server Express-Datenbanken auf demselben Server abgespeichert
– Berichte können nur nach Bedarf ausgeführt werden, d.h. keine Abonnements

Fazit
Trotz alledem ist dies keine schlechte Feature-Liste für eine kostenlose Datenbank. Express-Editionen LocalDB und Advanced Services sind zum Downloaden verfügbar.

SQL Server Express 2012/2014 ist mit erweiterten Eigenschaften und Express-Editionen ein nützliches Tool. Es ist sehr empfehlenswert, diese Optionen zu verwenden, wenn man einfache Möglichkeiten zur Erstellung von und zur Arbeit mit Datenbanken aus Code benötigt.

Link: http://blog.ppedv.de/

Wie durchsuche ich Daten in meiner Datenbank?

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Mithilfe von integrierten Tools kann man schnell nach Objekten und Daten im Microsoft SQL Server suchen. Einige dieser nützlichen Freeware-Tools mit ihren Eigenschaften (Features) möchte ich euch kurz vorstellen.

SQL Server Backup, Integritäts-Check, Index und Statistik-Wartung [link]

Die SQL Server Maintenance Solution umfasst Skripte für das Ausführen von Sicherungen, Integritätsprüfung, sowie Index und Statistik-Wartung aller Editionen von Microsoft SQL Server 2005 aufwärts.

Die Lösung ist komplett script-basierend, was letztendlich bedeutet, dass man seine Jobs manuell per Agent-Aufträge oder per sqlcmd und Windows Jobs selbst anlegt.

Das Tool ist echt cool und erledigt viele Dinge, die man sonst nur aufwendig selber umsetzen muss oder sich für teures Geld Tools besorgt. Nicht umsonst hat das Tool in den vergangenen drei Jahren mehrere Gold- und Silber-Auszeichnungen (SQL Server Community Awards) erworben. Der SQL Server Maintenance Solution ist kostenlos.

SQL Server Backup: DatabaseBackup.sql ist ein Script für das Sichern von Datenbanken.

SQL Server-Integritätsprüfung: DatabaseIntegrityCheck dient zur Überprüfung der Integrität von Datenbanken.

SQL Server und Index Statistik Maintenance: IndexOptimize dient dem Wiederaufbau und der Reorganisation von Indizes und dem Aktualisieren von Statistiken.

EMS SQL Manager für SQL Server [link]

Der EMS SQL Manager des russischen IT-Unternehmens EMS (sqlmanager.net) dient der Verwaltung und Entwicklung von Datenbanken des Microsoft SQL Servers. Der SQL Manager funktioniert mit allen Versionen ab SQL Server 2005 und Features.

Außerdem unterstützt er Sequenzen, benutzerdefinierte Serverrollen, Columnstore-Indizes, FileTables und viele andere Funktionen des SQL Server 2012.

Der SQL Manager ergänzt das SQL Server Management Studio um viele, lang vermisste Funktionen, wie einen ordentlichen Datenbankdesigner. Bei Datenbankdiagrammen fehlte z.B. die Möglichkeit, offlinefähige Datenbank-Diagramme zu erstellen und ordentliche Anzeigen der Referenzen.

Außerdem bietet es einen grafischen Abfrage-Generator und erweiterten SQL-Editor zum Erstellen von komplexeren Abfragen des SQL-Servers. Warum sollte man den EML Manager verwenden, wenn´s im SSMS auch einen gibt? Die Antwort liegt bei den wichtigsten Features des SQL Manager.😉

Der EML Manager besitzt eine durchdachtere Oberfläche, die mit vielen kleinen nützlichen Gimmicks aufgewertet wurde.

Der SQL Manager unterstützt die gängigsten Dateiformate und erstellt den Datenbank-Snapshot in Form von SQL-Skripts.

Weiterhin hat der SQL Manager eine FREEWARE-Version und die Softwarewartung ist 1 Jahr kostenlos enthalten.

Datenmanipulationswerkzeuge ermöglichen darüber hinaus z.B. Datengruppierung, Zusammenfassung, Schnellsuche und Filtern.

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Abbildung 1: Datengruppierung, Schnellsuche und Filtern

Weitere grafische und textuelle Werkzeuge für die Erstellung von Abfragen:
Mehrere SQL Editoren mit der Code-Vervollständigung, Syntaxhervorhebung und Code-Faltung.
– SQL Script Editor (Ausführung großer Scripts)

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Abbildung 2: SQL Editor

Nachteil: Da der SQL Manager Freeware ist, hat das Programm einige Einschränkungen. So können nicht mehr als 5 Datenbanken bearbeitet werden. Jedoch bietet das Programm die Möglichkeit, die Verwaltung und die Entwicklung des SQL Servers unter der Verwendung von verfügbaren Tools auszuführen. Smiley

Aqua Data Studio für SQL Server [link]

Grundsätzlich kann man Aqua Studio als überflüssig empfinden, wenn da nicht ein paar grandiose Vorteile wären. Allerdings ist Aqua Studio nur in einer abgespeckten Version kostenfrei. Daher empfiehlt es sich für Anwender, die beispielsweise wenige DBs verwalten müssen oder etwas SQL Server Express verwenden und sich eine komfortablere Oberfläche wünschen.

Aqua Data Studio (ADS) ist eine vollständig integrierte Entwicklungsumgebung für Datenbankabfragen, Datenbankverwaltung und Datenbankentwicklung. ADS funktioniert auf allen gängigen Betriebssystemen. Mithilfe von ADS können Abfragen und große Daten bearbeitet werden.

Die visuellen Verwaltungsfunktionen bieten Benutzern die Möglichkeit, Datenbankstrukturen nach Objekten zu durchsuchen und zu ändern. Außerdem bietet es dem User Schema-Objekte und die Speicherung in Datenbanken sowie die Aufrechterhaltung von der Datenbank-Sicherheit.

Ein integriertes Abfrage-Tool ermöglicht es, SQL-Abfragen und Skripts zu erstellen, zu bearbeiten und auszuführen.

ADS bietet weitere Import-und Export-Tools, um Daten in und aus unterschiedlichen Datenformaten sowie in und aus der SQL Server-Datenbank zu bewegen. Integriert in diesen Werkzeugen ist der Microsoft SQL Server Debugger.

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Abbildung 3: Aqua Data Studio

Aqua Data Studio SQL History (gratis) protokolliert alle SQL-Anweisungen und Skripte im Query Analyzer und Query Builder. Diese Funktion hilft bei wiederverwendeten SQL-Anweisungen mit wenigen Tastendrücken. Schwachpunkt: Das Ganze funktioniert nur in Aqua Data Studio.

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Abbildung 4: SQL History

Text Editor Integration (im SQL History): Eine Abfrage in der SQL History-Liste wird sofort in einem im Aqua Data Studio aktiven Editor-Fenster hinzugefügt.

SQL History vergleichen: Das SQL Compare-Tool kann vom SQL History-Netz gestartet werden. Es zeigt die Unterschiede zwischen zwei ausgewählten Einträgen im SQL History-Gitter.

SQL History suchen: Außerdem kann man Texte und Schlüsselwörter für SQL-Abfragen in der SQL History suchen.

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Abbildung 5: SQL Suchen-Funktion

Quick Filter und Sortieren von Daten: Mit Quick-Filter kann man bestimmte Daten filtern. Ein weiteres Feature ist das Sortieren von Daten. Wenn man auf eine spezielle Spaltenüberschrift klickt, kann man eine Spalte in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge sortieren.

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Abbildung 6: Daten filtern und sortieren

Verzeichnis-Optionen: Die History- und Archivverzeichnisse können auf lokalen oder Netzwerk-Storage eingestellt werden. Für die Prüfung und Analyse von SQL-Abfragen ist es möglich, das SQL History-Archiv auf Netzwerkfreigaben mit dem Benutzernamen zu speichern.

Fazit: Diese Tools vereinfachen die Datenbank-Verwaltungsaufgaben während des gesamten Datenbank-Lebenszyklus. Von der ursprünglichen Erstellung einer Datenbank bis zu täglichen Services, Wartung und Datenbearbeitung können die Datenbankanwender und -entwickler diese nutzen. Smiley

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Das Trainer-Leben bei ppedv AG

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Da ich bereits schon sehr viele Interviews geführt habe und u.a. auch einige Trainer interviewen durfte, wollte ich auch einen Artikel über das Trainer-Leben bei der ppedv schreiben. Smiley

Wie läuft eigentlich die Trainerauswahl bei ppedv ab? Wie sieht der Alltag unserer Trainer aus? Diesen Fragen bin ich nachgegangen und habe sehr interessante Antworten gefunden. Smiley

Die Trainersuche

Allgemein läuft ein Auswahlverfahren eines Trainers so ab, dass mit Chief Technical Officer  Martin Groblschegg besprochen wird, welchen Bedarf wir an Trainern haben und welche Themenbereiche derzeit nicht intern abgedeckt werden können.

Anschließend wird eine Stellenanzeige auf kostenfreie Portale gestellt, die online ausgeschrieben wird. Danach kommen die Bewerbungen rein, die bewertet werden. Gute Bewerbungen werden an Martin weitergegeben. Anschließend wird entschieden wie es weitergeht. Die Kandidaten müssen durch einen Auswahlprozess, die von den Regional Leads, HR und dem CTO durchgeführt wird.

Martin achtet auf zwei wichtige Auswahlkriterien: Zum einen die Begeisterung für neue Technologien und damit das ‚Spielen‘ mit den Produkten und als zweites die Teamfähigkeit.

Zum Schluss wird von allen beteiligten Mitarbeitern Feedback gegeben. Fällt das Feedback der beteiligten Mitarbeiter positiv aus, wird ihm ein Angebot zugeschickt und der Einstellungsprozess beginnt.

Einarbeitungsphase

Außerdem gibt es je nach Wissensstand verschiedene Modelle.

Was ist ein Trainee?

Ein Trainee ist ein Hochschulabsolvent, der in einem Unternehmen systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird, üblicherweise durch ein Traineeprogramm mit aufeinander abgestimmten Einsätzen in verschiedenen Abteilungen, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen.

Trainee
Bei der Einarbeitungsphase eines Trainees findet ein gemeinsames Gespräch statt, welche Technologien als Schwerpunkt gewählt werden sollen. Anschließend beginnen dann die ersten Vorbereitungen auf die Technologien. Der Trainee nimmt an unseren Kursen teil. Nach 1-3 Monaten (je nach Schwierigkeitsgrad der Themen) kann der Trainee seine erste eigene Schulung halten.

Junior
Bei der Einarbeitungsphase eines Junior-Trainers wird vor Beginn ein Einarbeitungsplan erstellt. Wie bei einem Trainee findet auch bei Junior die Teilnahme an Schulungen in der festgelegten Technologie statt. Nach 1 Monat kann der Junior-Trainer seine erste Schulung halten.

Trainer
Der Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Senior, wie eine Schulung bei ppedv gehalten wird und kann dann anschließend seine erste Schulung halten. Eine wichtige Voraussetzung für die Stufe Trainer ist die „Microsoft Certified Trainer“ Zertifizierung.

Senior
Der Senior-Trainer bekommt eine kurze Einarbeitung wie der Trainer. Zeitnah kann er seine erste Schulung halten. Ein Senior bringt viel Projekterfahrung und Schulungserfahrung mit oder hat diese im Rahmen der Tätigkeit bei ppedv erworben.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Marco Traspel (Trainer für Webentwicklung APS.NET/MVC)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Marco: Man bildet sich selbst weiter. So sollte es im Idealfall laufen. Es kommen ständig neue Features, Änderungen und Bugs in die Welt von Microsoft, welche wir Trainer unseren Teilnehmern natürlich mitteilen müssen.

Durch unser neues Trainer-System hat jeder Trainer eine gewisse Anzahl an Punkten pro Quartal zu erreichen, um einen kleinen Bonus zu bekommen. Vorteile für den Trainer sind, dass sie mehr Zeit für andere Dinge haben, wofür man zuvor keinerlei Zeit hatte. Wie beispielsweise Artikel, Konferenzen, Prüfungen und Blogs erstellen.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Marco: Reden & erklären:

Seeeeehr viel sogar😉 aber das macht man ja gerne, sonst wäre man nicht Trainer geworden.
Ich hatte letzte Woche das Vergnügen an der Ausbildung zum MCT teilzunehmen und konnte dort sehr viel lernen, unter anderem was einen guten Trainer ausmacht.
An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an Herrn Kirchner, welcher seinen Job exzellent gemacht hat und von welchem der folgende Leitfaden kommt um Trainer zu sein:

„Als Trainer sollte man nicht im Mittelpunkt stehen wollen, sondern eher sich dabei wohl fühlen und trotz alledem noch den Teilnehmern genügend Raum zum Entfalten lassen“.

Meistens spricht man Deutsch, aber die IT-Welt ist eben von der englischen Sprache geprägt und sämtliche Fachbegriffe oder Bezeichner sind englisch.
Leider trauen sich die meisten Teilnehmer nicht direkt ihre Frage zu formulieren, sobald ihnen etwas unklar ist. In diesem Moment ist das Feingefühl des Trainers gefragt, dies zu erkennen und nachzufragen.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Marco: Unterwegs ist man ständig, besonders nachdem man sich schon in unterschiedlichen Themen bzw. Schulungen auskennt. Es gibt jedoch immer mal wieder einige Wochen, in denen man mal am Heimatstandort ist und sich um seine Kollegen kümmern kann oder diese mit Fragen durchlöchern darf. Smiley

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Marco: Meine längste Extra-Schicht ging bis 4:00 Uhr morgens. Aber das ist natürlich nicht üblich so. Unsere Arbeitszeiten gehen immer bis 17 Uhr. Ich hielt meine erste ASP.NET-Schulung und wollte mich einfach auf den nächsten Tag noch besser vorbereiten. Das ging die ganze Woche so.

Tugce: Gab es schon einmal eine Situation, wo ein Anwender (Teilnehmer) einen Fehler gemacht hat, wo er selbst verantwortlich war, aber dir die Schuld zugeschoben hat?

Marco: Nein noch nie. Ich hatte bis jetzt immer Glück mit meinen Teilnehmern und noch keine ‚extremen‘ Fälle gehabt.

Bei uns in Bayern gibt es ein Sprichwort, welches auf so gut wie alle IT-Unternehmen, denke ich, zutrifft: „Ned gschimpft, is globt gnuag!“ zu Deutsch: ‚Nicht geschimpft, ist Lob genug! ‘.

Lob wird man nie erhalten, da muss man schon die Welt vor einer riesigen Katastrophe gerettet haben. Jedoch gab es natürlich schon den einen oder anderen Moment wo sich Kollegen bei mir für meine Hilfe bedankt haben.
Der Sündenbock hingegen ist man ständig, man wird ja dafür bezahlt zu arbeiten und Geld für die Firma zu erwirtschaften. In gewissen Momenten wünschte ich mir das ‚ICloneable‘ Interface in mich zu implementieren (Entwickler Scherz).

Tugce: Wurdest schon mal von Freunden, Familie oder Nachbarn mit Problemen mit Ihren Heim-PCs „beglückt“?

Marco: Generell bin ich ein sehr hilfsbereiter Mensch, jedoch mit sehr wenig Zeit für Freizeit. Ich bin froh, wenn ich meinen einzigen zu 100% freien Tag in der Woche, Samstag, genießen kann. Ansonsten, überall wo ich helfen kann, helfe ich. Deshalb bin ich Trainer.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Marco: Deshalb liebe ich meinen Beruf bei der ppedv. Wir sind ständig am Nabel der Zeit und werden sobald es geht, mit den neuesten Technologien versorgt, um diese ausgiebig zu testen. Ich probiere gerne viele verschiedene Tools aus, welche mir mein Leben als Webentwickler erleichtern. Zurzeit kann ich einem jedem Webentwickler im Microsoft-Bereich die neuen WebEssentials empfehlen!

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Marco:
Ich betreibe gerne Sport, Windsurfen, Segeln, Skifahren, Schwimmen, Joggen, Inline-Skating, Tennis, uvm. Ich bin schon seit meinem ca. 14. Lebensjahr von der Bildbearbeitung begeistert und habe diese Leidenschaft auch bis heute noch hobbymäßig betrieben. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben, und in meiner Arbeit mit ASP.NET durfte ich schon oft feststellen, dass mir diese Fertigkeit schon oft zugutekam.

Entwickleralltag – Interview mit Trainer Arnold Eglseder (Trainer für .net-Entwicklung WinForms, WCF, WPF)

Tugce: Was macht ein Trainer den ganzen Tag? Wie schaut der Alltag von IT-Entwicklern aus?

Arnold: Der Alltag bedeutet Schulungen zu halten, jedoch machen wir das nicht zu 100% unserer Zeit. In unserer „(Schulungs-)freien“ Zeit gehört es zu unseren Aufgaben neben ganz alltäglichen Aufgaben wie Reise Planung, Kurssupport und Kaffeekonsum, uns mit den Neuigkeiten in unseren Themenbereichen auseinander zu setzen. Das heißt, vorab sich neue Technologien ansehen, programmieren und damit „spielen“, um bereits erste Erfahrungen damit zu sammeln bis es dann Schulungsrelevant wird.

Tugce: Musst du viel reden, zuhören, erklären und den ganzen Tag mehr Englisch als Deutsch sprechen?

Arnold: Ja, ja und oh ja. Wissen ist das einzige Gute, was sich vermehrt, wenn man es teilt.

Es ist unsere Aufgabe, das Wissen weiterzugeben und auch die Probleme und Bedenken der Kunden und Teilnehmer zu verstehen und ihnen hierbei mit Rat beiseite zu stehen.
Gerade in der Entwicklerwelt fallen sehr viele Fachbegriffe, welche ihren Ursprung im englischsprachigen Raum haben. Insofern denke ich sprechen wir laufend „denglisch“ – erklären meist auf Deutsch, doch viele Begriffe wie auch der Code sind englisch und somit verschmilzt das ganze etwas.

Tugce: Wie oft bist du in der Woche unterwegs und wie oft sitzt du im Büro und musst bestimmte Telefonkonferenzen, Chats und Telefonate führen?

Arnold: Je mehr Themen man beherrscht desto mehr Schulungen kann man natürlich halten. Ich bin eigentlich jede Woche im Training, wenn ich nicht gerade Urlaub habe oder die Feiertage dementsprechend fallen.
Meine Themen gehen allerdings nur über 3 bis 4 Tage, dadurch komme ich immer wieder mal im Büro vorbei, aber wir sind sicher einen Großteil unserer Zeit unterwegs an anderen Standorten, beim Kunden, im Zug, im Flugzeug, im Auto, etc.

Tugce: Im Vergleich zu anderen Berufen, wird man als Entwickler gut bezahlt. Gab es schon einmal eine Situation, wo du auch privat sehr viel Zeit mit der Arbeit verbracht hast? (z.B. Telefonkonferenz um 21.00 Uhr?)

Arnold: Die persönliche Weiterbildung kennt keine festen Arbeitszeiten. Man liest noch etwas im Zug, sieht sich neue Beispiele von Microsoft an oder man bereitet sich weiter auf die nächste Schulung vor.

Tugce: Wurdest schon mal von deinen Nicht-Entwickler-Kollegen mit Problemen Ihren Heim-PCs „beglückt“, also von Freunde, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörigen?

Arnold: Das ist in dieser Branche doch so üblich. „Du Arbeitest doch mit Computer und so!?“ – Trainer zu sein, bedeutet aber auch helfen zu wollen, da fallen auch oft mal solche Aufgaben an wie „mein Drucker geht nicht mehr“ etc.

Tugce: Pflegst du eher alte Technologien oder implementierst du neue?

Arnold: Für mich gehört alles dazu. Wir sind natürlich immer an den Neuerungen interessiert und wollen damit arbeiten, aber in der Realität sind auch viele alte Technologien noch im Einsatz, welche zwar nicht mehr zwingend weiterentwickelt werden, aber dennoch weiter gewartet und gepflegt werden müssen.

Tugce: Was sind deine Hobbies? Sind das auch IT-Hobbies oder ganz andere Vorlieben?

Arnold: In meiner Freizeit bin ich durchaus Technisch begeistert, allerdings weniger mit IT. Ich suche meinen Ausgleich beim Schrauben an meinem Bergrennwagen und beim Fahren gegen die Uhr auf den verschiedensten Rennstrecken.
Leider habe ich ein schlechtes Hobby gewählt, da es sehr zeit- und kostenintensiv ist – hätte ich doch nur das Fischen als Hobby gewählt.

Interview mit Trainerin

Tugce: Erzähle mir über deinen beruflichen Werdegang.

Trainerin: Ich bin derzeit Studentin. Ich studiere Elektrotechnik an der TU München und habe mich vor etwa 3 Monaten bei der ppedv AG beworben. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich den Job hier als Trainerin bekomme.

Tugce: Wie bist du zur IT gekommen?

Trainerin: Im Studium habe ich sehr viel mit Informationstechnik zu tun. Ich habe auch C gelernt und mich mit anderen Programmiersprachen befasst. Mit C# (C-Sharp) befasse ich mich intensiver.

Tugce: Was reizt dich daran?

Trainerin: Wahrscheinlich, weil das so die „ersten praktischen Erfahrungen“ waren, die ich während dem Studium machen konnte. Also an sich fand ich das Programmieren deshalb spannend, weil ich etwas machen konnte und dann auch Ergebnisse gesehen habe.

Tugce: Wie sehen dich deine Freunde und Bekannte als Frau in der IT bzw. Entwickler-Branche?

Trainerin: Ich denke, es ist ganz okay so. Es gibt einige, die sagen: „Wow, das ist doch voll schwer“. Smiley

Tugce: Warum glaubst du, dass es so wenige Frauen in der IT gibt? Und glaubst du, dass sich das ändern wird?

Trainerin: Das ist eine schwierige Frage. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das liegt. Vielleicht sind das einfach die Rollen, die einem so zugeteilt werden: „Oh, ich bin ein Mädchen, ich verstehe kein Mathe“ und „Ich verstehe kein Physik“. Aber ob es daran liegt, weiß ich auch nicht.

Tugce: Stößt du manchmal im IT-Umfeld auf Menschen, die Probleme mit einer Frau als IT-Expertin haben?

Trainerin: Bisher noch nicht. Vielleicht hört man manchmal so komische Sprüche. Aber das ist nichts, wo ich mich bisher wirklich gestört gefühlt habe.

Tugce: Was würdest du einem interessierten Schüler/Student/ einer interessierten Schülerin/Studentin empfehlen?

Trainerin: Ich würde sagen, sie sollen es auf jeden Fall durchziehen. Das ist manchmal ziemlich hart, weil ich es jetzt auch bei mir im Elektrotechnikstudium sehe. Elektrotechnik ist zwar nicht genau IT, aber es ist auch schwer. Man muss halt so viel lernen, was man nicht anwendet, aber da muss man einfach dranbleiben und eben seine eigenen Interessen gleichzeitig irgendwie verfolgen.

Tugce: Wo siehst du aus deiner beruflichen Position heraus zukünftige Herausforderungen?

Trainerin: Wovor ich wirklich Angst habe ist, irgendwann mal Familie und Beruf zu managen. Also bis jetzt habe ich das Problem vielleicht nicht, aber später irgendwann schon.

Tugce: Welcher Mix an Fähigkeiten ist hierfür erforderlich?

Trainerin: Gute Nerven Smiley

Fazit: Ich finde, heutzutage sollte man einen Beruf ausüben, der einem Spaß macht. Noch besser ist es natürlich, wenn man das Hobby zum Beruf macht. Ein Trainerleben hat seine Vor- und Nachteile, so wie in jedem Berufsfeld. Falls jemand sehr gesprächig und hilfsbereit ist und noch dazu ein Interesse für IT hat, ist ein Trainer-Job ideal.😉

Link: http://blog.ppedv.de/

Neuerungen im Überblick – Windows Server 2012 R2

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Die aktuelle Version von Microsofts Server-Betriebssystem ist derzeit Windows Server 2012 R2. Einige Neuerungen habe ich bereits aus der Kursveranstaltung „Windows Server 2012 – Konfiguration, Verwaltung und Wartung“ kennengelernt und möchte euch kurz über die Veränderungen informieren. Die Neuerungen im Detail kommen später im Blogeintrag von Haiko Hertes. Smiley

Neuerungen

Gegenüber seinem Vorgänger hat sich einiges verändert.
1. Microsoft stellte die neue Serverversion gleichzeitig mit Windows 8.1 vor.

2. Die Aktualisierung von der Vorgängerversion auf Windows Server 2012 R2 ist nicht kostenlos. Unternehmen müssen die neue Serverversion lizenzieren und bekommen diese Version mit Software Assurance-Vertrag umsonst. Smiley Mit Software Assurance erhalten Kunden Zugang zu den neuesten Microsoft-Produktversionen und können die aktuellste Technologie sofort bei Verfügbarkeit oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt einsetzen. Der Kunde hat auch das Recht, die lizenzierte Software in der aktuellsten oder in einer früheren Version zu nutzen.

3. Eine weitere Neuerung ist das System Center 2012 R2, das mit Windows Server 2012 R2 zeitgleich erschienen ist.

4. Zu den Neuerungen gehört auch das Hyper-V 2012 R2.
Microsoft hat den Zugriff auf den virtuellen Server (auf Basis von Remote Desktop Protocol (RDP)) verbessert. Per Remotedesktop kann man sich direkt mit einer virtuellen Maschine verbinden, selbst wenn diese keine zugehörige Client-Software geladen hat.
(im Detail:  Die RDP-Sitzungen laufen in Windows Server 2012 R2 über den Host, eine direkte RDP-Verbindung zum virtuellen Server ist nicht mehr notwendig.)

5. In der neuen Version kann man die virtuellen Festplatten (VHDX) im laufenden Betrieb vergrößern und verkleinern (siehe Abbildung1).

Abbildung1

Abbildung1: Assistent zum Bearbeiten virtueller Festplatten

Ein weiterer Punkt ist die Ausfallsicherheit beim VHDX-Format. Die VHDX-Dateien besitzen eine Log-Datei. Log-Dateien sind das Zugriffsprotokoll eines Webservers. Sie bestehen gewöhnlich aus ganz vielen Zeilen, von denen jede genau einen Zugriff wiedergibt. Wenn der Server ausfällt und kein sauberes Herunterfahren möglich war, ist mit Hilfe dieser Protokolldatei die Wiederherstellung der VHDX möglich. Dieses Protokoll bezieht sich allerdings nur auf die Metadaten der VHDX-Datei. Das Erzeugen einer VHDX-Datei ist über den Server Manager machbar. PowerShell beim Hyper-V 3 kann mit diesen Dateitypen auch umgehen (Hinweis: Es gibt Befehle, die beim Hyper-V 3 in der zugehörigen Bibliothek vorliegen. Der Admin muss dazu keine externen PowerShell-Module mehr herunterladen und sie separat importieren).

6. Eine weitere Neuerung im Hyper-V 2012 R2-Bereich ist das Verschieben von virtuellen Servern zwischen Hyper-V-Host im laufenden Betrieb – die Live Migration. Diese ermöglicht das Übertragen von virtuellen Servern im laufenden Betrieb, zum Beispiel für Wartungsarbeiten des Hyper-V-Hosts. Bei dieser Übertragung kopiert Hyper-V nicht nur die virtuellen Festplatten zwischen den Hosts, sondern auch den Inhalt des Arbeitsspeichers. Das heißt, die Anwender bekommen von der Übertragung nichts mit und der virtuelle Server steht während der Übertragung weiter zur Verfügung (siehe Abbildung2).

Abbildung2

Abbildung2: Die Live Migration

In Windows Server 2012 verbessert Microsoft einige Schwächen der Live-Migration aus. Eine Schwäche der Übertragung in Windows Server 2008 R2 war bisher zum Beispiel die fehlende Möglichkeit, mehrere virtuelle Server auf einmal zu verschieben. Das kostet unnötig Zeit. In Windows Server 2012 können Unternehmen mehrere Server gleichzeitig übertragen. Die maximale Anzahl lässt sich auf jedem Host einstellen.

Im Detail: Live Migration ist jetzt für 10 Gigabits-Netzwerke optimiert und kann in sehr schnellen Netzwerken mit Remote Direct Memory Access (RDMA) sehr schnell die Inhalte des Arbeitsspeichers zwischen den Hosts verschieben. Die neue Live Migration ist kompatibel zu Windows Server 2012, sodass sich virtuelle Server zwischen Hosts mit Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 verschieben lassen.

Bei Windows Server 2012 R2 Hyper-V hat die Live Migration an Geschwindigkeit zugelegt. Microsoft-Angaben zufolge kann bei Verwendung von 3 RDMA–Karten in beiden Hosts ein Transfer mit maximaler PCIv3-Geschwindigkeit respektive 16 Gigabyte pro Sekunde erfolgen. Davon profitiert auch die clusterfähige Aktualisierung zur Einspielung von Patches auf Clusterkonten. Benötigt dieser Vorgang bei Windows Server 2012 vielfach noch rund 12 Stunden, sinkt der Zeitbedarf schon durch die Datenkompression auf 3,5 Stunden. Mit RDMA ist gar nur noch eine Stunde erforderlich.

7. Eine weitere Neuerung ist, dass im laufenden Betrieb der Virtuelle Server sich importieren und kopieren lässt. Windows Server 2012 R2 berücksichtigt dabei auch Snapshots (also Prüfpunkte oder Checkpoints, wie wir im Kurs auch schon gehört haben). Vor dem Export muss man den virtuellen Server nicht mehr herunterfahren oder Snapshots löschen. Smiley Virtuelle Server kann man jetzt in Windows Server R2 im laufenden Betrieb exportieren und kopieren.

8. Die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen der Copy & Paste-Funktion zwischen Host und Client auf Textinformationen gehört auch zu den Neuerungen. Mit Windows Server 2012 R2 Hyper-V kann man Dateien mittels Drag&Drop einfach kopieren.

9. Weitere Neuerungen sind die VMs (Virtuelle Maschine) – Generation 2. Dieser neue VM-Typ verzichtet auf die Komplettnachbildung eines physischen PCs. Detailliert: Emulierte/nachgebildete Geräte kennt Gen2-VM nicht, da er ohne PCI-Bus und ohne BIOS auskommt. Gen2-VM nutzt UEFI-Firmware (Unified Extensible Firmware Interface). Das ermöglicht, virtuelle SCSI-Festplatten und Netzwerkadapter zu booten und Secure-Boot zu verwenden, was für mehr Flexibilität und Sicherheit sorgt.

10. Hyper-V-Replika lässt bei Windows Server 2012 R2 die Erweiterung um zusätzliche Standorte zu. Hyper-V-Replika erlaubt jetzt auch die Replikation auf einen dritten Host. Windows Server 2012 beherrschte hier nur zwei Hosts.

11. Die neue Funktion Storage Quality of Service wurde in Windows Server 2012 R2 integriert. Admins können jetzt den Datendurchsatz für virtuelle Server steuern (siehe Abbildung 3 – Minimum/Maximum).

Abbildung3

Abbildung3: Datendurchsatz für virtuelle Server steuern

Fazit: Windows Server 2012 bietet viele Neuerungen, vor allem im Bereich Hyper-V. Unternehmen und Kunden sollten sich eine Aktualisierung überlegen und die Vorteile von den Verbesserungen in Windows Server 2012 R2 nutzen.

Quellen:
http://www.tecchannel.de/server/windows/2040714/microsoft_betriebssystem_windows_server_2012_r2_bringt_viele_neue_features/index.html

http://www.channelpartner.de/channelcenter/windows/2607817/index.html

Link: http://blog.ppedv.de/